Bamberg in alten Ansichten

Bamberg in alten Ansichten

Autor
:   Klaus Fröba
Gemeinde
:   Bamberg
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5740-7
Seiten
:   104
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bamberg in alten Ansichten'

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59. Bamberger Marktfrauen bieten ihre Produkte an, 1905. 'Mit der Garthenwirthschaft treiben die Bamberger einen schwungvollen Handel. Die Erzeugnisse des Bodens, namentlich Obst und Gemüse, gehen weit und breit nach Thüringen, Sachsen, Preussen und Oesterreich' (Ludwig Braunfels, Die Mainufer, 1847).

60. Altes Schützenhaus am Schönleinsplatz, 1889. Das Schützenwesen in Bamberg reicht mehr als fünfhundert Jahre zurück. Zur Verteidigung von Hab und Gut wurden damals in den Städten sogenannte Schützengilden gebildet, deren Tradition oft heute noch von den Schützenvereinen fortgeführt wird.

61. Im Jahre 1907 drückte der Fotograf auf den Auslöser seines senweren 'Zauberkastens' und verewigte somit die Untere Brücke im Bild vom Jahre 1859. Im Hintergrund ragen die vier Türme des Doms empor.

62. Badehaus der 1858 gegründeten Mechanischen-Baumwoll-Spinnerei und Weberei (jetzt ERBA) mit einem Teil der Arbeiterwohnungen, um 1900. Die Badeanstalt, 1898 erbaut, war mit 28 Massenbrausen, neun Einzelbrausen, zehn Wannenbädern und zwei medizinischen Bädern ausgestattet. Die Einrichtung hatte 31 837 Mark gekostet und die Unterhaltung erforderte jährlich 5 000 Mark. Die Stiftung des Badehauses stand im Zusammenhang mit dem 40jährigen Bestehen der Fabrik, das im Juli 1898 mit großem Aufwand und im Beisein des Prinzregenten Luitpold von Bayern gefeiert wurde. Das Badehaus wurde 1937 überholt und blieb bis 1983 in Betrieb.

63. Der 1928 bezogene Neubau des Erzbischöflichen Priesterseminars am Heinrichsdamm 32, aufgenommen im Jahre 1929. Die Gründung des Priesterseminars im Jahre 1586 geht zurück auf Fürstbischof Ernst von Mengersdorf (1583-1591). Sein Grabmal, früher im Dom, befindet sich jetzt in der Sankt-Michaels-Kirche.

64. HauskappeIe im Erzbischöflichen Priesterseminar am Heinrichsdamm, 1949. Die Ausmalung stammt von Professor Joseph Schmuderer , nach einem Entwurf von Ludwig Ruff (1927).

Bamberg

Königstrasse

65. Um 1920. Die Ansichtskarte verdeutlicht, wie ruhig es Anno dazumal in der Königstraße zuging. Es sind nur Pferdewagen zu sehen, weit und breit kein Auto. Die Fußgänger hatten noch das Vorrecht auf der Straße.

66. Der Schönleinsplatz hatte eins von allem Anfang an: Verkehr. Früher belebten ihn Straßenbahn und Fuhrwerke - das Bild ist von 1912 -, heute sind es neben einem überaus starken Passantenverkehr hauptsächlich Autos.

67. Der alte Ludwigskanal kurz vor Bamberg im Jahre 1927. Unter der Leitung von Heinrich Freiherr von Pechmann 1836-1843 auf Veranlassung durch König Ludwig I. von Bayern angelegt, mündete der Kanal bei Bughof mit der Schleuse 99 in die Regnitz, nutzte dann den linken Regnitzarm bis zum Mühlwörth, um mit Schleuse 100 in den Nonnengraben überführt zu werden und mit der Unteren Brücke endgültig in die Regnitz überzugehen. 1851 kamen auf dem LDM-Kanal im Hafen Bamberg (Am Kranen) 661 Schiffe an, 1871 nur noch 484.

68. Luitpoldstraße 49. Ausgeschmücktes Gebäude (Brandversicherungsamt) zum 16. Bayerischen Turnfestvom 16. bis 19. Juli 1926. Das Haus wurdel889von der damals 'Königlichen Brandversicherungskammer' für 22 000 Mark erworben und im Jahre 1967 durch einen Neubau ersetzt. Die Luitpoldstraße mit ihren Bauten aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erhielt ihren Namen von Prinzregent Luitpold, der 1886 in Bayern für König Ludwig Il. und Otto 1. die Regentschaft übernahm.

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