Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Burg auf Fehmarn in alten Ansichten

Autor
:   Georg Laage
Gemeinde
:   Burg auf Fehmarn
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2742-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Burg auf Fehmarn in alten Ansichten'

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69. Wie fast allerorten, so wurde auch in Burg während des Ersten Weltkrieges (1915) die Nagelung eines 'Kriegswahrzeichens' vorgenommen. Das fertige Erinnerungsstück hat lange Jahre hindurch auf dem Rathausflur besichtigt werden können.

70. Das Foto ist eine Gesamtaufnahme der Burger Jugendwehr mit ihren Ausbildern in der Zeit des Ersten Weltkrieges (1914/15). Wiedererkennen werden sich wohl nur heute noch lebende Männer, die damals dabei waren.

71. Vereinsfahnen der Kriegervereine, der Burger Kompagnie und einiger Gilden werden im Museum Fehmarnscher Altertümer verwahrt. 'Bei Festlichkeiten wurden sie von einer Fahnenabordnung mit Musik der Stadtkapelle eingeholt. Dieses Foto stammt aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Stadtkapelle - damals unter dem Musikdirektor Spindler ging dem Zuge vorweg, der Vereinsvorsitzende, Fahnenträger und -junker brachten die Fahne ins Vereinslokal.

72. Der Burger Marktplatz war um die Jahrhundertwende zuzeiten völlig ohne Verkehr. Da konnte sich die Freiwillige Feuerwehr - gegründet 1874 - ungestört mit Aufmärschen und Darbietungen zeigen. Die Stadtkapelle trug alsdann auch Feuerwehruniformen. In der Bildmitte erkennt man die 'Befreiungslinde' , die 1865 gepflanzt und mit einem kunstvollen Eisengitter umrahmt wurde. Da sie in späterer Zeit den Verkehr behinderte, wurde sie 1936 kurzerhand entfernt.

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73. Es sind die Vorder- und Rückseiten zweier Notgeldscheine der Stadt Burg aus dem Jahre 1921 abgebildet. Links wird eine Darstellung der Nerthussage gezeigt, deren Entstehung man seinerzeit mit der Insel Fehrnarn verband. Rechts ist eine solche aus dem Jahre 1420, als der Dänenkönig Erich der Pommer die Insel verwüstet haben soll. Die Inschriften lauten übersetzt: 1. Als Tatitus, der rämische Schreiber, lebte, war die Insel wie uns Dr. Maak verbrieft hat - mit Oldenburg zusammen eine altgermanische Stätte, wo sich die Erdenmutter Nerthus aufhielt: / 2. Anno 1420: Wenn die Kuh Seide 'spinnen kann, dann soll König Erich unser Land gewinnen (einnehmen).

74. Charlotte Niese wurde am 7. Juni 1851 in Burg geboren und ist am 8. Dezember 1935 in Altona gestorben. Sie war eine bedeutende Heimatschriftstellerin. Einige ihrer Romane und Novellen spielen in Burg und auf der Insel Fehmarn.

75. Der Fischer Friedrich Stüben aus Heiligenhafen setzte in der Nacht vom 14. auf den 15. März 1864 die preußischen Truppen des 5. Brandenburgischen Infanterie-Regimeuts Nr. 48 mit seinem Boot vom Festland nach Fehmarn über. Man dankte ihm diesen Dienst, indem man ihm in seinem Alter ein Pferd schenkte, damit er seinen Beruf als Fuhrmann noch weiter ausüben konnte. Seinen eigenen Dank brachte er dadurch zum Ausdruck, daß er diesem Pferd den Namen 'Fehmarn' gab.

76. Nach der Gründung einer Genossenschaftsmeierei in Burg (1882) fuhr täglich zweimal ein Milchwagen durch alle Straßen der Stadt, um die Bevölkerung mit Meiereiprodukten zu versorgen. In späteren Jahren machte sich der Milchmann selbständig. Hier sieht man Willy Nölting im Jahre 1930 mit dem pferdebespannten Milchwagen in der Ohrtstraße.

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