Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Autor
:   Georg Laage
Gemeinde
:   Burg auf Fehmarn
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2742-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Burg auf Fehmarn in alten Ansichten'

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1:ogenllaus ~er Yuttempfer,foge. Burg a . .fe6m.

29. Das Logenhaus der Guttemplerloge 'Fehmarnburg' auf dem Triangel bei der Bleiche wurde 1911 erbaut und dient heute als Stadt-Jugendheim,

Burg a. Fehm b. d. Wester Mühle Wägehäuschen aus Dänischer Zeit

30. In der Mühlenstraße steht noch heute das alte Wägehaus, das 1775 erbaut worden ist. Es gehörte zu der damaligen Westermühle, die 1902 abgebrannt ist und nicht wieder aufgebaut wurde. Das Wägehaus diente dem beeldigten Mühlenwäger als Wohnung.

31. Das alte Burger Kompastorat stand in der Priesterstraße und war in älterer Zeit die Wohnung des Archidiakons. Hier wurde am 7. Juni 1851 die spätere Schriftstellerin Charlotte Niese (1851-1935) geboren, deren Werke Ende des vorigen und Anfang dieses Jahrhunderts - nicht nur auf Fehmarn - gern gelesen wurden. Hier entstand nach dem Abbruch (1967) das 'Neue Pastorat'.

BUllg a. f'ef)m. + Sudevsrllaße

32. Dieses Bild zeigt die Süderstraße mit der Nikolaikirche und dem Kirchhof um 1930. Links steht das 1884 von M.E. Mildenstein erbaute Haus, das heute dem Bauern Klaus Witt gehört. Dahinter erkennt man das alte Glockenläuterhaus der Kirchengemeinde, das 1876 erbaut worden ist. Es folgt hinter dem Friseurgeschäft Köhler das heute nicht mehr existierende sogenannte Kietzmannsche Haus. Hier betrieb der Kaufmann H.C. Nielsen bis etwa 1930 eine Gemischtwarenhandlung. Die Einmündung der Priesterstraße (links) ist durch den Abbruch dieses Hauses übersichtlicher und verkehrssicherer geworden.

33. Man blickt von Süden in die Süderstraße hinein. Das war im Jahre 1915. Besonders hübsch erscheint die Zeile der Arbeiterhäuser mit zumeist zwei Wohnungen unter einem Dach. Hier wohnten Fischer, Seefahrer, Holz- und Hafenarbeiter. Die Häuser sind nach einem Großfeuer im Jahre 1841 neu erbaut worden.

34. Das 1884 erbaute Bauernwohnhaus Süderstraße NT. 7 ist heute der Familie Klaus Witt zu eigen. Beachtenswert ist die Verzieurng im Giebel des Hauses: ein hübsch omamentiertes Feld, ein Kranz von Ähren und Kornblumen, in der Mitte landwirtschaftliche Symbole und eine Agraffe - M.M. 1884 von Maler Weber (nach einem Zeitungsartikel des Fehmarnschen Wochenblattes 1884).

35. Dieses Haus stand an der südwestlichen Ecke BadstavenjSüderstraße und beherbergte drei Wohnungen unter einem Dach. Es dürfte 1861 erbaut und in den dreißiger Jahren abgebrochen sein. Vor dem Haus ist der Schornsteinfegermeister Julius Kietzmann als Lehrling (1934) zu erkennen.

36. Dieses Geschäftshaus Süderstraße Nr. 24 wurde 1879 erbaut und kam Ende des Jahrhunderts in den Besitz des Hökers Ernst Schenck. Später besaß es die Familie des Kaufmanns Johannes Marquardt. Es wurden Fahrräder und Nähmaschinen verkauft und repariert. Zugleich wurde eine Kolonialwarenhandlung betrieben. Die Firma existiert heute unter dem Namen Werner Marquardt, Fahrräder und Nähmaschinen.

37. In der Süderstraße Nr. 35 liegt das sogenannte Davidsche Haus, das 1845 erbaut worden ist. Es ist ein typisches Arbeiterwohnhaus mit der Haustür zur Straße und einem Seitenausgang von der Küche zum Gang zwischen zwei Nachbarhäusern. Diese offene Bauweise war in Burg wegen der Feuersgefahr jahrhundertelang polizeiliche Vorschrift.

38. Auf dem Foto von der Sahrensdorfer Straße aus dem Jahre 1901 hat man einen Bliek nach Osten bis zur ehemaligen Ostermühle im Hintergrund. Dieses Stadtviertel entstand um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Fast am Ende der rechten Straßenseite vor dem Gewese des Bauern Joachim Störtenbecker liegt die Gastwirtschaft 'Zur Sonne'.

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