Bamberg in alten Ansichten

Bamberg in alten Ansichten

Autor
:   Klaus Fröba
Gemeinde
:   Bamberg
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5740-7
Seiten
:   104
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

Lieferzeit: 2-3 Wochen (unverbindlich). Der gezeigte Umschlag kann abweichen.

   


Auszüge aus dem Buch 'Bamberg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

79. Brauhaus zum Schlenkerla (Heller Bräu). 'Aecht Schlenkerla Rauchbier - alter Väter Brauch und Sitt gemäß gebräuet in meinem schon Anno 1678 bestehenden Brauhaus gekühlet und gelagert in tiefen Berges Schloß / ist ein besunder schmackhaft Lebenselixier / und kommet in altehrwürdiger Gaststätte, so Schlenkerla benamset / zum Ausschank. Dieweilen aber das Gebräu beim ersten Trunk etwas fremd schmecken könnt, laß dir's nicht verdrießen, denn bald wirst du innehaben, daß der Durst nit nachläßt, sintemalen dein Wohlbehagen sichtlich zunimrnt.'

80. Faßlager in einer Bamberger Brauerei. Bamberg ist nicht nur eine Stadt der Kirchen und Klöster, sondem auch ein Ort vorzüglicher Braukunst. Hier gibt es immer noch zehn Brauereien - das dichteste Sudnetz in Deutschland. Gebraut wird nach dem Reinheitsgebot von 1516, wonach zur Bierherstellung nur Hopfen, Malz und Wasser verwendet werden darf. Besonders verwegenen Trinkern sei der 'Bambergator' ans Herz gelegt, das stärkste Bier der Domstadt, das in der Vorweihnachtszeit gebraut wird.

81. In dem aus der wilhelminischen Zeit stammenden Eckhaus Luitpoldstraße/Königstraße eröffnete die seit 1839 bestehende Bezirkssparkasse Barnberg-Scheßlitz (jetzt Kreissparkasse ) im Jahr 1922 ihr Bankgeschäft. 1971 bezog die Kreissparkasse einen Neubau in der repräsentativen Langen Straßc, dem 1986 ein Erweiterungsbau folgte.

82. Am Kunigundendamm zwischen Marien- und Luitpoldbrücke hat die Evangelisch-Lutherischc Gemeinde 1930-1933 die Erlöserkirche erbaut. Architekt war der Münchner German Bestelmeyer. Dem Zehneckbau mit einem Nischenkreuz ist ein Giebelbau mit dreibogiger offener Eingangshalle vorgesetzt, von der aus die Orgelempore zu erreichen ist.

83. 'Bliek vom Turm der Martinskirche aufDom und Neue Residenz,' steht auf der Rückseite dieser um 1930 erschienenen Ansichtskarte. 'Als ich zum erstenmal durch Bamberg ging, die sieben Hügel hinaufund hinunter, vom Domberg zum Michelsberg, Abtsberg, Jakobsberg, und vom Stephansberg und Kaulberg zur Altenburg, und durch das Sandviertel zur Innenstadt kam, die inmitten des Doppellaufs der Regnitz liegt, und die Häuser sah, wo Hegel und Hoffmann gewohnt hatten ... , da fühlte ich mich wunderlich zu Hause,' notierte der 1900 geborene Schriftsteller Hermann Kesten.

84. Ostfassade der Kirche Sankt Jakob auf dem Jakobsberg. Das ehemalige Kollegiatstift geht auf eine Gründung des Bischofs Hermann (1065-1075) zurück. Schon 1109 erfolgte die Weihe der Kirche. Nach der Säkularisierung des Kollegiatstiftes 1803 sollte das Gotteshaus auf Abbruch verkauft werden, wurde dann aber 1805 der Marianischen Herren- und Bürgersodalität überlassen. Das Innere der Kirche hat man im Laufe eines Jahrhunderts mehrmals umgestaltet.

85. Innenaufnahme der Sankt-Jakobs-Kirche aus dem Jahr 1913. Die heutige Innenausstattung stammt im wesentlichen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Hochaltar, dessen Aufbau in neugotischen Formen erstellt wurde, birgt als Hauptfigur eine sehr eindrucksvolle , nürnbergisch beeinflußte Madonna mit Kind (um 1480).

86. Arbeiterwohnhäuser der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Bamberg um 1900. Der Bezug in die betriebseigenen Wohnungen des im Jahr 1992 stillgelegten Werkes geschah damals über den direkten Weg der Vorgesetzten. Er entschied auch über die Kündigung der Wohnung. Das bedeutete, daß diszipliniertes Verhalten in der Fabrik und Werkstreue sicherlich die Voraussetzungen für ein Mietverhältnis waren.

87. Fabrikfeuerwehr der 1855 gegründeten Mechanischen Baurnwoll-Spinnerei und Weberei Bamberg. Stolz präsentieren sich die Floriansjünger in ihren Uniformen vor dem Werksgebäude, an dem eine doppelte Notstiege angebracht ist. Die Fabrikfeuerwehr wurde im Laufe ihres Bestehens wiederholt auch zu Bränden in Gaustadt und Bamberg gerufen.

Barn erg

88. Die katholische Pfarrkirche Maria Hilf 'auf der Wunderburg' in einer alten Ansichtskarte um 1920. 'Der Name "Wunderburg" rührt von einem Herrenhaus her (heute vcrschwunden), das Friedrich von Bodenstein im 14. Jahrhundert sich errichten ließ, um das sich eine Ansiedlung von Gärtnern bildete, die den Namen Wunderburg erhielt' (Hans Leitherer , Bamberg - Führer durch seine Kunst, 1950).

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Kolophon | Privacy | Haftungsausschluss | Lieferbedingungen | © 2009 - 2019 Europäische Bibliothek Verlag