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Fragments from the book ''

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59 Das Hotel Württemberger Hof an der Eisenbahnstraße 53 wurde 1879 als Bahnhofsrestauration von dem Sattler Iulius Hopfenziz eröffnet. 1890 erhielt die ehemalige Schankwirtschaft unter dem Namen Neue Post zehn Fremdenzimmer und einen schönen Biergarten. JosefHeine übernahm im Iahr 1900 das Hotel, das 1980 seinen Betrieb einstellte.

60 Im Iahre 1908beauftragte der Buchdrucker JosefZittrell (1877-1949) den Stuttgarter Kunst- und Kirchenmaler Gottfried Schiller, die Fassade seines Hauses in der UnterenBreiten-Straße 19 mitThemen der Buchdruckerkunst in Sgraffitotechnik zu verschönern. Das liebenswerte Gebäude wurde 1990 abgebrochen.

61 Ein schneereicher Winter in der UnterenBreiten -Straße um 1 925. Im Hintergrund ist das Bruderhaus zu sehen.

62 Die Charlattenstraße in den zwanziger Iahren. SiewurdeimJahr 1886 von Lottergasse (Loderer = Weber) in Charlattenstraße nach Königin Charlatte van Württemberg umbenannt. Damals holte man das Bier zum Vesper noch frisch gezapft aus der nächstgelegenen Wirtschaft, wie uns die eilig heimstrebende Frau am rechten Bildrand zeigt.

63 Die Tiroler Weinstube zum Andreas Hafer von Franz Zadra wurde 1 9 13 an der Unteren-BreitenStraße 13 eröffnet. Die geparkte Chaise steht direkt vor der Weinstube zum Husaren (Adlerstraße 42). Der Husaren wurde 1964 in die Obere-Breite-Straße 2 verlegt und die gesamte Häuserzeile 1 968 abgebrochen.

Tiroler We i ns t ub e zum

Andreas Hoter

null Weingrosshandlung von

Franz Zadra.

64 'Im Blauen Rädle gibt esWing (Wein), der Platz ist dort a bissle ring (gering).'

Im Volksmund wurde das Blaue Rädle in der Ober enBreiten-Straße 28 jedoch zum Blauen Affen genannt, weil mit der Wirtschaft seit 1906 der Kleinhandel mit Branntwein verbunden war.

65 Die obere Eisenbahnstraße um 1898. Die Manufakturwaren, Tuch- und Aussteuerartikel von Wörz und Heine waren hier konkurrenzlos, ebenso wie die im Iahr 1897 vonPhilipp Wegerer eröffnete Käsehandlung. Das Fuhrwerk fährt an der Fassade der Wirtschaft zum pfauen vorbei zum Bahnhof.

66 Das aus dem Mittelalter stammende Unterstadthaus Eisenbahnstraße 2 beherbergte im 18. Jahrhundert eine Nagelschmiede. 1820 erwarb der Hufschmied Daniel Kirsinger das Haus, das bis zu seinemAbbruch im Iahr

19 11 als Schmiede im Besitz der Familie blieb. Paul Bucher zur Räuberhöhle ließ 1911 einen Neubau erstellen, der die vom Marienplatz verlegte Gaststätte zum Hecht aufnahm. Die Eisenbahnstraße hieß vor der Eröffnung des Bahnhofs Postgässle, weil sich dort der Poststall befand.

67 'Zwiebelkuchen, Wein und Wecken gibt es bei dem Kehlenbecken.'

Der Kehlenbäck in der Charlattenstraße war eine gern besuchte Wirtschaft. Schon 1789 saß ein Bäcker auf dem Haus, nach dem die obere Charlattenstraße 'Herzengässle' hieß. 1907 wurde das Haus im hier gezeigten Stil umgebaut, die Charlattenstraße wurde erst im Iahr 1933 gepflastert.

68 Die Grüner- Turm-Straße hieß bis 1938 Judengasse. Die Judenschule oder Synagoge im Haus Nummer 5 bestand allerdings nur bis zumjahr 1429. Links betrieb Robert Eisele seit 1 88 1 die Wirtschaft zur Promenade mit ihrem gemütlichen Biergarten. An seiner Stelle stand bis zum Brand im Iahr 1680 die evangelische Bierbrauerei Beek. 1748 war die Brandstätte längst Garten des Patriziers Iohann Baptist Greppi.

"aavensburg

Judengasse.

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