Bamberg in alten Ansichten

Bamberg in alten Ansichten

Autor
:   Klaus Fröba
Gemeinde
:   Bamberg
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5740-7
Seiten
:   104
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bamberg in alten Ansichten'

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89. Die katholische Pfarrkirche Maria Hilfin der Wunderburg hat man 1887-1889 nach Plänen von Chrysostomus Martin als neugotische Hallenkirche errichtet und 1932 und 1955 verändernd instandgesetzt. Im Innern des Gotteshauses ist die Holzfigur des Heiligen Salvator aus dem Ende des 17. Jahrhunderts beachtenswert.

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90. Hinter dem Dom, in der Domgasse , liegen in einzigartiger und unberührter Geschlossenheit die Domherrenhöfe; es sind meist weitläufige Anlagen, die sich aus sehr alten wehrhaften Geschlechtersitzen entwiekelt haben. Geschmückt mit Wappen, enthält oder besaß jede Curie eine Hauskapelle. Im späten Mittelalter, nach der Aufgabe der vita communis durch die Domkanoniker im frühen 13. Jahrhundert, bedeekten die Domherrenhöfe den größten Teil des Domberges.

91. Dominikanerinnenkirche, Klosterstraße. An der Stelle eines 1314 überlieferten Hostienwunders hat man im Jahr 1356 ein Kloster mit Kirche zum Heiligen Grab gestiftet. Leider wurden in der Säkularisation die Klostergebäude abgebrochen.

92. Innenansicht der Klosterkirche zum Heiligen Grab. Die einschiffige Saalkirche beeindruckt durch ihr einzigartiges Kreuzrippengewölbe im Chor. Leider fiel die Inneneinrichtung der Säkularisation zum Opfer. Ein Kreuz, die 'göttliche Hilfe' von 1364, gestiftet von Franz Münzmeister, befindet sich heute in der Pfarrkirche Sankt Gangolf.

93. So präsentierte sich die Klosterstraße im sogenannten Gärtnerviertel im Jahre 1926. Von der stillen Romantik in den schmalen Straßen und engen Gassen ist heute in Bamberg nichts mehr zu spüren. Hektik und Geschäftigkeit bestimmen den Alltag. Die Straßenlaterne aus 'Großmutters Zeiten' hat längst ausgedient und das Kopfsteinpflaster wurde durch eine Asphaltdecke ersetzt.

94. Haus Concordia. 1716-1722Iieß Geheimrat Johann Ignatz Böttinger das Palais unmittelbar an der Regnitz durch Joharm Dientzenhofer aufführen. Der zweiflügelige Bau in Kolossalordnung ist ein Meisterwerk des bekarmren Architekten, das Monumentalität und Intimität unvergleichlich vereinigt.

95. Hauptwachstraße 16. Das Gebäude der Hauptwache wurde 1774 unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim nach Plänen von Joharm Georg Ropelt erbaut. Der zweigeschossige Quaderbau rnit Mansarddach beherbergte bis zum Jahr 1992 das Städtische Frerndenverkehrsamt.

96. Die Altenburg tritt schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts urkundlich in Erscheinung. 1109 an das Kollegiatstift Sankt Jakob gcgebcn, gelangt das 'castrum in Altenburch' 1251 an die Bischöfe von Bamberg, die bis in das 16. Jahrhundert hier residierten. Im Markgrafenkrieg 1553 wurde die Burg in Asche gelegt. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1554-1584.

97. Die Altenburg. Bambergs höchstgelegenes Wahrzeichen, ist in ihrer heutigen Form noch keine hundert1ahre alt. 1901/02 begannen engagierte Bürger mit der Erneuerung der Burganlage. Federführend war der 1818 gegründete Verein zur Erhaltung und Verschönerung der Altenburg.

98. Obere Königstraße 19/21. Ein Jahrnach dem Dreißigjährigen Krieg (1649) wurde die Brauerei 'Fässla' gegründet. In der von Touristen noch wenig besuchten Brauerei-Gaststätte trifft man hauptsächlich nur Einheimische. Das Gebräu, 'Zwergla' Lagerbier und der süffige Bamberger Bock versetzen den Durstigen in wahre Genußfreuden.

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