Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Autor
:   Georg Laage
Gemeinde
:   Burg auf Fehmarn
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2742-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Burg auf Fehmarn in alten Ansichten'

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19. Ein Gedenkstein an den Krieg 1864 wurde l im Jahre 1868 errichtet und 1897 renoviert. Er steht in der Bahnhofstraße vor dem früheren Amtsgericht. Die Inschrift lautete: 'Kgl. Preuß. Brandenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 48 - 1864.' Die Tafel ist 1945 entfernt worden, ebenfalls die Kettenumrahmung.

Kaiserliches Postamt

20. Ein Kaiserliches Postamt wurde im Jahre 1905 in der Bahnhofstraße in Benutzung genommen und 1931 erweitert. Vor dem Gebäude links ist der Eingang zum Börnstein zu erkennen. Eine ergiebige Quelle versorgte den Stadtbörn mit Wasser. Hinter dem Postamt erkennt man die Villa des Ackerbürgers Jacob Andreas Peter Wilhe1m Witte.

21. Die Ziegelei Neuwohner am Landkirchener Weg wurde 1896 als erste Dampfziegelei auf Fehmarn von Georg Schacht erbaut und ging 1900 in den Besitz des Ziegeleiinspektors Otto Neuwohner über, Heute befindet sich hier das Baustoffgeschäft Neuwohner GmbH & Co K G.

Bergstrasse

22. Die Bergstraße wird seit 1908 Bahnhofstraße genannt. Im Vordergrund bekommt man die frühere Bergerendsbrücke in Mauerwerk zu Gesicht. Sie führte über einen Landgraben, der durch die Stadt lief und der heute verrohrt ist. Der Graben leitete das Regenwasser von den nördlich der Stadt liegenden Ländereien nach dem 'Mullergraben'.

23. Der Bahnhof Burg auf Fehrnarn existiert seit 1905. Die Bahnlinie HeiligenhafenFehmarn wurde 1903, die von Fehmarnsund über Burg nach Orth 1905 eingerichtet. Burg war Hauptstation. Man begrüßte die erste Lokomotive mit dem Gruß: Willkommen, du schnaubendes Roß! Die Bahnhofsanlage ist jetzt außer Benutzung, die frühere Balinhofswirtschaft ist heute die Gaststätte 'ton olen Bahnhof'.

24. Dieses Haus lag in der Ohrtstraße Nr. 2. Es hatte bis 1888 die Kennzeichnung lIL Quartier Nr. 52, seit 1888: lIL Quartier Nr. 69. Es wurde bewohnt von der Familie des Malers und Lackierers C.F. Petersen. Wie dieses Haus, so sahen um die Mitte des vorigen Jahrhunderts zahlreiche Neubauten aus.

25. 'Das Ohrt' bedeutet: die Ecke, der Winkel. In der Mitte erkennen wir das alte Preuß'sche Haus Ohrtstraße Nr. 7. Es konnte leider vor dem Abbruch nicht bewahrt werden, obwohl es typisch für den fehmarnschen Hausbau des 18. Jahrhunderts war. Auf dem hölzernen Giebel sehen wir ein vasenförmiges Brett, ein altes fehmarnsches Haussymbol. Rechts steht das Haus des Tischlermeisters Carl Kordt.

26. In der Ohrtstraße NI. 17 und 19 standen zwei Wohnungen unter einem Dach. So baute man im vorigen Jahrhundert (1823) gern aus Ersparnisgründen. Vor der Haustür links erblicken wir Frau Muxfeldt, vor der rechts Frau Stender mit Söhnen.

BURG AUF INSEL FEHMARN AUS DER VOGELSCHAU GESEHEN

27. Auf diesem Bild blickt man aus der Vogelschau auf die beiden alten Stadtschulen an der Ohrtstraße. Man erkennt im Vordergrund zwei Bauten aus dem Jahre 1874 (links) und 1889 (rechts), die durch einen Schulhof von der alten Elementarschule an der Mühlenstraße, die bereits 1857 erbaut wurde, getrennt waren. Im Hintergrund liegt die 'Bleiche'. Das war der Platz zum Bleichen und Trocknen der Wäsche für die Burger Hausfrauen. Er heißt seit 1914 'Mellenthinplatz' zu Ehren des Eroberers Fehmarns im Jahre 1864, des Hauptmanns Xaver von Mellenthin. Im Mittelpunkt des Bildes auf dem 'Triangel' sieht man das Logenhaus des Guttemplerordens Fehmarnburg, links davon die Gärtnerei Mäder, die hier seit 1887 ansässig ist.

28. Anläßlich eines Sportfestes auf dem Mellenthinplatz (um 1920) wurde hier das Turnen am Barren vorgeführt. Der Riegenführer war Albert Knust, der Turner am Barren Titus Boll. Am Platzrand steht der Steigerturm der Freiwilligen Feuerwehr Burg auf Fehmarn.

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