Allersberg in alten Ansichten Band 3

Allersberg in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Robert Unterburger
Gemeente
:   Allersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6419-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Allersberg in alten Ansichten Band 3'

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9 Lange bevor die Allersberger Schützengesellschaft von 1869 sich ein eigenes Vereinsheim erbaute, war das Gasthaus 'Zum Schwarzen Adler' das ständige Vereinslokal. Heute steht das Gebäude der Raiffeisenkasse auf diesem Platz. Im 'Schwarzen Adler' befand sich auch eine Kegelbahn, in der die Ringer Allersbergs in den dreißiger [ahren fleißig trainierten. Unser Schnappschuß zeigt zwei Allersberger Ringkämpfer bei einer Schauübung für den Fotografen. Aufnahme um 1935 (siehe auch 'Allersberg in alten Ansichten' Band 2, Bild34).

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10 Hier eine dokumentarische Aufnahme aus dem [ahre 1 936. Links EIsa Leitner, geborene Odorfer, im Alter von 1 3 [ahren, in der Mitte (sitzend) EIsa Leitners Mutter Auguste, rechts Bärbel WinkIer. Wir befinden uns auf dem Allersberger Marktplatz vor dem Haus des heutigen Optikers Jung. Die Familie Leitner hatte damals die ersteTankstelle in Allersberg und besaß mit der Familie Odorfer und Geiershöfer das erste Automobil in Allersberg. Außerdem führte die Familie Leitner ein Mietwagengeschäft. Aufnahme von 1936.

11 Hier sehen wir das Anwesen von Bürgermeister Haußner aus Lampersdorf. Bürgermeister Haußner ist mit Hund zu sehen. Die ganze Familie hat sich zum Erinnerungsfoto aufgestellt, auch die Knechte und Mägde einschließlich den schweren Kaltblütern sind zu sehen. Die beiden fränkischen Häuser sowie die Scheunen im Hintergrund mußten längst schon einem Neubau weichen. Bürgermeister Haußner hatte den größten Bauernhof van Lampersdorf. Aufnahme aus den dreißiger [ahren.

12 Auf dieser Winteraufnahme sehen wir das Anwesen Sturm aus Lampersdorf. Das Pferdegespann zieht einen Schlitten, auf dem vier Personen Platz genommen haben. Geduldig ziehen die beiden Kaltblüter das Gespann und bahnen sich den Weg durch den meterhohen Schnee. Aufnahme aus den dreißiger [ahren.

13 'Gasthof zur Sonne. Schöner Garten, Fremdenzimmer' steht auf der Nordseite des ehemaligen Tanzsaales in der Kirchstraße. Der unförmige Gebäudekomplex ist noch unbeschädigt und in noch guter baulicher Verfassung. Bei der Beschießung Allersbergs vom 20. bis 23. April 1945 wurde dieser Anbau von zahlreichen Granaten getroffen. Einschüsse sind noch heute zu erkennen. Heute macht dieser ehemalige Tanzsaal des Gasthauses 'Zur Sonne' einen recht heruntergekommenen Eindruck. Das im Bild sichtbare Tor ist einschließlich der gemauerten Gartensäulen und der Gartenzaunbretter verschwunden. Der pfarrer und vor ihm eine Frau eilen schnellen Schrittes zur nahen Kirche. Daraus dürfen wir schließen, daß das Foto an einem Sonntagvormittag

gemacht wurde. Bei dem Priester handelt es sich um den Benefîziaten Hopfner, der später im Krieg die Rußlandfeldzüge mitmachen mußte. Benefiziat Hopfner verbrachte seinen Lebensabend bei Ansbach imAltenheim. Übrigens hatte Allersberg früher immer drei Geistliche. Aufnahme aus den dreißiger [ahren.

14 'Weihnachten 1941' steht auf der Schiefertafel, die vor zwei Flaschen Bier aufgestellt ist. Wir befinden uns im dritten Kriegsjahr, die Menschen blicken ernst und nachdenklich drein. Vier junge Burschen und zwei Erwachsene in einer Gastwirtschaft. Keine Tischdecke, keine Polster auf der Eckbank. Nur ein halb ausgetrunkener Maßkrug steht auf der Tischplatte. Ob die jungen Burschen an ihre Väter und Verwandten im Krieg denken?Weihnachtliehe Stimmung jedenfalls scheint kaum zu herrschen. Das Foto entstand in der Lampersdorfer Gaststätte Schneider. Der junge Mann links dürfte Schneider sein.

IS Heuernte auf der Lampersdorfer Flur bei Allers berg. Jeder mußte mit anpacken, nur die Muskelkraft stand zur Verfügung. Ein Ochsengespann zog den Heuwagen. Mit großen Heugabeln 'schlichtctc' man das getrocknete Gras auf den Wagen. Bei aufziehenden Gewittern entwickelte sich oft ein Wettlauf mit der Zeit, um das Heu noch trocken in den Stadel zu bringen. Als Wintervorrat für das Vieh war das Heu unentbehrlich. Aufnahme in den dreißiger oder vierziger [ahren.

16 Auf dieser Aufnahme sehen wir vier Mädchen in der AllersbergerTracht, wie sie noch nach dem Zweiten Weltkrieg getragen wurde. Alle vier haben einen Rosenkranz in der gefalteten Hand. Im Hintergrund ein geschmücktes Kreuz mit einem Herz-]esu-Symbol. Die Marienfigur (Maria trauert um ihren toten Sohn]esus) wird heute noch bei der Fronleichnamsprozession von Allersberger Mädchen durch die Straßen des Marktes getragen. Diese Figur befindet sich heute in der katholischen pfarrkirche 'Maria Himmelfahrt', und zwar beim Haupteingang auf der rechten Seite in einer kleinen Nische. Von links nach rechts: Resi Hafner

geborene Beck, Maria Haußner geborene Riehl aus Lampersdorf, Erna Schäl, geborene Kratzer, wohnhaft am Wehr; und Rosa Peter, geborene Schmidt, heute wohnhaft in GÜnzenhofen.

17 Hier sehen wir noch einmal unsere vier hübschen jungen Allersbergerinnen, die in der AllersbergerTracht die Muttergottesstatue getragen haben und sich nach der Fronleichnamsprozession dem Fotografen präsentieren. Die Trachten waren von älteren Leuten ausgeliehen. Aufnahme um 1950.

18 Ein Dreikäsehoch vor der malerischen Silhouette von Allersberg: links die alte Pfarrkirche 'Allerheiligen' mit noch verputztem Fachwerk, rechts die neue katholische pfarrkirche 'Maria Himmelfahrt' am Marktplatz. Man sieht ferner, wie spärlich zu Beginn der fünfziger [ahre Allersberg noch bebaut war. Der große Bauboom setzte erst in den sechziger und siebziger [ahren ein. Aufnahme Anfang der fünfziger [ahre.

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