Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd

Autor
:   Dr. K.J. Herrmann
Gemeinde
:   Schwäbisch Gmünd,
Bundesland
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2609-0
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Kennt Ihr sie noch... die von Schwäbisch Gmünd'

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49. Pfarrfest. An dem in WÜfttemberg gesetzlichen Feiertag Fronleichnam hielten die zwei kathelischen Pfarreien Heilig Kreuz und St. Franziskus eine gemeinsame Prozession rund um die Stadt ab, Am Nachmittag dieser kirchlichen Feier trafen sich Mitglieder der Pfarreien zu einem geselligen Pfarrfest in einem der Biergärten. Das Bild zeigt Mitglieder der Heilig-Kreuz-Pfarrei im Stadtgarten.

50. Der kleinste und größte Soldat der hiesigen Garnison, 1915. Der kleinste Soldat der hiesigen Garnison, der Flaschner Wischner aus Biberach, ein ungedienter Landsturmmann, maß von der Sohle bis zum Scheitel nur 1,41 Meter und zeigte auf der Waage 90 Pfund Gewicht an. Sein Kamerad, der Kronenwirt Stegrnaier aus Wetzgau, dagegen hatte die beachtliche Körpergröße von 1,91 Metern.

51. Seefisch-Markt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd eröffnete am 9. Februar 1905 in der Schmalzgrube einen Seefisch-Markt. Das Verkaufslokal mit Lager samt den Einrichtungen und dem Verkaufspersonal stellte die Stadt, Als Leiter wurde der Fischer und Stahlgraveur Friedrich Hörnlein bestellt. Das alleinige Belieferungsrecht des Seefisch-Marktes wurde der Firma Chr. Gödecker und Co. in Geestermünde übertragen, die dariiber hinaus Kochrezepte kostenlos zur Verfügung stellte,

52. Ortrud Seidel, geboren 13. Mai 1924 in Neresheim, und Kurt Seidel, geboren 24. Juni 1921 in Saulgau. Als Kinder einer Gmünderin kamen die beiden Geschwister im September 1927 nach Schwäbisch Gmünd, wohin der Vater als Amtsrichter versetzt wurde. Dadurch waren sehr rasch die Kontakte zur Heimatstadt der Mutter hergestellt. Hier stellen sich die beiden, die der Stadt treu geblieben sind und auch ihren Beruf hier ausgeübt haben, dem Fotografen, der sein Stativaufgestellt hat und nun nach verschiedenen Stellproben sein Bild schießt.

53. Hermann Seidel, geboren 12. Dezember 1880 in Möckmühl und gestorben 11. März 1930 in Schwäbisch Gmünd. Von September 1927 bis 11. März 1930 war er Amtsrichter am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd, Am 19. Juli 1919 heiratete er Marta Banzhaf aus Schwäbisch Gmünd. Seine Kinder sind Kurt, Ortrud und Manfred Seidel.

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54. Modenschau 1937. 'Auf dem Laufsteg ... die Kollektion Herbst 1937 stellt sich vor .. .' Wir sehen: 1. Fräulein Martha Stütz, 2. nicht mehr zu ermitteln, 3. Fräulein Stadelmaier, 4. Herr Kramer, 5. Frau Ria Bertram, 6. nicht mehr zu ermitteln, 7. Herr Albert Bader, 8. Fräulein Knödler, 9. Herr Ado1f Sperrle, 10. nicht mehr zu ermitteln, 11. Frau Feihl, 12. Fräulein Feihl, 13. Fräulein Matt, 14. Fräulein Graupner, 15. Frau Fritz (aus Lorch), 16. Frau Els Reichenmüller und 17. Herr Schneider.

55. Familie Wilhelm Boppel. Er führte sich in Schwäbisch Gmünd mit felgender Anzeige ein (Rems-Zeitung vom 29. November 1882):

Photographie

Hiermit erlaube ich mir mein neu erbautes art. photogr. Atelier angelegentlichst zu empfehlen. Dasselbe ist nach den neuesten Erfahrungen gebaut, hat vorzügliche Beleuchtung, elegante Einrichtung, so daß ich im Stande bin, mit jedem Geschaft einer Großstadt erfolgreich konkurriren zu können. Brustbilder bis zur Lebensgroße direkt nacn der Natur, wie durch Vergrößerung nach Vorlagen unter Garantie der Aehnlichkeit. Bei Nachbestellung von Copien frûherer Aufnahmen in Visit- und Kabinetformat auf Wunsch neue Aufnahmen (Kinder ausgenommen} gratis. Aufnahmen von Erwachsenen bei jeder Witterung, von Kindern jedoch nur bei gutem Wetter. Aufträge, die auf Weihnachten ihre Erledigung finden sollen, bitte ich alsbald an mich gelangen zu lassen.

Hochachtend W. Boppel

56. Gustav Hauber, geboren 1840 in Nürtingen und gestorben 28. März 1905 in Schwäbisch Gmünd, Fabrikant. Das Bild zeigt ihn zusammen mit seiner Frau Wilhelmine.

57. Paula Rettenmayer, geborene Forster. Geboren 29. Januar 1879 in Schwäbisch Gmünd, gestorben 24. November 1950 in Schwäbisch Gmünd. Sie war die Ehefrau von Kar! Rettenmayer, Mitinhaber des großen Modehauses am Marktplatz.

58. Sprinkhardt. Das Bild zeigt eine Großfamilie um das Jahr 1900. Die enge Verbindung mit der Stadt zeigt sich an der nachgebildeten Sonnenuhr des Stadtgartens als Hintergrund der Fotografie, die im eigenen großen Hausgarten an der Vorderen Schmiedgasse entstand. Erste Reihe: Max Sperling und Paul Sperling, Kadett, der spätere Major. Zweite Reihe: Donate Sprinkhardt, geborene Romerio, und Oberstabsarzt Dr. Wilhelm Sprinkhardt, der zugleich Hausarzt an der Taubstumrnen- und Blindenanstalt war. Dritte Reihe: Landgerichtsdirektor Karl Sprinkhardt, Anna Sperling, geborene Sprinkhardt, Generalarzt Dr. Hugo Sperling und Martha Sprinkhardt.

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