Rinteln in alten Ansichten Band 2

Rinteln in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeinde
:   Rinteln
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4922-8
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Rinteln in alten Ansichten Band 2'

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29. Dieses künstlerische Foto zeigt eine winterliche Aufnahme der Wallgasse aus der Richtung vom Blumenwall her. Die Brücke im Vordergrund führt über die Exter. Im Hintergrund ragt der Turm der Nicolaikirche empor. Im Mittelalter hieß die Wallgasse 'Focken Gasse'.

30. Wir sind im Rondeel des Rosengartens vom Blumenwall, an der Redoute 'Christian', Sieben Redouten wurden im 17.Jahrhundert angelegt. Die Redoute bzw. das Rondeel war später Botanischer Garten der Universität. Rechts ist das Haus des früheren Bürgermeisters Schrader zu sehen, links das ehemalige Haus von Julius Rohde, früher Domaine Moellenbeck bei Rinteln, später Ehrenbürger von RinteIn. Das Haus wurde inzwischen abgerissen und durch ein neueres, moderneres ersetzt. Links befindet sich (1930) ein Bismarckdenkmal, das kaum zu erkennen und 1945 dort nicht mehr vorhanden ist. Der Rosengarten zählte laut Chronik einst 12 000 Rosen.

31. Noch einmal blieken wir im Sommer durch die Wallgasse zur Nicolaikirche, rechts eine Ecke des Ratskellers. Links in der Wallgasse stand früher das Zeughaus, das Arsenal der Festung Rinteln. 1920 wurde es abgebrochen. Wir zeigen hier ein zweites Bild, um dem Betrachter mehr Eindrücke der Stadt bringen zu können. Es entstand am 8. Juli 1930 und bringt auf dem erwähnten Pionier-Ponton (Bild Nr. 6) des Bademeisters Albert Rohde, sitzend: Heinz Kulow, Hilde Rohde (die Tochter des Bademeisters), Franz Peters und Karl- Heinz Dreiling, der später gefallen ist.

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32. Wir bringen eine Seltenheit: im Ersten Weltkrieg schreibt am 8. August 1916 aus Rinteln der Jäger Heinz A. vom lI.Ers. Batl.Jäger Bat!. 7,5. Jägerschaft 1. Komp. an Fräulein Emmy K. eine Feldpostkarte, auf die man keine Marke zu kleben brauchte. Das Bild zeigt den ehemaligen Zustand der Herrengasse. Diese liegt zwischen Brennerstraße und Kapellenwall. Hier war unter anderem die Halbe Meisterei und Abdeckerei. Die Herkunft des Namens ist nicht bekannt. Mittelpunkt des Bildes zeigt einen unbespannten Ackerwagen. Dahinter befindet sich noch eine Gaslaterne, die wir bösen Buben manchmal ausdrehten zum Unwillen der Gendarmen, zu denen auch Albert Menge gehörte!

33. Im schweren Winter 1932-1933 wurde zur 'Winterhilfe der Stadt Rinteln' aufgerufen. Wir zeigen die Originalkarte von Fräulein Agnes Rohde.

34. An einem sonnigen Sommernachmittag gehen wir zum Marktplatz. Links sehen wir noch eine Ecke des ehemaligen Rathauses. Rechts steht das mit Bild 25 erwähnte Gasthaus' Zum Stern'.

35. Nun begeben wir uns zur Kreuzstraße mit ihren schieten, verwinkelten Fachwerkhäusern. Hier handelt es sich um eine Bleizeichnung von W. Thom.

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36. Alt ist auch die Postkarte aus dem Jahre 1902, vom 27. Dezember. Sie ist mit einer Germaniamarke zu 5 Pf. freigemacht. Das rechte Foto zeigt die Weserstraße in Richtung Weserbrücke. Ganz links erkennen wir einen Gasthof 'Zum Löwen', während rechts noch eine Tankstelle sichtbar wird. Die Fahrstraße ist gepflastert. Zur Zeit fahren nur Radfahrer die Straße entlang. Das linke Bild zeigt auf der linken Seite das Gasthaus 'Zur Krone', das uns bereits auf dem Bild 17 ins Auge fiel.

37. Vom Turm der Sr-Sturmius-Kirche, die 18841888 auf der Bastion 'Hessen' am Kapellenwall erbaut wurde, blieken wir im folgenden Bild heraub auf die Stadtmauer. Auf ihr befindet sich ein Festungsturm, der 1939 errichtet wurde. In ihm befindet sich heutzutage das Ehrenmal für die in den Weltkriegen gefallenen Söhne der Stadt Rinteln. Links vom Turm geht die Brennerstraße ab. Durch das Gittertor gelangt man zur Kirche; sie ist in neugotischem Stil erbaut. Sankt Sturmius ist ihr Namensgeber; er war ein Schüler des Heiligen Bonifatius. Hinter dem Turm steht der weiße Bau des Wisselhauses. Dahinter liegt ein Teil der Wesermühle, zu sehen in der MühlenstraBe sowie das alte Zollamt. Die Weser wird von der damaligen Bogenbrücke überspannt.

38. Auf der im vorigen Bild erwähnten Brennerstraße gehen wir zurück in die Altstadt von Rinteln und kommen zur Bäckerstraße. Wir haben einen Bliek zu den Fachwerkhäusern und schauen am Ende der Straße zum ehemaligen Stadthaus hin. Der Turm der Nicolaikirche schaut über die Dächer. Still ist es in der Straße; nur Fußgänger sind hier zu sehen. Links auf dem Gehsteig sitzen vier Kinder und schauen zu dem Fotografen.

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