Allersberg in alten Ansichten Band 3

Allersberg in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Robert Unterburger
Gemeente
:   Allersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6419-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Allersberg in alten Ansichten Band 3'

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19 St. Wolfgang in den vierziger [ahren. Ein fränkischer 'Steckerlzann' umgibt das kleine Wallfahrtskirchlein, dessen Ursprung auf das [ahr 1472 zurückgeht. Erstmals wurde die Kapelle 1 SS 2 von Soldaten des Markgrafen Albrecht von Brandenburg zerstört. Erst 1702 begannen die Allersberger Bürgersöhne Veit Rodenberger, Hanns Kirschner, Christoph Wirth und Leonhard Bayer das Kirchlein wieder herzustellen. [acob Gilardi und seine Frau Sybilla ließen die St.- Wolfgangs-Kirche in ihrer heutigen Farm im [ahre 1 726 erbauen. Am

1 S. Oktober 1726 weihte der Dechant Dr. Hanns Gearg Nieberlein aus Neumarkt das neue Kirchlein ein. Aufnahme aus den vierziger [ahren.

20 Hier sehen wir die Primiz von pfarrer Gerngroß,

der vor einigen [ahren verstorben ist. Das Mädchen vorne rechts (mit Blumensträußen) ist lrma Holland geborene Strobel. Das linke Mädchen ist Berti Silberer, die Nichte des Allersberger Benefiziaten Hopfner, aus Furth im Wald. Das kleine Mädchen vorne in der Mitte ist die Nichte von Pfarrer Gerngroß. Sie ist die Tochter von Hans Wirth, dem ehemaligen Besitzer der ehemaligen Pension Lindenhof (heute Asylantenheim). Ganz rechts stehend sehen wir Wally Heim geborene Baldauf. Links daneben steht Paula Haubner geborene Müller, vom Wachtgraben.

Das kleine Mädchen, das noch

vorspitzt, ist die bereits verstorbene Betty Meyer (Hausname 'Nießmann"). Aufnahme aus den vierziger [ahren.

2 1 Hier sehen wir den Musikverein Markt Allersberg, der mit klingendem Spiel durch das sommerliche Allersberg zieht. Neugierige Buben begleiten zu Fuß oder auf dem Fahrrad die Musikanten. Aufnahme um 1955.

22 Eine Hochzeitsgesellschaft im bescheidenen Rahmen Ende der vierziger [ahre. Das Brautpaar wird begleitet von neugierigen Allersberger Buben sowie Verwandten und Bekannten. Im Hintergrund sehen wir das neuaufgebaute Gasthaus 'Zum goldenen Löwen' (Schroll) , das bei der Beschießung Allersbergs im April 1945 schwer getroffen worden war und fast bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Daß die Kriegsschäden noch nicht völlig beseitigt sind, zeigt das noch unverputzte Haus. Wir sehen ferner, daß der Allersberger Marktplatz früher vollständig gepflastert war. Die Braut ist EIsa Meyer, der Bräutigam Herr Xaver Fries. Dahinter der 'Bäcker Hannes' (Michael

Meyer, der Bruder vom 'Drahtmeyer"). dahinter der Bruder der Braut. Vorletzte Reihe: Rosa Backfisch (mit Hütchen), dahinter Emma Meyer, die Schwester der Braut. Aufnahme um 1949.

23 Der Krieg war vorbei, das Leben mußte weitergehen. Und trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach dem Zweiten Weltkrieg regte sich auch in Allersberg bald wieder neues Leben. Auch die Kinder konnten wieder unbeschwert lachen und Fasching feiern. Hier eine zauberhafte Kinderaufnahme von kostümierten 'Maschkererri' (siehe auch 'Allersberg in alten Ansichten' Band 2, Bild 56). Aufnahme vom Kinderfasching 1947.

