Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2

Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Dr.phil. Martin Gesing
Gemeinde
:   Beckum, Neubeckum und Vellern
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5480-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Beckum, Neubeckum und Vellern in alten Ansichten Band 2'

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39. Neben einigen wichtigen Motiven aus dem Stadtbild zeigt die Karte auch die Stadtsilhouette von Norden. Als markante Gebäude dominieren die Stephanuskirche und die evangelische Lutherkirche.

40. Der Höxbergturm mit dem alten Landwehrkotten. Der obere Teil der sogenannten Soestwarte wurde 1889 aufgestockt und mit einem neugotischen Zinnenkranz umgeben. Der untere Teil ist dagegen wesentlich älter. 1464 wird der Turm erstmals urkundlich erwähnt. Soestwarre und die ehemalige Hammwarte am Alten Hammweg (Nähe Hof Harnmwöhner) waren wichtige Befestigungstürme der alten Landwehr, von denen aus das Terrain nach Süden ausgespäht werden konnte.

41. In den Jahren 1886187 wurde vor dem Westtor das Landratsamt erbaut. Er war der erste größere Repräsentationsbau aus neuerer Zeit und diente nicht nur als Sitz der Kreisverwaltung, sondern zugleich als Wohnung des Landrats. Links unter den Bäumen erkennt man das Ehrenmal für die in den Kriegen 1864 (Deutsch-Dänischer Krieg), 1866 (Preußisch-Österreichischer Krieg) und 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg) gefallenen Beckumer Soldaten.

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Kreisständehaus

42. Das übereck gebaute neugotische Landratsamt beherbergte rechts den sogenannten Ständesaal und links die Wohnung des Landrats. Das Dach ist durch verschiedene Gauben, Turmhelme und Filialen reich gegliedert. Das Gebäude ist heute Sitz des Sozial- und Jugendamtes der Stadt.

43. Die Propsteikirche St. Stephanus und Sebastian gehört zu den ältesten Kirchgründungen Westfalens. Um 785 bestand bereits eine steinerne Kapelle, die vermutlich zu einem karolingischen Königshof gehörte. Der romanische Westturm gehört dem 12. Jahrhundert an. Das gotische Langhaus entstand nach der Gründung eines Kollegiatstifts 1267 und war nach langer Bauzeit bis 1516 fertiggestellt. Zu den bedeutendsten Stücken der reichen Ausstattung gehört der um 1230 entstandene Prudentiaschrein im Chor.

Pfarrkirche in Beekurn

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Partie aa der kathal. Kirdie

44. Das Bild zeigt den romantischen Flanierweg zwischen der Kirche und den Pfarrhäusern (heute ClemensAugust-Straße). Der barocke Turmhelm auf dem romanischen Turmsockel wurde zwischen 1755 und 1757 aufgesetzt.

45. Die folgenden Bilder bieten einen kleinen Spaziergang entlang der früheren Teiche und ihrer Wassermühlen, die durch die drei im Stadtgebiet vorhandenen Bäche (Lippbach, Siechenbach und Kollenbach) gespeist werden. Ein kleiner Zweizeiler aus dem Jahre 1555 preist Beckum als 'Torrentina', Stadt der Bäche. Hier ein Bliek über den ehemaligen Südteich, der sich im Bereich der heutigen Bummelke entlang der einstigen Stadtmauer erstreckte. Der Südteich war ein Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung durch Wall und Graben.

46. Zu den wichtigsten Einnahmequellen der Stadt gehörten die sechs städtischen Mühlen, von denen vier mit Wasser und zwei durch Windkraft angetrieben wurden. Hier die Südmühle am Dalmerweg, die durch das vom Südteich aufgestaute Wasser angetrieben wurde. Das Mühlengebäude wurde später zur Möbelfabrik Arnsberg.

47. Durch den Westteich wurde die Werse erneut gestaut und bot Gelegenheit zur Anlage einer weiteren Wassermühle, der sogenannten Westmühle. Vor einigen Jahren errichtete der Heimatverein hier ein neues Wasserrad. Die Rampe im Bildvordergrund diente den Fuhrwerken als Zufahrt in den Teich, der auch als Pferdeschwemme genutzt wurde.

48. Im Laufe der Jahre wandelte sich der ursprünglich vor der Stadt gelegene Westteich mehr und mehr zu einer innerstädtischen Parkanlage. Das Entenhäuschen im Teich war wegen der zahlreichen Enten und Schwäne besonders für Kinder eine kleine Attraktion.

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