Glauchau in alten Ansichten

Glauchau in alten Ansichten

Author
:   Werner Haueisen
Municipality
:   Glauchau
Province
:   Sachsen
Country
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5224-2
Pages
:   96
Price
:   EUR 16.95 Including VAT *

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Fragments from the book 'Glauchau in alten Ansichten'

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77. Vor uns die Walden burger Straße , eine der Ausfallstraßen Glauchaus. Sie führt in Richtung Muldental. Bis zum Bahnviadukt befanden sich auf beiden Seiten der Waldenburger Straße Bürgcrhäuser, die zum Teil schmucke Vorgärten besaßen. Noch in den dreißiger Jahren konnte man sich daran erfreuen.

78. In der Auestraße treffen wir auf den 'Lindenhof , eine Gaststätte mit einem schattigen Garten. Für Tanzvergnügen stand der große BalIsaai zur Verfügung. Vereinssitzungen fanden meist im kleinen Saal statt.

79. Der Wehrdigt, wie die Unterstadt von Glauchau genannt wird, war mehrfach Überschwemmungen ausgesetzt. Eine der größten erfolgte im Jahre 1858. Der gesamte Wehrdigt wurde in Mitleidenschaft gezogen. Auch im Jahre 1925 war die Zwickauer Mulde über die Ufer getreten. Das Bild zeigt den Wasserstand dieses Hochwassers in der Auestraße.

80. Als im Jahre 1907 der Verein für Ballspiele gegründet wurde, war man ohne eigenen Sportplatz. Erst mit Hilfe des Bürgermeisters P. Brink war es rnöglich, einen geeigneten Platz am Eichamt in Pacht zu erhalten. Sonntag für Sonntag sah man die große Schar sportbegeisterter Fußballanhänger, die ihren VfB in Heimspielen und in Auswärtsspielen unterstützten. Im Bild stellten sich die Mannschaften vor dem Spiel dem Fotografen. Im dunklen Hemd der Deutsche Meister im Spieljahr 1926/27, die Mannschaft des 1. Fe. Nürnberg. im weißem Hemd der VfB Glauchau. Von links die Sportfreunde Fritz Zetsche, Emil Weise, Erich Baumann, Alfred Brendel. Fritz Schubert, Hausmann, Gerhard Pilz, Alwin Lein, Bernhard Wiegner, Kurt Keil, Max Dietrich und Kurt Langer. Leider verlor der VfB dieses Spiel mit 1 : 5, obwohl sie in der ersten Halbzeit mit I : 0 führten! Vom 1. Fe. Nürnberg erkennen wir ganz rechts den Nationalspieler Hans Kalb.

81. Im Frühjahr 1909 wurde an der Ecke Dorotheenstraße-Wilhelmstraße eine Kirche für die Gemeinde des Wehrdigts fertiggestellt, die Lutherkirche , äußerlich ein einfacher Bau im Neobarock. Im Jahre 1922 wurde diese Kirche im Inneren künstlerisch erneuert.

82. Neben der Marienbrücke, an der Ecke Obere Muldenstraße. befand sich dieses Restaurant mit Lebensmittelgeschäft. Es war 'Schmidts Gaststätte'. Besonders zum Frühschoppen wurde sie gern aufgesucht.

83. Bleiben wir an der Marienbrücke. Im Februar 1929 war hier reger Betrieb von jung und alt auf der Zwickauer Mulde. Die Mulde war bis auf dem Grund zugefroren. Mit Schlitten und Schlittschuhen tummelte sich die Bevölkerung auf dem Eis der Mulde.

84. Etwas weiter auf dem Fluß aufwärts, in Höhe des Mühlgrabenabzweiges zum Elektrizitätswerk , trieben die Mitglieder des Pontonier-Korps ihren Sport, indern sie mit ihrem Kahn gegen die Strömung der Mulde ankämpften und die Kräfte maßen. Der Korpsleiter war der Oberkahnführer Heinrich Kretzschmar.

85. Auch im Sommer war an der Zwickauer Mulde ständig Betrieb. Auf einem Fußweg hinter der Bleiche von Growe gelangte man an das Muldenufer. Mit einem Fährkahn konnte das gegenüberliegende Ufer erreicht werden. Dieses Boot wurde durch einen 'Fährrnann' an einem Seil gezogen, eine zweite Person half durch Staken nach. Sofort ging es nach dem Erreichen des anderen Ufers zu den Umkleidekabinen des Mulden-Freibades, um anschließend sich im kühlen Muidenwasser zu tummeln. Das Bild führt uns in den Sommer des Jahres 1920.

86. Die alteren Herren zog es zum Snack an die Kantine des Freibades. Der Schmidt Ernst (zweiter von links) sorgte für Getränke, aber auch einen Imbiß konnte man bei ihm bekommen, z.B. Würstchen rnit Brot, Keks oder Semmeln. Als Gäste in dieser Runde links Herr Schumann und rechts neben dem Wirt Herr Albert. Auf dem Stuhl hat der Bademeister Herr Müller Platz genommen.

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