Beratzhausen in alten Ansichten

Beratzhausen in alten Ansichten

Autor
:   Hermann Lassleben und Franz Wein
Gemeinde
:   Beratzhausen
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4733-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Beratzhausen in alten Ansichten'

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39. Ein neueres Bild von der Eisenbahnbrücke über die Laber, aufgenommen vom Felsen 'Zur schönen Aussicht' oberhalb der Friesen-Mühle. Auffallend sind hier wieder die kahlen Labertalhänge. Rechts im Hintergrund der gelbe Felsen.

40. Ein Original für Beratzhausen war jahrzehntelang 'da Hiasl', der mit bürgerlichem Namen Josef Wiesmeth hieß. Er lebte seit dem Ersten Weltkrieg in einer Felsenhöhle nahe der Friesen-Mühle. Er nährte sich vom Korbflechten und Reehenmachen. Er starb am 20. Oktober 1948 im Alter von 67 Jahren im Krankenhaus Parsberg und wurde in Parsberg beerdigt.

41. Im Jahre 1911 wurde die Königliche Bayerische Bahn und die Königliche Bayerische Postverschiedenen Ministerien unterstellt. In Beratzhausen wurde die Post 1911 im jetzigen Ebenhöch-Haus, und 1912 nach Umbau des Rathauses (nach Entfernung des Brotladens) im Rathaus untergebracht. Obiges Bild dürfte aus dem Jahre 1912 stammen und zeigt den Post-Expeditor Grotz mit Familie und die Postbediensteten, von links Karl, VogI, Scherm und Schäffler.

42. Bevor in Beratzhausen das erste Freibad errichtet wurde, badete alles vor den Mühlen der Kohl-Mühle, Nieder-Mühle, Friesen-Mühle, Beilnstein- und Gleisl-Mühle. ObigesBild zeigt Kinder und Jugendliche beim Baden an der Ober-Mühle, jetzt Elektro-Pakula,

43. Seit 1942 besaß Beratzhausen das erste Freibad im Landkreis Parsberg. Beim Bau dieses Freibades waren auch französische und russische Kriegsgefangene beschäftigt. Es wurde mit Wasser aus der Schwarzen Laber gespeist. Das Bad bestand aus drei Teilen, dem Vorklär- und Anwärmebecken, dem Kinderplantschbecken und dem Schwimmerbecken. Dieses war mit einer Holzstange für Nichtschwimmer abgegrenzt. Das modernste war das Sprungbrett mit zweieinhalb Metern Höhe. Das Bad tat voll seinen Dienst bis zur Inbetriebnahme des neuen Freibades 1969.

44. In den Unterlagen der letzten Jahrhunderte war schon immer von Hochwasserkatastrophen die Rede. Das schlimmste Hochwasser war im Jahre 1801, das zweithöchste 1909. Obiges Bild zeigt das Hochwasser von der Wassergasse bis zur Allee und bis zum Essenbügl.

45. Auf diesem Bild ist das Hochwasser in der Unteren Gasse abgebildet. Das Hochwasser von 1909 war genau 1 Meter höher als hier auf diesem Bild. Dabei hat diese Wasserflut 1909 ein Kreuz aus dem Herrgottswinkel der Familie Winter, jetzt Kaufhaus Fechter, bis zur Miehelskapelle geschwemmt.

46. Außer den Hochwassern waren auch die Brandkatastrophen sehr gefürchtet. Die größte Brandkatastrophe, die Beratzhausen je erlebte, war am 31. Juli 1827. Zwei Drittel des Ortskems fielen den Flammen zum Opfer. Der Brand entstand in der Nagelschmiede des Josef Burghardt, jetziges Anwesen Prösl, BischofWeig-Straße. Beim jetzigen Anwesen Rappl, Marktstraße 19, ist eine Gedenktafel angebracht, daß hier das Feuer zum Stillstand kam. Obige Postkarte wurde anläßlich des hundertsten Jahrestages dieses Brandes 1927 herausgegeben. Das Originalbild ist in der MariaHilf-Kirche aufgestellt.

47. Im Jahre 1928 war auf dem Bahnhof Beratzhausen ein schweres Zugunglück. Zwei Güterzüge stießen aufeinander. Obiges Bild zeigt das Ausmaß des Unglückes. Dabei war die Freiwillige Feuerwehr Beratzhausen erstmals bei einem Katastropheneinsatz eingesetzt. Im Vordergrund rechts Kommandant Emmeram Brückl,

48. Auf diesem Bild ist das Haus der Bäckerei Max Weig, jetzt Konditorei Baur, im abgebrannten Zustand. Die Jahre 1928 und 1929 waren Jahre der vielen und großen Brände in Beratzhausen. Die Häuser der Familien Spitzen berger , Söldner (Beisser), Beer (Zenk) und Ullinger brannten. Auch der Stadel von Schneinderhuber (Untere Gasse) wurde damals ein Raub der Flammen.

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