Bamberg in alten Ansichten

Bamberg in alten Ansichten

Autor
:   Klaus Fröba
Gemeinde
:   Bamberg
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5740-7
Seiten
:   104
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bamberg in alten Ansichten'

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19. Etwa 1920. Grüner Markt. Stattliche Bürgerhäuser verleihen diesem Viertel ein besonderes Gepräge. Schon Anfang der zwanziger Jahre fuhr in der Domstadt die erste Straßenbahn. Wenn in Bamberg ein Platzregen kam, sahen die Pflastersteine aus wie frischgewaschene Gesichter.

20. Bamberger Straßenbahn an der Oberen Brücke, um 1900. Passanten stehen für den Fotografen in Pose. Schon lange fährt sie nicht mehr, die Tram, nachdem sie immer mehr zum Hindernis für den zunehmenden Autoverkehr geworden war.

21. Das Bild zeigt uns den Schönleinsplatz, wie er um 1908 aussah. Links das Hotel Bellevue. rechts das Gebäude der 'Königlichen Filialbank' , später Bayerische Staatsbank.

22. Jüdische Synagoge um 1910. Das Gotteshaus wurde in der sogenannten Reichskristallnacht am 9.110. November 1938 in Brand gesteckt und danach nicht wieder aufgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten in Bamberg annähernd vierhundert Juden.

23. Alte Hofhaltung, Ansichtskarte um 1930. Im 10./11. Jahrhundert befand sich hier die Pfalz, die mit der Gründung des Bistums an den Bischof überging. Der Saalbau der Pfalz wurde erst 1777 abgebrochen.

24. Als eine Großleistung der deutschen Renaissance ist der Giebelbau der Ratsstube (zum Domplatz hin, 1570-1577 von Erasmus Braun, unter Bischof Veit von Würzburg) mit doppelgeschossigem Erker, Treppenturm und Treppenspindel anzusehen. Die 'Schöne Pforte' (daneben), ein Werk von P. Wagner (1571-1573), ist von Allegorien der Flüsse Regnitz und Main flankiert und zeigt das Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde, Petrus und Sankt Georg sowie zwei Bischöfe.

25. Kaiserdom. Bereits am 6. Mai 1012 wurde die Kirche vom Patriarchen von Aquileja, von Erzbischöfen und Bischöfen in glänzender Feier geweiht. Nach Bränden in den Jahren 1081 und 1185 wurde unter Bischof Ekbert von AndechsMeranien mit dem Bau des heutigen Doms begonnen, der 1237 geweiht werden konnte.

26. Die Plastiken im Dom zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken des Abendlandes. Die Marienfigur aus dem 13. Jahrhundert befindet sich am mittleren Pfeiler der nördlichen Chorschranken des Ostchores. Der Schöpfer dieses ausdrucksvollen Bildnisses blieb unbekannt.

27. Der berühmte Bamberger Reiter im Dom ist ein Werk eines unbekannten Meisters, geschaffen um 1230-1240. Wer ist der königliche Jüngling? Diese Frage beschäftigte schon viele Gelehrte. Kunsthistoriker vermuten, daß es sich entweder um den Ungarnkönig Stephan, um Kaiser Konstantin oder um den Stauferkönig Konrad Ill. handeln soll. (Ansichtskarte um 1925.)

28. Aufgenommen etwa 1955. Tumba Papst Clemens 11., vormals Suitger, zweiter Bischof von Barnberg. gestorben 1047. Das Marmorgrab - es ist das einzige Papstgrab diesseits der Alpen - befindet sich im Westchor des Doms.

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