Bamberg in alten Ansichten

Bamberg in alten Ansichten

Autor
:   Klaus Fröba
Gemeinde
:   Bamberg
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5740-7
Seiten
:   104
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bamberg in alten Ansichten'

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69. Kloster Sankt Theodor (Karmelitenplatz 1) mit Kirche, Turm und Kreuzgang von Süden her. Die Klosteranlage geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Mit dem Bau der dreischiffigen Pfeilerbasilika wurde 1177 begonnen (jetziger Neubau 1692 nach Plänen von Leonhard Dientzenhofer). Das ehemalige Benediktinerinnenkloster bestand bis 1554 und gelangte fünf Jahre später an die Karmeliten (Aufhebung 1803, Wiederbesiedlung 1902).

70. Innenansicht der Klosterkirche Sankt Theodor. Betritt man das Gotteshaus, fällt der Bliek sofort auf den mächtigen Hochaltar. Je zwei übereck gestellte Säulen flankieren das große Gemälde im Mittelfeld:

Maria mit Jesuskind auf einer Wolkenbank über dem Berg Karrnel schwebend. Linke Figuren: Theresia von Avila und Elija der Prophet. Rechte Figuren: Magdalena von Pazzi und Elischa. Die barocke Innenausstattung der Kirche ist vom Jahre 1714.

71. Grüner Markt 16. Das Haus besticht durch seine reich verzierte Außenfassade. 1964 erfolgte der Umbau zum Bankgebäude für die 1957 gegründete Volksbank, eine Genossenschaftsbank mit breitgefächertem Serviceangebot und dem Motto 'Wir machen den Weg frei - Volksbanken - Raiffeisenbanken'.

72. Im Jahre 1888 wurde für die zahlreichen Bamberger Bierbrauereien die 'Bamberger Mälzerei AktienGesellschaft' gegründet. Der an der Theresienstraße gelegene Backsteinbau imponiert durch seine Größe. Heute beliefert die Mälzerei freilich nicht nur die Biersieder in der 'Sieben-Hügel-Stadt' rnit bestem Malz, sondern auch Brauereien im In- und Ausland.

73. Gärtnerhäuser in der Mittelstraße. Der Großteil der meist eingeschossigen Traufseithäuschen entstand erst im 19. Jahrhundert; sie sind so klein, daß man bei Regen aus der Dachrinne trinken oder seinen Hausschlüssel dort deponieren kann. Da auf den Feldern rings um die Stadt neben vielerlei Gemüse seit altersher auch Zwiebeln angebaut werden, tragen die Bamberger den Spitzname 'Zwiebeltreter' .

74. Auch die Nürnberger Straße liegt noch irn sogenannten Gärtnerviertel. Hier dominieren aber schon die einstöckigen Häuser. Jedes Anwesen hat eine Toreinfahrt, durch welche die Gärtner auf Fuhrwerken oder mit dem Handwagen ihre Produkte einbringen.

75. Institut der Englischen Fräulein (Holzmarkt 2). Die Ansichtskarte entstand um 1910 und zeigt den Gesamtkornplex, den man schon im Jahr 1724 zu errichten begann. Weitere Anbautenerfolgten 1736 und 1783, der Schulbau 1910/11.

76. Kirche der Englischen Fräulein (Holzmarkt 2) aus dem Jahr 1724. Die Englischen Fräulein kamen bereits 1716 nach Bamberg, wo sie sich zunächst in einem Privathaus niederließen. Gegründet wurde der katholische Orden 1609/10 zur Erziehung der weiblichen Jugend von Maria Ward.

77. Innenansicht der Kirche des Instituts der Englischen Fräulein (Holzmarkt 2), deren Ausstattung auf das 18. Jahrhundert zurückgeht. Von größerer Bedeutung ist das Altarblatt des linken Seitenaltars- die Sieben Zufluchtenvon Johann Joseph Scheubel dem Älteren.

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78. Die Ansichtskarte zeigt den Schönleinsplatz, so wie er um 1920 aussah. Die Platzgestaltung selbst geht bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Einige der imposanten Häuser mußten nach dem Zweiten Weltkrieg modernen Geschäftsbauten weichen. Namengeber für den heute vom Autoverkehr stark frequentierten Platz war der Mediziner Joharm Lukas von Schönlein (geboren 1793, gestorben 1864).

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