Bassum in alten Ansichten

Bassum in alten Ansichten

Autor
:   R. Wiens, H. Dornbusch und R. Gillner
Gemeinde
:   Bassum
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0149-3
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bassum in alten Ansichten'

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29. Das in der Kirchstraße 2 von dem Uhrmachermeister Ludwig Dornbusch, gebürtig aus der Bäckerei Dornbusch, Lange Straße, im Jahre 1899 erbaute Haus, in welchem derselbe am 1. November 1899 ein Uhren- und Goldwarengeschäft eröffnete. Das Bild aus dem Jahre 1901 zeigt den Meister vor seinem Geschäft.

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30. Auf diesem Bild der Kirchstraße aus dem Jahre 1910 fällt uns das Schild 'Deutsche Nationalbank Geschäftsstelle Bassum' am Hause des Kaufmannes D. Post auf. Kaufmann Post hatte einen urnfangreichen Betrieb mit Kolonialwaren, Eisenwaren, Kohlen- und Düngerhandel sowie eine Häckselschneiderei. Die hoch mit Stroh beladenen Bauernwagen standen oft die ganze Kirchstraße entlang. Die Bankfiliale hatte einen separaten Raum. Das große Anwesen besitzt heute Kaufmann Herbert Aufderheide seit dem Jahre 1928.

31. Auf diesem Foto aus dem Jahre 1913 sehen wir ein typisches altes Bassumer Fachwerkhaus. Es ist die Schankwirtschaft mit Bäckerei Wessel, Meierkampstraße. Das Anwesen erwarb am 1. Oktober 1886 der aus Twistringen stammende Heim. Friedr, Ludwig Wessel und wurde vom Sohn August Wessel weitergeführt. Bis zum Abbruch des Fachwerkhauses im Jahre 1913 wurde die Bäckerei, speziell auch Honigkuchenbäckerei, mitbetrieben. 1914 wurde ein Massivbau errichtet. Die Fertigstellung verzögerte sich durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges um mehrere Jahre. Heutiger Inhaber ist Fritz Wessel, Enkel des Heim. Fr. Ludwig Wessel. Das Gasthaus ist unter dem heutigen Namen 'Blaue Ecke' weithin bekannt.

32. Auf diesem gelungenen Bild sehen wir das unterhalb der Stiftskirche gelegene Nicolai-Haus, heute Kirchstraße 19. Es war 1629 das Wohnhaus von Pastor Hermann Nicolai. Von 1723 bis 1818 Grönings Gasthaus,

33. Von 1859 bis 1906 wurde in dem ehemaligen Gasthaus Gröning das Hotel 'Stadt Bremen' von dem damaligen Besitzer H. Rosenbrock betrieben. Leider hatte man die Hausfront des Fachwerkhauses mit Holz verkleidet. Die letzte Besitzerin, Frau Brokate-Isensee, verkaufte das Anwesen an die Stadt, welche das Gebäude 1978 wegen Baufälligkeit abbrechen ließ.

34. Hier sehen wir die Bremer Straße in altem Gewand um 1910. Von der Kreuzung Kirch-, Bremerund der früheren Kaiserstraße aus geht unser Bliek nach Norden in den Mittelpunkt des Fleckens. Immer wieder sind es die Linden, die uns durch alle Straßen begleiten.

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35. Auf diesem Foto sehen wir Pleuß Gasthof 'Unter den Linden', Bremer Straße 2, ehemals der 'Gladebeck'sche Hof'. Eine wechselvolle Geschichte ist mit diesem Hof verbunden. Am 21. März 1579 wurde aus Stiftsgütern der 'Gladebeck'sche Hof' als adelig-freies Gut gebildet, spater Freibürgerstelle. 1579-1682: drei Generationen derer von Gladebeck; 1690-1731: Familie Hast; 1731-1765: durch Heirat und Erbfolge Stiftsprediger Chr. Wilh. Scheele; 1765-1786: durch Heirat und Erbfolge Dr. Wilhelm Meier, Superintendent Stadthagen; 1786-1804: durch Heirat und Erbfolge Justus Heinr. Meier, Advokat, und 1804-1813: Witwe Marie Christine Meier. Irn Jahre 1810 brannte der Hof ab. Das Erbe wurde zwischen den Kindern geteilt, der größte Teil verkauft. 1813-1860: Die Starnrnstelle übernahm die Tochter, Charl. Dorothee Christine, verheiratet mit dem Bürger und Gastwirt Joh. Wilh. Brüggemann, deren Sohn dann um 1870 den Hausplatz an Dietrich Wilhelm Pleuß von der Loge verkaufte. In dieser Familie blieb der Gasthof bis 1978, wo er durch Brandstiftung eingeäschert und anschließend das Grundstück an den letzten Pächter Gastwirt Hartrnut Bruns, verkauft wurde.

36. Oben: Diese Aufnahme zeigt uns das bekannte Gasthaus Brokate an der Bremer Straße um 1920. Auf unserem Bild besonders bemerkenswert die dort stationierte Kutsche, welche bei festlichen Angelegenheiten, besonders als Hochzeitskutsche, immer zur Verfügung stand.

Unten: Im Jahre 1928 konnte sich der Gastwirt Fritz Brokate der modernen Technik nicht länger verschließen. Er eröffnete eine der ersten Tankstellen in Bassumo Auf dem Bild tankt der Viehkaufmann Willi Frese sein Auto, Marke 'Adler', damals noch eine Seltenheit auf Bassums Straßen.

37. Alfred Ehrig war Bassurns Bürgermeister vom 23. April 1914 bis dem 31. August 1932. Während seiner Amtsperiode wurde dem Flecken Bassum 1927 die Fiihrung eines Wappens genehmigt und am 25. Oktober 1929 die Stadtrechte verliehen.

38. Der Stadtbote Fritz Rusche wird 1930 verabschiedet: 1. Gastwirt Fritz Brokate, 2. Bürgermeister A. Ehrig, 3. Bürgervorsteher Wortführer Ludwig Bußmann, 4. Gastwirt Hermann Bokeloh, 5. Schlachtermeister Wilh. Lange, 6. Frau Anni Bokeloh geborene Brokate mit ihren Kindern Hanna (links) und Karla, 7. Kaufmann Ludwig Sagemann und 8. Stadtkämmerer Ernst Schlung.

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