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Fragmenten uit het boek ''

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39. Vor dem Römer gruppieren sich von links die Häuser Schuckert, Torhorst, Albersheim, Richter und Caldemeyer. Im Hause Rathausplatz 5 wohnte der ehemalige Bürgermeister der Stadt Lengerich Hauptmann d.R, Ernst Bernhard Christian Richter. Er starb 1858 im Alter von 63 Jahren. Am 4. Februar 1876 wurde der Besitz auf den Namen des Papierkaufmanns Gustav Adolf Richter umgeschrieben. Von den Erben erwarb es 1908 die Stadt Lengerich. Anfänglich diente das Haus als Gendarmeriestation; es beherbergte auch vorübergehend die Stadtsparkasse. Dann war es wieder Polizeistation und wurde 1960 abgebrochen, um dem Neubau der Stadtsparkasse Platz zu machen.

40. Lengerichs Amtmann Phi!. Max Muermann schrieb am 8. Oktober 1901 diese Karte an seine Tante Sophie Reuter, geborene Muermann, in Minden. Er weihte am 1. Juni 1897 das neue Rathaus ein. Die Vorarbeiten dazu leistete sein Vorgänger im Amt August Hiboll, der im Oktober 1896 noch die Grundsteinlegung durchgeführt hatte. Am linken Bildrand ist noch eben die Postkutsche zu sehen, deren Existenzberechtigung durch den Bau der Bahnstrecke Münster-Osnabrück und der TeuteburgerWald-Eisenbahn in Frage gestellt war. Links neben dem Rathaus erkennt man die Mauer des Nachbargrundstückes des Apothekers Albers. Die Münsterstraße rnündete damals als schmaler Verkehrsweg bei der jetzigen Wirtschaft Niggetiedt in die Bahnhofstraße.

41. Dieses Gebäude stand bis 1861. Heute ist dort das Haus Münsterstraße 4. Früher wohnte dort die Familie Berkemeyer. Sie führte über 200 Jahre hier einen Gasthof, der sich eines regen Zuspruchs erfreute. Viele Jahrzehnte war auch hier die Posthalterei der Thurn- und Taxisschen Post eingerichtet. Der Postenlauf erstreckte sich von Köln über Münster-Osnabrück bis nach Hamburg. Später übernahm die Preußische Post diese Linie.

42. Im Jahre 1844 baute Johann Samuel Berkemeyer an sein Haus Münsterstraße 4, das eine Gastwirtschaft war, einen Saal an, den man später den Königssaal nannte. Und das mit vollem Recht! Als man im Jahre 1857 die 150jährige Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zu Preußen feierte, weilte König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen auch in Lengerich. Am 17. Mai 1857 nahm er in diesem Saal den Ehrentrunk der Stadt entgegen. Freunde des Hauses trugen zur Ausschmückung des Saales bei. Die Familie Banning stiftete einen Teppich, die Familie DI. Hoffbauer ein Sofa für den Ehrenplatz des Königs. Heute ist der Saal eine Wohnung. Das linke der vier Fenster ist in seiner ursprünglichen Höhe wiedererstanden. Vom Wendeplatz der Wielandstraße kann man es genau betrachten.

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Münst~rstrass~

43. So schnurgerade verläuft die Münsterstraße, wenn sie die Kurve hinter dem Rathaus genommen hat. Die linke, die östliche Seite beginnt auf diesem Bilde mit dem Anwesen Stapenhorst/Werremeyer/ Stöter. Es folgen Meyer/Dr. Friedrich, Eickhold, Windmöller/Potjörn und Maug/Flügelmann/Hüntemeyer, Die rechte, die westliche Seite zeigt als erstes Haus das von Hohgräfe, es folgen Rahe/Lagemann, Bäckerei Möller, Krümpel/Erwin Budke und Firma Rietbrock.

44. Das Fachwerkhaus am linken Bildrand steht nicht mehr. Heute ist dort der Eingang zur Seifenfabrik Rietbrock. Rechts schließt sich das Haus Münsterstraße 16 an. In ihm wohnten sehr lange Zeit die Besitzer der Seifenfabrik. Als die Nachfolgerfamilie Schumer alles erwarb, ließ sie noch vor dem Zweiten Weltkrieg das Fachwerkhaus abreißen und errichtete ein massives Gebäude, Das Bild entstand um die Jahrhundertwende. Lengerich war zu einem gewissen Wohlstand gelangt, denn die Münsterstraße war in ihrer ganzen Breite gepflastert. Sogar wenig erhöhte Bürgersteige hatte man angelegt. Da konnte dann mit einem Reiserbesen ordentlich gefegt werden.

45. Das 'Flaßpöhlersche Haus' auf der Münsterstraße 14. In den Jahren 1830-1841 gehörte es dem Kaufmann Georg Metger. Über mehrere Jahrzehnte besaß es 'de aule Rekter' Theodor Rietbroek, der über 50 Jahre die Rektoratsschule leitete. Als nächster Besitzer folgte der Kaufmann Rudolf Rietbroek, der das Haus an den Bäckermeister Ferdinand Jos. Flaßpöhler verkaufte. Von ihm erwarb es der Fabrikant Reinhold Schumer. Heute befindet sich in dem Haus das Hobby-Center der Firma Erwin Budke.

46. Eine Partie aus der unteren Münsterstraße. Die rechte Seite beginnt mit der Nr. 31, jetzt im Besitz des Kaufmanns Gerhard Jäger. Frühere Besitzer waren Bracht, Brünemeyer und Windmöller. Hier befand sich jahrzehntelang eine Schankwirtschaft mit Saal und Kegelbahn. Darüber beginnt das Anwesen der Familie Lagemann. Sie waren an der Münsterstraße 'de ünnerste Schmed', gegenüber dem 'böversten Schmed' Lagemann im jetzigen Schlüterschen Hause.

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47. Die Festhalle Maug mit ihrer Restauration war schon immer ein gastronomischer Anziehungspunkt auf der unteren Münsterstraße. Der abgebildete Wirtschaftsgarten dürfte dem Zeichner in den Größenverhältnissen mindestens eine Nummer zu groß geraten sein. Ob im Bereich der Festhalle jemals eine Turnhalle stand, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden.

48. Neben der Münsterstraße liegt der alte Lengericher Bauernhof Berlemann, der heute im Besitz der Familie Kohnhorst ist. Es war ein Ganzes Erbe und lag schon in der Bauerschaft Niederlengerich. In seinem Bereich befand sich eine der vielen Wäschen, die Lengerich aufzuweisen hatte, Hier konnten die umliegenden Familien ihre Wäsche waschen.

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