Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Autor
:   Georg Laage
Gemeinde
:   Burg auf Fehmarn
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2742-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Burg auf Fehmarn in alten Ansichten'

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49. Dieses Luftbild zeigt das Hafengebiet von Burgstaaken um 1930. Der Hafen wurde 1857 in seinen Anfängen erbaut und 1870 erweitert. Mehrere Segelschiffe, von denen im 19. Jahrhundert etwa 100, davon die Mehrzahl in Burgstaaken, auf Fehmarn beheimatet waren, sind zu erkennen. Sie beförderten insbesondere Korn, Grütze und Graupen in andere Häfen des In- und Auslandes. In der Mitte des Bildes erblickt man den alten Hiß'schen Speicher und nach rechts hin den Silo der Fehmarnschen Mühlenwerke H. Kölln, vormals J. Rahlff.

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50. Das Burgstaakener Hafenbecken reicht bis zum Kornspeicher von M. Hiß, der 1939 einem Neubau Platz machen mußte, Rechts im Hintergrund erblickt man einen alten Speicher aus der Bauzeit des Hafens (1857).

51. Auf diesem Hafenbild von Burgstaaken aus dem Jahre 1931 sieht man die beiden Fehmarndampfer 'Bürgermeister Lafrenz' und 'Fehmarn', die den Verkehr zwischen Kiel über Fehmarn nach Lübeck besorgten, liegen. Im Vordergrund sind Steinschläger bei der Arbeit, rechts erkennt man Teile einer kleinen Bootswerft.

52. Der Hafen von Burgstaaken bot schon vor 1914 ein Bild reger Geschäftigkeit. Links im Hintergrund ist die Gastwirtschaft Unbehauen, rechts das Lokal 'Zum Goldenen Anker' zu erkennen. Im Vordergrund links sieht man die Erzeugnisse der Steinschläger und ganz vorn den Platz für die Trocknung und Reparatur der Fischernetze.

53. Ein Frachtschiff (Steinkohlen) und die beiden Fehmarndampfer 'Bürgermeister Lafrenz' und 'Fehmarn' liegen hier im Hafen vor dem Köllnschen Getreidesilo (um 1930). Die Reederei Fehmarnlinie schloß 1950 ihre Pforten. Die Dampfer sind verkauft worden.

54. Der Dampfer 'Fehmarn' aus dem Baujahr 1896 ist hier mit dem 'Salon' im Schiffsrumpf abgebildet. In dieser Gaststätte wurden Fahrgäste während der fünfstündigen Fahrt von Burgstaaken nach Kiel und bei anderen Fahrten bewirtet. Hier schlug man sich mit Kartenspiel 'die Zeit um die Ohren'.

55. Der Dampfer 'Meta' - 1896 neu erbaut - war auch eingesetzt für Fahrten zwischen Kiel und Lübeck über Fehmarn. Sein Kapitän war Heinrich Matthäus Ehler. Die 'Meta' war 37 Meter lang und 6,5 Meter breit und fuhr IO~ Knoten.

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56. Das Dampfschiff 'Verein' besorgte von 1898 bis 1905, als Fehmarn noch keine Eisenbahn hatte, den Verkehr von Burgstaaken zur nächstgelegenen Eisenbahnstation Heiligenhafen und umgekehrt.

57. Eine Quodlibet-Karte (Ansichtskarte mit mehreren Motiven) aus dem Jahre 1907 zeigt Motive der Stadt Burg auf Fehmarn, die sich in diesem Bande wiederfinden.

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58. Die Burg Glambeck auf Burgtiefe wurde als festes Schloß um die Mitte des 13. Jahrhunderts angelegt und wird 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Von seinem früheren Aussehen ist nichts bekannt. Bereits seit dem 16. Jahrhundert war die Burg zerstört und bildete seitdem - von einem zwei Meter hohen Schutthügel bedeekt - den Ruinenplatz. Neben dem Hügel wurde 1748 eine Windmühle aufgerichtet, die 1862 abgebrochen und als Ostermühle in Burg wieder aufgestellt wurde. Die Freilegung der Ruine erfolgte 1908. Aus dieser Zeit stammt das Bild.

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