Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2

Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Dr.phil. Martin Gesing
Gemeinde
:   Beckum, Neubeckum und Vellern
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5480-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2'

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9. Das St.-Elisabeth-Hospital wurde 1848 durch die Initiative Wilhelm Emanuel Freiherr von Kettelers (1811-1877) eingerichtet. Ketteler wirkte als Kaplan an St. Stephanus von 1844 bis 1846. Das 1902 errichtete Gebäude wurde 1913/14 um ein Stockwerk mit ausgebautem Dachgeschoß erhöht.

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Oststrasse

10. Die Oststraße mit der alten Kopfsteinpflasterung und einem 'befestigtem Trottoir'. In der Bildmitte links das ehemalige Restaurant 'Zum Anker' von Theodor Zurhorst (heute Reformhaus Zurhorst).

11. Im Jahre 1916 wurde gegenüber dem Elisabethhospital ein neubarockes Gebäude für das Amtsgericht erbaut, das bis dahin im Rathaus untergebracht war. Das reich verzierte Portal besitzt noch heute eine Eichentür, in die als Zeichen der Weisheit und der richtigen Beschlüsse eine Eule eingeschnitzt ist.

12. Bliek entlang der Hühlstraße nach Osten. Der Fotograf befand sich hier wagemutig auf dem Turm der 1884 erbauten evangelischen Kirche. Die Straße ist bereits in Geh- und Fahrweg unterteilt. Am rechten Straßenrand stehen die ersten Masten für die Stromversorgung der privaten Haushalte. Zuvor waren die Hauptstraßen mit Gaslaternen bzw. Petroleumlampen beleuchtet. Im Jahre 1869 gab es 25 Petroleumlampen in der Stadt.

13. Unterer Teil der Lippborger Straße. Links das Hotel F. Frölich, das zugleich Lebensmittelgeschäft und' Kornbranntweinbrennerei' war.

14. Nördlicher Stadtrand mit Bliek auf den Bahnübergang an der Nordstraße. Links die alte Verladerampe. Das erste Trottoir in der Stadt wurde 1880 vom Nordtor bis zum Bahnhof angelegt.

Beckum-: Nordstráße

15. Die Nordstraße am Abzweig der Alleestraße um 1927. Im Jahre 1939 wurde der Platz zu einer Kreuzung erweitert, als nach links die Sternstraße durchgebrochen wurde. Rechts das 1905 errichtete stattliche Gebäude der Märkischen Bank (heute Dresdner Bank).

Beckum

Nordstra~e

16. Unterer Teil der Nordstraße in Richtung Marktplatz. Rechts das 'Galanterie-, Luxus- und Spielwaren'-Geschäft von Wilhelm Schwinn, der in seinem Verlag einen Großteil der hier gezeigten Postkarten vertrieb. Die aus den zwanziger Jahren stammende Aufnahme zeigt anschaulich, wie die alten Ackerbürgerhäuser langsam den Geschäftshäusern mit ihren großen Schaufenstern weichen.

'Beckum

Nordstraße

17. Der obere Teil der Nordstraße in Höhe des Marienparks. Rechts mit der großen Markise das Warenhaus des Juden Levy Stein senior. Es war eines der renommiertesten Konfektionsgeschäfte für Damen- und Herrenmoden und wurde in der Reichskristallnacht vom 9.110. November 1938 derart demoliert, daß es kurz darauf abgebrochen wurde, um der Verlängerung der Sternstraße (bis 1945 Straße der SA genannt) Platz zu machen.

Vereinslazarett Vinzenzhaus, Beckum

18. Das einst an der Südstraße gelegene Vinzenzhaus war ursprünglich ein städtisches Armenhaus. Während des Ersten Weltkriegs diente es als Lazarett. Über dem efeuberankten Portal befand sich die Steinstatue des Hl. Vinzenz von Paul (heute im Stadtmuseum). Das 1848 erbaute Gebäude diente zuletzt als Altersheim und wurde 1976 abgerissen.

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