Bad Salzungen in alten Ansichten

Bad Salzungen in alten Ansichten

Autor
:   Hartmut Ruck
Gemeinde
:   Bad Salzungen
Bundesland
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5342-3
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Salzungen in alten Ansichten'

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49. Der Name 'Braugasse ' weist auf das hier ausgeübte Braugewerbe hin, dessen Gebäude heute allerdings eine andere Verwendung gefunden haben. Das rechts im Bild sichtbare älteste Bürgerhaus (aus dem 17. Jahrhundert) vermittelt eine Ahnung über das Aussehen der Stadt vor dem verheerenden Stadtbrand von 1786.

50. Kleinstes Haus der Stadt, eine ehemalige Nagelschmiede, am Nappenrain. Heute durch eine Garage ersetzt. Um die auf dem benachbarten Nappenplatz befindlichen Siedehäuser ('Nappen') der Saline siedelten sich vor allem Siedeknechte , Tagelöhner und Handwerker an, die dem Stadtviertel an der Silge und dem 'Halben Mond' bis in die Gegenwart ihr Gepräge gaben.

51. Mühlen an der Werra im Stadtgebiet von Bad Salzungen wurden seit dem frühesten Mittelalter erwähnt. Die abgebildete Inselmühle , seit 1872 im Besitz der Familie Döbling, war die letzte ihrer Gattung, die bis in die sechziger Jahre ihre Dienste tat. Vor über 100 Jahren waren im heutigen Stadtgebiet Bad Salzungens neun Mahlmühlen in Betrieb, davon vier an der Werra, die übrigen anden Bachläufen der heutigen Ortsteile Langenfeld, Wildprechtroda und Dorf Allendorf.

52. Ein Bild, das auf die Vielfalt der gewerblichen Nutzung des Flußlaufes der Werra hinweist, Die Inselmühle als eine reine Mahlmühle, auf dem linken Werraufer (im Bild rechts) die sogenannte Salinenmühle, die mit Loh-, ÖI- und Schneidmühle verbunden war. Die Bildmitte zeigt Wehrdurchfluß für die bis zum Zweiten Weltkrieg auf der Werra, zuletzt zwischen Wernshausen und Wahnfried, ausgeübte Holzflößerei.

53. Ansicht des Salzunger Bahnhofs (1860)von der Werra aus. Die Erschließung des Werratales durch eine Eisenbahn im Jahr 1858 hatte für die Entwicklung der Stadt eine vorteilhafte Wirkung. Sowohl für den Kurbetrieb als auch die Saline brachten die verbesserten Verkehrsmöglichkeiten einen deutlichen Aufschwung. Kleinere Industriebetriebe ließen sich in der Stadt nieder.

Verlall:' Heinrich Hopt. Salzungen

54. Der Salzunger Bahnhof noch ohne überdachte Bahnsteige. Die Feldabahn, seit 1879 in Betrieb, hat noch ihre eigenen Abfertigungsgebäude. Im Hintergrund die Gradieranlagen des Kurbades.

55. Ein Bliek durch die Bahnhofstraße um das Jahr 1910 von der Höhe des Bahnhofs nach Westen zeigt links das 1898 durch die Post bezogene Gebäude, heute Bad Salzungens Hauptpostamt. Im Hintergrund das Hotel 'Meininger Hof, später Bahnhofshotel, dessen Glanz durch die Nutzung in und nach dem Zweiten Weltkrieg total verblichen ist.

SOLBAD SALZUNGEN.

W ucke-Slrasse.

116

56. In einer ersten großen Erweiterungsphase der Stadt um 1900 entstehen auf der 'Steinernen Maner' neue Straßenzüge, darunter die Wuckestraße, die unser Bild im Jahr 1907 zeigt. Die Namengeber für diese Straßen waren verdienstvolle Salzunger Bürger des 19. Jahrhunderts, wie der Dichter, Maler und Sagensammier Christian Ludwig Wucke (1807-1883).

57. Das Obertor. Anläßlich des 62. Thüringer Feuerwehrtages (28. August-I. September 1930) in Bad Salzungen wurden die Mauern und Stadttore Alt-Salzungens nachgebildet aufgestellt. Gleiches erfolgte zur 1200-Jahr-Feier im Jahr 1975. Das Bild gestattet einen Bliek in die 'Altstadt'. in diesern Fall die Ratsgasse.

SOLBAD SALZUNGEN. Pensionat Blume.

58. Der Aufschwung des Kurbetriebes in Salzungen seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts war Veranlassung zum Neubau von Pensionen zur Unterbringung von Kurgästen, besonders am Burgsee, aber auch in der Nähe des Badehauses. Die Pension 'Blume', ein historisierender hennebergischer Fachwerkbau, zählt zweifellos zu den eindrucksvollsten Bauten dieser Zeit.

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