Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Autor
:   Georg Laage
Gemeinde
:   Burg auf Fehmarn
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2742-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Burg auf Fehmarn in alten Ansichten'

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9. Die Westseite des Marktes zeigt hier Liesenbergs Gasthof, der vormals Brauerei, Brennerei und Gastwirtschaft von Jürgen Witte war. Typisch für Burger Gaststätten sind die Linden sowie Bänke und Tische für die Gäste vor dem Haus. Auch elektrisches Licht über der Haustür war bereits vorhanden. EineGesellschaft m.b.H. 'Licht-, Kraft- und Wasserwerk' wurde 1900 gegründet. Die Eröffnung des Elektrizitätswerkes erfolgte am 23. Februar 1901.

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Verb&: u. photOi:'"' Aufnahme Jul. Simcnsen, Oldenburg- i. Holst.

10. An der Ostseite der Breiten Straße beherbergte das Haus Nr. 10 (um 1902) Krögers Gasthof, der vorher einmal 'Landwirtschaftliches Haus' hieß. Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts gehört die Gaststätte der Familie Kröger. Vorher war das Gewese der Besitz des Kaufmanns und Ratsherren Jacob Andreas Witte. Links daneben steht das Haus mit dem Ladengeschäft des Schneiders Ernst Börner.

11. Das Haus in der Breiten Straße NI. 28 ist ein altes Patrizierhaus, das im Jahre 1783 von dem Kapitän Jürgen Wohler und seiner Frau Anna geborene Witte erbaut worden ist. Es steht heute unter Denkmalsschutz. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein war es noch bewohnt und gehörte den Erben des Frederick Wilhelm Schumacher in den USA. Seit kurzem ist es als 'Thomsen-Schumacher-Stiftung' in den Besitz der Stadt Burg auf Fehmarn übergegangen. Die Inschrift über der Haustür, die von vielen Passanten nicht erkannt wird, lautet: 'J W A W', umrahmt von Anker und Waage.

ALT-BURG

12. Vom Badstaven aus sind diese Häuser der Breiten Straße fotografiert worden. Links neben dem hübschen Fachwerkbau lag um 1815 das Haus mit der Schulstube der späteren Dichterin und Schriftstellerin Amalie Schoppe geborene Weise (geboren 1791, gestorben 1858), in der sie vorschulpflichtigen Mädchen die Grundbegriffe des Lesens und Schreibens beibrachte. Amalie Schoppe gehört zu den großen Gestalten der deutschen Literaturgeschichte. Sie hat besondere Verdienste um die Förderung von Friedrich Hebbel erworben.

Breitestraße

13. Die Nachbarhäuser des Geschäfts von Martin Stolz in der Breiten Straße Nr. 1 sind auf dieser Abbildung deutlich auszumachen. Links neben dem Geschäftshaus, wo ehedem der Lichtgießer und Polizeidiener Marten Kruse wohnte und sich vor diesem das E1ementarschulhaus der Stadt (von 1812-1823), das sogenannte Norderschulhaus, befand, erblicken wir die Friseurstube Titus Boll und das Wohnhaus des Agenten Peter Friedrich August Schmidt. In dem Doppelhaus rechts neben Stolz wohnten der Stadtsekretär Heinrich Aereboe (gestorben 1919) und der Schuhmachermeister Heinrich Niemann mit Familie.

14. Die Bewohner der Westseite der Breiten Straße waren um 1885 (von rechts nach links): Johannes Steen, Kürschner; Peter Nicolaus Schütt Erben; Peter Friedrich August Schmidt, Agent; Klempner Michelsen; Kruse und Konow im Doppelhaus; Böttcher Ruge; Peter Rauert; zuletzt Bürgermeister Jacob Lafrenz.

SU RG a. Fehm .

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Breites:trssse. Bäckerei F. Seyer

15. An der Westseite der Breiten Straße wohnten um 1889 (von links nach rechts):

Bürgermeister Jacob Lafrenz, Bäckermeister Friedrich Seyer, Buch- und Papierhändler Wilhelm Rammel und Uhrmacher Heinrich Jensen. Auf dem Grundstück des Lafrenz'schen Hauses (links am Bildrand) stand das Gewese des Bürgermeisters Hans Mildenstein, der auf Fehmarn den Rotklee-Anbau einführte, der von hier aus in den nordischen Ländern weite Verbreitung gefunden hat. Hans Mildenstein lebte von 1682-1769.

16. Mit Bliek auf die St.-Nikolai-Kirche sehen wir die Häuserzeile der unteren Breiten Straße. Rechts im Vordergrund erkennt man die 'Doppeleiche' mit einem Ziergitter und einer Gedenktafel, die 1898 zur Erinnerung an die schleswig-holsteinische Erhebung von 1848 errichtet worden war. Daneben sieht man eine alte Stadtpumpe. Im Hintergrund schauen wir auf folgende Häuser (von links nach rechts): Parochialschule, heute Heimatmuseum, Auguste Lafrenz, Heinrich Mecklenburg, Hans Mildenstein, Heinrich Untermann und Witwe Adam.

17. Diese Fotografie aus dem Jahre 1935 zeigt die Ostseite der Kirche (Chor) und die Parochialschule, die Anno 1655 erbaut und 1823 erweitert wurde. Hier waren zwei Schulklassen und die Wohnung des Kantors und Rektors der Schule. Seit 1901 beherbergt das Gebäude das 'Museum Fehmarnscher Altertümer', das heute 'Peter-Wiepert-Museum' genannt wird.

18. Das Bild von der Bahnhofstraße, die vor 1905 Bergstraße oder Bergerende genannt wurde, läßt im Hintergrund das Holzgeländer an der Bergerendsbrücke erkennen. Vorn rechts liegen der Neubau des Apothekers Anton Benedictus Wisser aus dem Jahre 1897 und das alte Haus von Anton Hintz, das 1924 abgerissen wurde.

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