Altötting in alten Ansichten Band 2

Altötting in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Johannes Strauß
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6717-8
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Altötting in alten Ansichten Band 2'

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73. Sechzig adelige Mitglieder des Sternkreuzordens unternahmen Anfang Mai 1959 eine Wallfahrt nach Altötting. Im Franziskushaus fanden die Erzherzoginnen, Prinzessinen und Gräfinnen gastliche Aufnahme. Auf unserem Foto begleitet Oberin S.M. Nicephora die Gattin Ottos von Habsburg, Regina von Österreich und Ex-Kaiserin Zita, die Mutter Ottos von Habsburg. Unter den blaublütigen Gästen befanden sich auch Erzherzogin Adelheid, die Tochter Zitas und Erzherzogin Charlatte van Mecklenburg.

74. Die den Unbilden des Wetters besonders ausgesetzte Fassade der Kirche St. Magdalena (erbaut 1697 bis 1700) wurde im Juni 1960 gründlich überholt und renoviert. Für die drei leerstehenden Nischen im Giebelfeld schuf Bildhauer Kurt Porzky (* 1917) drei überlebensgroße Figuren aus Steinguß: die Patrona Bavariae, den heiligen Laurentius sowie den Lokalheiligen Bruder Konrad. Auf unserem Foto hievt gerade der Kran eine der Plastiken an ihren vorgesehenen Platz.

75. Erste Erdabschubarbeiten zum Bau der neuen B 12 aufHöhe der Berufsschule an der Neuöttinger Straße Anfang Juni 1960. In diesem Bereich mußte das Terrain stark abgesenkt werden, um den Höhenunterschied zwischen Griestal und Niederterrasse auszugleichen. Doch nach schwunghaftem Beginn gerieten die Arbeiten ins Stocken, so daß der Fertigstellungstermin Herbst 1960 sich ins darauffolgende Iahr verschob. Schuld an dieser Bauunterbrechung waren weniger bereitgestellte, als vielmehr noch nicht freigegebene Finanzmittel des Bundes. Die einzige Ausnahme machte der in Angriff genommene Bau der neuen Spannbetonbrücke nächst der Berufsschule, die eine schon zum Dauerprovisorium gewordene hölzerne Notbrücke ersetzen sollte. Ihre Inbetriebnahme erfolgte im Frühherbst 1960.

76. Vor 1721 konnten Mädchen im allgemeinen keine Schule besuchen. Nach der Niederlassung der Englischen Fräulein in Altötting richteten diese eine Armenschule ein, die bis zur Einführung der Schulpflicht 1803 meist nur unregelmäßig besucht wurde. MitAufhebung des Instituts setzten siebenjahre Notunterricht ein, bis zur Rückkehr der 'Englischen' 1816. Von 1823 bis 1901 wuchs die Schule auf fünf Klassen an, seit 1906 im gemeindeeigenen Mädchenschulhaus an der Neuen Friedhofstraße (heute: Stinglhamerstraße) .Von kurzen Unterbrechungen abgesehen, lag die Schulleitung von 1721 bis 1973 in Händen klösterlicher Rektorinnen. Deren letzte war M. Antonie Beigl. Unser Foto zeigt sie mit der 8. Abschlußklasse des Schuljahres 1958/59 mit Religionslehrer Msgr. Alfons Grüneis vor der Schulpforte. Wegen des Inneren-Ring-Baus wurde das Mädchenschulhaus im September 1981 abgerissen.

77. Ein Ministerialentschluß vom 27. November 1895 legte den Trassenverlauf der geplanten Eisenbahnlinie Mühldorf-Altötting-Burghausen am Südrand der damaligen Marktgemeinde fest. Nach Eröffnung des Zugverkehrs am 1. Mai 1897 und den wenig später eintreffenden ersten Pilgersonderzügen wurde der Bau einer Bahnhofstraße akut. Jahrzehntelang mußten die Wallfahrer ihren Ein- undAuszugsweg durch die Trostberger - ader Schlotthamer Straße nehmen. Erst 1959/60 kam es zum sprichwörtlichen 'Durchbruch'. Das alte Bader-Hermann-Haus von 1469 wurde abgerissen (Foto links) und somit eine Bresche zwischen Tillyplatz und Rupertusstraße geschlagen (Foto rechts). Der stete Rückgang bzw. das Ausbleiben der Eisenbahnpilger in jüngster Zeit hat aber nunmehr der Bahnhofstraße einen neuen Charakter aufgeprägt: Aus dem ihr ursprünglich zugedachten Prozessionsweg wurde - eine Flaniermeile!

78. Das Foto vom August 1960 vereint zwei ortsbekannte Persönlichkeiten der Nachkriegsjahre, beide gebürtige Osteuropäer, der eine der Musik, der andere der Bildenden Kunst verschrieben. Kapellsänger Paul Selesion (1907 - 2001), geboren in der Ukraine (links), knüpfte nach 1945 wieder an die alte Tradition der 'Kapellsingknaben' an. Im 'Haus Bethlehem' brachte er der Schuljugend Notenlesen und Chorsingen bei. Zur Belohnung fürs Üben gab es Schilderungen eigener Kriegserlebnisse oder Sammel brief marken. Unvergeßlicher Höhepunkt des Jahres: St. Nikolaus im 'Bethlehem' !

Josef Lacis (1901-1974) verschlug es zu Kriegsende aus Lettland in die Wallfahrtsstadt, wo er meisterliche Intarsien schuf, die 1960 in einer vielbeachteten Ausstellung im Kongregationssaalgebäude zu sehen waren.

79. Am Sonntag, dem 25. Oktober 1960, dem letzten Tag der Feuerschutzwoche weihte Stadtpfarrer Msgr. Grüneis nach dem Pfarrgottesdienst das in Altötting stationierte Tanklöschfahrzeug TLF 16 des Landkreises. Zahlreiche Wehrmänner wohnten diesem feierlichen Akt bei, der auf dem Platz zwischen Gnadenkapelle und Stiftskirche stattfand. In seiner Ansprache hob der Stiftspropst den Idealismus und die Einsatzbereitschaft der Feurerwehrmänner hervor. Gerade am Wallfahrsort seien besonders kostbare Baulichkeiten deren Schutz anvertraut. Während des Weiheaktes umstanden zahlreiche Wehrmänner und am Brandschutz Interessierte das neue Fahrzeug.

80. Mahleisschießen des Eisclubs 1889 am Sonntagnachmittag des 22.Januar 1961.Auf der spiegelglatten Eisbahn beim Gasthof Berghammer am Bahnhofsplatz kämpften das 'Baufa

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