Holle in alten Ansichten

Holle in alten Ansichten

Author
:   Egon Perkuhn
Municipality
:   Holle
Province
:   Niedersachsen
Country
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2023-4
Pages
:   96
Price
:   EUR 16.95 Including VAT *

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Fragments from the book 'Holle in alten Ansichten'

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59. Unter den bestehenden Vereinen der Gemeinde Holle hat der Männergesangverein Holle, der 1875 gegründet wurde, wohl eine der langsten Traditionen. Als 1886 die erste Fahne geweiht wurde, stellten sich die Sangesbrüder zu diesem Bild zusammen. Bekannt sind in der ersten Reihe der zweite von rechts Wilhelm Fennekohl, links neben ihm sein Bruder Heinrich und dann der fünfte von rechts Georg Siebke. Rechts neben der Fahne steht Joseph Londenberg.

60. Die beiden Fotos zeigen Inneneinrichtungen der Molkerei Holle. Mit der Molkereigenossenschaft sind besonders Georg Siebke aus Holle und Wilhelm Siebke aus Holle verbunden, die als Vorstandsvorsitzende die Genossenschaft umsichtig leiteten. In Herrn Laubenstein hatten sie ab 1932 einen überaus tüchtigen Betriebsleiter zur Seite. Unter den Aufsichtsräten ist besonders Otto Mund aus Sillium zu erwähnen. Insgesamt hatte die Genossenschaft in den ersten 60 Jahren ihres Bestehens 40 Vorstandsmitglieder, 31 Aufsichtsratsmitglieder und 7 Betriebsleiter.

61. Im Jahre 1891 wurde in Holle die 'Holler Molkereigenossenschaft' gegründet. Ihr gehörten zunächst 23 Landwirte aus Holle, Sillium und Brüggemühle an. Die Zahl ihrer Mitglieder stieg stetig an durch Beitritte weiterer Landwirte aus den umliegenden Orten. 1939 übernahm man die Genossenschaft Derneburg, wodurch die Mitgliederzahl von 129 auf 209 anwuchs, Gleichzeitig stieg die angelieferte Milehmenge von 2,8 Millionen Kilo auf 3,8 Millionen Kilo. 1951 zählte die Genossenschaft 252 Genossen aus 17 Orten. Leider mußte die Genossenschaft, die immerhin die schweren Zeiten zweier Weltkriege und ihrer Folgen überstand, 1969 den Betrieb einstellen. Heute ist ein heilorthopädischer Badebetrieb in dem Gebäude untergebracht. Das Foto zeigt einen der damaligen Betriebsräume.

62. Der Bliek durch die Gärten am Wiesengrund und Heerberg eröffnet immer wieder hübsche Ansichten. Obwohl die Holler Kirche keinen besonders hohen Turm besitzt, ist er doch mit seiner gedrungenen Helmzier weithin zu sehen. Rechts sehen wir das von Familie Mahnkopf nach dem Ersten Weltkrieg erworbene Haus.

63. Das Mahnkopfsche Haus am Heerberg in Holle war ein hübsches Fachwerkhaus. Hier ist ein Familienfoto vor dem Hause. Rechts einer der Söhne in der Husarenuniform.

64. In diesem schönen alten Fachwerkhaus, das Familie Mahnkopf in Holle am Heerberg nach dem Ersten Weltkrieg erwarb, richtete sie eine Zigarrenfabrik ein. Für das Foto wurde eigens eine kleine Pause eingelegt. Es handelte sich um einen reinen Familienbetrieb.

65. Hier ein Bliek in den Arbeitsraum der Holler Zigarrenfabrik der Familie Mahnkopf. Die Tapete an der Wand und die Lampe erinnern etwas an die Gemütlichkeit der guten Stube. Die Urkunde an der Wand bezeugt geprüfte Fähigkeiten und auf dem Tisch liegt der Stoff, der jedes Rauchers Herz höher schlagen läßt.

66. In diesem Gebäude in der Marktstraße hatte die Familie Wiesen um die Jahrhundertwende ein Kolonialwarengeschäft. Um auch die Kundschaft in den umliegenden Dörfern mit nützlichen Dingen aller Art versorgen zu können, fuhr der Hausbursche Röbbel, rechts vorn auf dem Bild von 1912 mit dem Pferdewagen oft über Land. Heute gehört das Geschäft H.l. Plöhn, der es zu einem modernen Supermarkt umgestaltet hat. Die Vorderfront ist dabei völlig umgestaltet und mit Platten behängt worden.

67. Kaufläden in ländlichen Siedlungen um die Jahrhundertwende waren vollgestopft mit vielerlei nützlichen Dingen. Da eine Fahrt in die größeren Städte mit ihren Spczialgeschäften weitaus schwieriger und zeitraubender als heute war, mußte der örtliche Kaufladen alles vorrätig haben. So findet man das Bündel Ketten einträchtig neben dem Geschirr für die gute Stube oder dem Heringsfaß. Sicherlich wird keiner mehr in dem Bild das Geschäft von Jürgen Plöhn in der Marktstraße in Holle wiedererkennen.

68. Auf dem Bild, das um 1908/09 entstand, zeigt sich das Haus Bertholdstraße 34 noch in seinem Fachwerk, von dem leider, wie auch bei vielen anderen Holler Häusern, nichts mehr zu sehen ist. Damals gehörte es noch Herrn Arendt, von dem es der Vater von Karl Blume erwarb. Heute ist es im Besitz der Familie Linke.

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