Mahlow in alten Ansichten

Mahlow in alten Ansichten

Autor
:   Christlieb Ludwig
Gemeinde
:   Mahlow
Bundesland
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5724-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

Lieferzeit: 2 - 3 Arbeitstage (unverbindlich). Der gezeigte Umschlag kann abweichen.

   


Auszüge aus dem Buch 'Mahlow in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Das Foto zeigt das Wohnhaus des Landwirts Gustav Schulze, Dorfstraße 17. Links steht Gustav Schulze, in der Mitte Frau Kanitz und rechts der Schriftsteller Bonsels. Das Haus, aufgenommen etwa 1916, wurde etliche Jahre nach dem Tod von Herrn Schulze abgerissen.

10. Der Dorfgasthof wurde 1910 von Eduard Kanitz an seine Tochter und seinen Schwiegersohn Wilhelm Langner übergeben. Vor dem Gasthof ist Frau Langner mit ihren Töchtern Elfriede und Margarete im Jahre 1928 zu sehen. Neben dem Dorfkrug war ein Sommergarten mit Tischen und Stühlen, die gern genutzt wurden. Zur Jagdzeit kehrten dort auch die Jäger ein, um ihre Erfolge zu fciern. Der am 13. Mai 1898 gegründete Raucherverein 'Gelbe Rose' hatte hier seine Zusammenkünfte. Im Vereinszirnmer stand ein großer Schrank, in dem die langen Pfeifen mit schönen Porzellanköpfen aufbewahrt wurden. Sehr beliebt waren die durchgeführten Vergnügen, besonders die Maskenbälle.

11. In der ersten Reihe rechts mit Hut und Gewehr ist der Landwirt Carl Krüger zu sehen. Er war leidenschaftlicher Jäger. Hier präsentiert er seine erlegten Rebhühner. Carl Krüger hat Anfang dieses Jahrhunderts auch schon etwas für die Erhaltung des Wildbestandes getan. So wird im Jahr 1906 berichtet, daß er als Jagdpächter junge Hasen und Fasanen ausgesetzt hat, so daß zu der Zeit von einem guten Wildbestand gesprochen werden konnte. Vom Fischereiverein für die Provinz Brandenburg sah man den Naturschutz unter dem Bliekwinkel des Erhalts eines guten Fischbestandes. Deshalb ließ er 1891 mitteilen, daß für die Zerstörung von Reihern und Kormoranen besetzter Horste eine Prämie von drei Mark und für jeden erlegten Vogel fünfzig Pfennige bezahlt werden.

12. Das vor 1900 aufgenommene Foto zeigt das Wohnhaus des Bauern earl Krüger, Dorfstraße 2. Er selbst ist rechts im Bild mit Hund und dem Mädchen an der Hand zu sehen. Das Haus wurde 1893 von dem Baumeister Schuffenhauer gebaut. Durch Heirat ging der Hof später in den Besitz von Paul Damm über.

13. Auf dem Gehöft von Carl Krüger wurde 1893 auch diese neue Scheune gebaut. Sie war laut Aussage der Versicherung die größte und höchste im damaligen Kreis Teltow.

14. Das Wohnhaus der Familie Kanitz, Berliner Straße 1, wurde etwa 1890 gebaut. Links der Weg führt nach Lichtenrade. Er ist heute als Straße ausgebaut. Die abgebildeten Personen auf dem Foto von 1924 sind Frau Johanna Kanitz mit ihrem Sohn Eduard und Herr Wilhelm Puhlmann.

15. Dorfstraße 12 ist das sogenannte 'Neue Haus', das Frau Emmi Winkelmann von ihrer Mutter erbte. In ihm war neben Wohnungen auch ein Kurzwarengeschäft , das von Frau Ziegan betrieben wurde. Der Malermeister Grahl wohnte dort auch etliche Jahre.

,

~ .

16. Nach Überlieferungen soll das Gutshaus, Dorfstraße 4/5, 1813 erbaut worden sein. Die Ursprünge für dieses Gut müssen im Jahr 1621 liegen, als Henningvon Flans einen in seinem Besitz befindlichen vier Hufen großen Bauernhof durch Kauf abgabenfrei machte.

hl hlo

17. Im Jahre 1879 wurde das Gutshaus durch die Familie Richter erweitert und aufgestockt. Zum Gut gehörten auch eine Sandgrube südlich des Dorfes und eine Tongrube mit Ziegelei westlich des Ortes. Ein Königliches Eisenbahnregiment baute 1891 ein Anschlußgleis von der Ziegelei zum Militärbahnhof Mahlow. Auf dieser Strecke wurden die gebrannten Steine zum Bahnhof und auf der Rückfahrt Kohlen und anderes Material transportiert. Ursprünglich sollte das Schloß nach 1945 abgerissen werden, aber dann wurde es in eine Schule umgebaut. Dabei blieb der Grundriß erhalten.

18. Die großen Ackerflächen des Gutes wurden mit mehreren Gespannen gleichzeitig bearbeitet. Hier sind drei Pflüger beim Umbrechen des Bodens zur Frühjahrshestcllung.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Kolophon | Privacy | Haftungsausschluss | Lieferbedingungen | © 2009 - 2019 Europäische Bibliothek Verlag