24 Auf dieser Aufnahme aus den fünfziger [ahren sehen wir Schulkinder beim Wandertag, die van der Rother Straße ortseinwärts marschieren - heimlich fotografiert von ihrem Lehrer. Interessant, wie die Buben und Mädchen -letztere viele mit fliegenden Zöpfen - getrennt laufen. Interessant auch, wie sich das Ortsbild vor dem Torturm inzwischen grundlegend geändert hat. Die Straße ist noch ungeteert, die beiden Häuser im Vordergrund mußten später dem Hotel und GasthofSeehof" und dem dazugehörigen Parkplatz weichen. Auch die' guten alten' Telefonmasten gehören unwiderruflich der Vergangenheit an. Ebenso sind sämtliche Bäume verschwunden. Das Bild der dörflichen Idylle ist heute dem hektischen Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Im rechten Haus

wohnte zuletzt die Familie Merklein. Dahinter - zwischen dem Merklein-Haus und dem Torturm - stand das Altmann-Haus. Hans Altmann war eine bekannte Allersberger Persönlichkeit. Er arbeitete bei der Post. Später wurde am Haus des heutigen Kachelofenbauers Litschel die sogenannte Altmann- Linde gepflanzt. Aufnahme Mitte der fünfziger [ahre.

25 So sah der Allersberger Marktplatz an einem beschaulichen Sonntagvormittag im [ahre 1958 aus. Der komplette Marktplatz ist noch gepflastert, eine Gruppe von Kirchgängern steht vor der Kirchentür und unterhält sich angeregt, der Straßenverkehr hält sich noch in engen Grenzen. Allein die verschiedenen Automarken, die es heute zum Teil gar nicht mehr gibt, zeigen, daß wir uns 'in der guten alten Zeit' befinden, die aber beim näheren Hinsehen leider auch nicht viel besser war als heutzutage. Das Aussehen der Häuser, vor allem die Dacheindeckung, hat sich inzwischen grundlegend geändert. Nur die katholische pfarrkirche Maria Himmelfahrt und der AllersbergerTorturm, das Wahrzeichen der Marktgemeinde, haben durch die Jahrhunderte ihr Aussehen bewahrt.

26 Auf dieser Aufnahme sehen wir eine ]ubelkommunion: Zum SOjährigen Erstkommunion -] ubiläum vom 3. April 191 0 bis zum 24. April 1960 trafen sich die ehemaligen Erstkommunikanten und feierten mit dem damaligen Allersberger Pfarrer Franz Scherb. In der zweiten Reihe sehen wir Maria Plank, verwitwete Mehringer (vierte von links). Daneben stehen Theresia Rupp vom Hinteren Markt und Frau Dorr aus der Vorstadt. Rechts neben Pfarrer Scherb steht Walburga Schwesinger. Ganz rechts ist Michael Engelmann, Bahnbeamter aus Nürnberg, zu sehen. Links steht die Fabrikantin Lina übermüller. In ihrem Betrieb wurden Bleistiftbrettchen geschnitten. Daneben steht Maria Dorr,

eine geborene Pappenheimer. Neben Wally Schwesinger steht Frau Körner. In der zweiten Reihe links steht ]osef Gerner, rechts hinten Henriette Strunz, geborene Kattenbeck. Sie ist bereits ver-

starben und wohnte im Anbau des Heckelhauses neben dem Rathaus (Gebäude mit Sonnenuhr). Daneben steht Frau Fleischmann von der Freystädter Straße.

27 Ein Bild aus 'besseren' Zeiten, als Allersberg noch einen Bahnanschluß hatte, das Bahnhofsgebäude noch funktionstüchtig und noch nicht dem Verfall anheimgegeben war. 1973 ging dem Allersberger Bockl der Dampf aus, die Bahnlinie wurde eingestellt, die Gleise wurden abgebaut, der Bahnhof verfiel. Beinahe wäre das alte Bahnhofsgebäude dann später abgerissen worden; nicht wenige Stimmen sprachen sich für den Abriß aus. Mehrheitlich entschied sich der Marktgemeinderat dann doch für eine Generalsanierung. Aus dem alten Bahnhof wurde die Gemeindebücherei. Heute ist der Bahnhof zu einem Schmuckstück Allersbergs geworden. Aufnahme aus den sechziger [ahren.

28 Hier eine dokumentarische Aufnahme vom Schulhaus bau im [ahre 1949. Vier [ahre nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Allersberger mit dem Bauabschnitt I des Baus eines Zentralschulhauses an der Nürnberger Straße (heutige Grundschule). Aufnahme von 1949.

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