Aachen in alten Ansichten

Aachen in alten Ansichten

Auteur
:   Sammlung Krieger
Gemeente
:   Aachen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6449-8
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Aachen in alten Ansichten'

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79 Am 30. Oktober 1910 wurde der neue Westbahnhof in Betrieb genommen. Der erst 62 [ahre alte beeindruckende Bahnhof Templerbend mußte im Zusammenhang mit dem zunehmenden Grenzverkehr nach Belgien, der Modernisierung der Streckenführung und dem Expansionsdrang derTechnisehen Hochschule 191 1 abgebrochen werden. Während dieser Umbauphase entstanden Brückenanlagen, wie zum Beispiel an der Schurzelterstraße und an der Turmstraße. Die Überführung an der Lochnerstraße mußte erhöht werden. Der neue Westbahnhof erhielt zwei überdachte Bahnsteige für den Personenverkehr mit Zollhäuschen und einen großen Güterbahnhof. Der

Westbahnhof wurde 1944 vollkommen zerstört. An seiner Stelle entstand ein mitt1erweile geschlossenes einfaches Bahnhofsgebäude. Dem Zugreisenden steht noch ein Gleis zur Verfügung.

80 Das Ponttor gehört zu den zwei noch erhaltenen Stadttoren der mittelalterlichen Stadtmauern. Es wurde in der Zeit zwischen 1 326 und 1344 als Teil der zweiten Befestigungsmauer gebaut. Das Ponttor bestand unter anderem aus der Hauptburg, einer Vorburg, einem Fallgitter, einem Wassergraben und einer Vorrichtung um Angreifer mit heißem Pech abzuwehren. Neben dem Schutz der Bürger hatten die Stadttore die Aufgabe den Zoll bei den anliefernden Händlern einzufordern. Daß es dieses prächtige Stadttor noch gibt, verdanken wir einigen beherzten Bürgern, die dem Ansinnen das Stadttor einer einfacheren Verkehrsführung zu opfern, entgegenwirkten. Erst nach demAbriß des

BahnhofsTemplerbend mit dem damit verbundenen Umbau des ganzen Viertels, wurde die Straßenbahn rechts am Ponttor vorbeigeführt. Früher fuhr sie mitten durch das Stadttor.

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81 Hier nun eine Seitenansicht auf das Ponttor mit Vorburg, Wehrgang und Hauptburg in Richtung Ludwigsallee und Lousbergviertel. Bei dieser Ansichtskarte handelt es sich um eine Gemäldekarte des Malers Hermann Kilian. DemAachener Ansichtskartensammler Franz Erb gebührt an dieser Stelle großer Dank. Er hat das Wirken Kilians zu dessen Aachener Zeit zwischen 1903 und 1912 in mühevoller Kleinarbeit anhand von Ansichtskarten und Originalgemälden zusammengestellt und dadurch Person und Werk dem interessierten Betrachter nähergebracht und erhalten.

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~ 82 Der lange Turm, auch Pulverturm genannt, wurde als Bestandteil der zweiten Stadtmauer um 1350 gebaut. Er befindet sich strategisch günstig auf der höchsten Stelle der Stadtmauer, um von dort aus mögliche Angreifer oder gegebenenfalls Brände in der Stadt zu melden. Im langen Turm war das Wachlokal der an der Stadtmauer patrouillierenden Soldaten untergebracht. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Turm von spanischenTruppen schwer beschädigt und erst Ende des 17. Iahrhunderts wiederhergestellt. Bevor er Ende des 19. Iahrhunderts Aussichtsturm wurde, benutzte man ihn zum Lagern von Schießpulver.

Seit 1951 wird er als Studentenwohnheim mit sechs Wohneinheiten genutzt. Auf dieser Ansicht ist im Hintergrund die pfarrkirche St. Jakob an d

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