Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 2

Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Manfred Lückert
Gemeinde
:   Bad Sooden-Allendorf
Bundesland
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4873-3
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 2'

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39. Eine Hochzeit in Allendorf, etwa 1913, aufgenommen auf dern Weg zwischen Hohlgasse und Ziegenmarkt. Wir sehen, von links: Anna Kraft, Herr Franke, Dortchen Franke (verh.Schimpf), Auguste Nöding (geb. Schirnpf), Georg Schimpf (Vater von Braut), Luise Stiefel (geb. Nickel), Frau Seeger, Karl Stiefel, Nicklaus Seeger, Lieschen Seeger und Heinrich Rehbein. Vorne von links: Frieda Deller (geb. Stiefel, geb. 1906), das Brautpaar Karl Seeger und Anna, geb. Schimpf und Lina Kraft (verh. Langefeld).

40. Das Innere der Soodener Kurhalle um 1911. Rechts als Ausschnitt der Brunnenausschank. Die Kurgäste nahmen ihr Glas mit Sole und wandelten oder saßen in den luftigen, durch große Fenster erhellten Räumen. Die große Fensterfront zeigte zum Kurpark, nach hinten zur 'Bracke' hin gab es nur drei kleine Fenster. Die Fenster hinten an der Stirnseite zeigten zum alten Kurhaus. Diese Halle mußte 1930/ 31 der Konzerthalle weichen.

Bad -Sooden a. d. Werra.

41. Villen in der Bismarck- und Haintorstraße , etwa um 1917. Sie wurden zumeist in den ersten zwei Jahrzehnten nach der Badgründung (1881) erbaut und waren (und sind) vor allem während der Saison im Sommer mit Kurgästen belegt. Rechts Villa Johanna. dahinter Villa Lina, an der Ecke zur Haintorstraße Haus Germania und vorne links Villa Marie. Die freie Fläche im Vordergrund wurde bis etwa 1956 landwirtschaftlich genutzt, danach zu Anlagen und Tennisplätzen gestaltet und dient seit einigen Jahren als Kleingolfplatz mit entsprechenden Grünanlagen.

42. Vor dem Genesungsheim - Vereinshaus am Allendorfer Kirchplatz - im Jahre 1915. Die Damen, die die Frontsoldaten betreuten. stammten vom Roten Kreuz und vom evangelischen Frauenverein (?). Hier einige Namen, untere Reihe, von links: 1. Frau Reccius, 3. Frau Bürger, 4. Georg Götze, 5. Frieda Fröhlich, 7. Frau Schneider, 9. Martha Lucan. Zweite Reihe: 4. Fr!. Hebaum, 8. Jula Büchner, 9. Frau Baehr, 10. Frau Heukeroth (Mutter von Frau Reiche!). Zweite Reihe von oben: 2. Herta Heukeroth (verh. Scharf), 3. Hanna Hartmann (verh. Heukeroth), 4. Fr!. Scharf, 7. Frl. Grunewald, 8. Frieda Müller (verh. Stöber). Oberste Reihe: 2. Magdalene Zimmerrnann, 3. Frau Spangenberg, 4. Frau Klaus (Tochtervon NT. 3),6. Frau Sundheim und 8. Frau Gauler (eine Hilfe).

43. Der Bliek über die Rosenstraße in Richtung Allendort. um 1920. Vorne links sind zwei Gradierwerke zu sehen. zwischen denen man Turngeräte aufgestellt hatte. Bewegung in salzhaitiger Luft, wie gut muß da das Mittagessen in den Pensionen geschmeckt haben! 1927 wurden diese Gradierwerke abgerissen, Salz siedete man bereits seit 1906 nicht mehr. An ihrer Stelle und aus einem Solereservoir entstand 1927 der Schwanenteich mit Anlagen und Lindenbäumen. Das heutige letzte Gradierwerk im Hintergrund, einst gab es vierzehn, reichte bis zum Werraufer und wurde 1927128 entsprechcnd verkürzt.

44. In den letzten zwei Jahren hat sich dieser Platz entscheidend verändert. An Stelle der Klausbergstraße im Vordergrund sind Anlagen entstanden, die Verkehrsführung wurde teilweise geändert. Diese Aufnahme von etwa 1923/24 zeigt den Zimmersbrunnen in seiner ursprünglichen Gestalt. Die Anlage mit den längst verschwundenen Steinbänken befand sich in gleicher Höhe mit den Straßen ringsum. 1928 erfolgte ein erster Umbau mit Anlegung von Treppenstufen. Ganz links die noch junge Linde, an der Ecke zum Hungraben eine sehr alte Kastanie, 1936 wegen Verkehrsgefährdung leider gefällt.

45. Zumindest die jüngeren Bürger werden erst zweimal hinsehen rnüssen: Das Gaswerk in Sooden, um 1924 von einem Flugzeug aus aufgenommen. Die Produktion von Stadtgas, gewonnen aus Kohle , begann 1906. Rechts ist der seit etlichen Jahren beseitigte große Gasometer zu erkennen. Ringsum ist heute nahezu alles bebaut. Unmittelbar hinter dem Gaswerk ist der Solgraben mit Damm und Bäumen zu sehen, hinter den Feldern führt die Bahnlinie entlang. Zwischen ihr und der Werra verläuft seit 1951 die Bundesstraße 27.

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46. Kurgäste wandeln am Gradierwerk, zum Schutz vor Salzspritzer haben sie Gradiermäntel und entsprechend große Hüte angelegt. Diese Kleidung war früher beim Besuch der Gradierwerke allgemein üblich (z.B. auch in Bad Salzungen/Werra). Vor dem Söder Tor sind Anlagen mit Baumbepflanzungen entstanden. Zuvor gab es hier Gärten, mit einem Lattenzaun von der Straße getrennt. Diese Karte sandte ein Kurgast am 22. Juli 1925 nach Kassel.

47. In der Kirchstraße, im rechten Teil des Hotel Werratal, befand sich von 1920 bis 1933 das Geschäft von Fritz Nolte (Büchsen-Nolte). Auf der Schaufensterscheibe stand 'Konservendosen- Verschliesserei' , ferner wurden Fahrräder , Autozubehör und Haushaltsartikel angeboten. Hauptsächlich betrieb er hier eine Autowerkstatt mit Tankstelle. Vor der Tür steht das erste Auto von Herrn Nolte, ein im Juni 1924 gekaufter 'Stöber '. Hiermit unternahm er Taxi- und Ausflugsfahrten für Einheimische und Kurgäste. 1927 schaffte er sich einen 'Presto', gebaut in Chernnitz, an. Im November 1933 eröffnete Fritz Nolte an der Eschweger Landstraße eine Tankstelle mit Reparaturwerkstatt (Leuna-Benzin, heute Arai). Foto: 1926.

48. Im Werra-Bote vom 13. Mai 1926 ist zu lesen: Die Wilzenhausen-Allendorf-Niederhoner Landstraße ist nacli zehnwochentlichen Dumpfwalzarbeiten, durch welche zwischen Albungen und Wilzenhausen 8 km. zerstorte Steinbahn neu gedeckt, dem Verkehr wieder freigegeben worden. Die neugedeckten Strekken sollen im Sommer zum Schutz gegen Zerstörung und Staubbekämpfung mit einem Teerteppich ûberzogen werden. Das Foto zeigt Pflasterarbeiten im Oberrieder Tunnel, der Verkehr wurde über Wahlhausen und Lindewerra umgeleitet.

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