Ankum in alten Ansichten

Ankum in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Tüting
Gemeente
:   Ankum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3283-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ankum in alten Ansichten'

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19. Seit Jahrhunderten führen zahlreiche Straßen dem alten Dorfe - der Kirche zu, Wir sind auf der Aslager Straße mit ihrem Schmuck der Linden. Der hier gezeigte Teil vor dem Dorf ist heute Ackerland. Die Bundesstraße verläuftjetzt weiter rechts durch das frühere 'Pastors Höffken', wo der Kindergarten steht, und trifft dort auf den alten Voltlager Damm. Eine kleine 'Oase der Ruhe' mit 'Pastors Diek', aus dem die Ankumer Hebammen die Kinder holten und wo Nachtigallen noch lange eine Heimat fanden, mußte geopfert werden. Eine 'interne Umgehungsstraße' war erforderlich. Den wachsenden Verkehr konnte die alte Dorfstraße nicht mehr aufnehmen. Zwei Frauen auf dem Wege zur Kirche und eine Kutsche, die das Dorf bei der Litzenburg verläßt! Welch ein Verkehr!

20. Die nächsten Bilder zeigen uns das Dorf von der Höhe des Turmes. Wir schauen auf den alten Marktplatz. Das Haus Dr. Hackmann, Gasthof Dücker und die Bäckerei Merten liegen rechts an der Straße nach Fürstenau, die dann die 'Ankumer Beeke' überquert. An der linken Seite steht das Hotel Schmidt. Am oberen Rand des Bildes zweigt - gegenüber der Gaststätte 'Hoppe' - der Weg zum Pfarrhause ab, das auf einer erhöhten Kuppe jenseits von Bach und Bleiche eine 'Insel der Ruhe' bildet. Die Flächen zwischen Beekers Stiege und 'Pastors Höffken' sind unbebaut.

21. Ein Bliek von der Höhe des Turmes auf die Straße oberhalb der Marktbögen! In der Mitte des unteren Bildrandes sieht man das Dach der Kriegergedächtniskapelle von 1914-1918, links daneben die 'Wache' und jenseits der kaum erkennbaren Treppe die alte Schule, die jetzige Borromäus-Bücherei, Auf dem freien Platz an der Straße gegenüber vom Hotel Schmidt und der Scheune, dem Hause Schlarmann-Oevermann steht das Denkmal von 1870/71. Das sehr kleine Haus das im Garten Sch1armann auf der Mauer steht, ist inzwischen verschwunden. Die Grundfläche betrug kaum mehr als 20 Quadratmeter. Der größere Bau vor der jetzigen Kreissparkasse fiel im Zweiten Weltkriege den Bomben zum Opfer. Kreissparkasse und Gemeindeverwaltung prägen jetzt das Bild der linken Straßenseite.

22. Der Bliek fällt in südlicher Richtung in die Alfred-Eymann-Straße, Zur Rechten die Häuser Schlarmann und Hiltermann, alte Post, Eymann und Kuhlmann! Auf der linken Kurve stehen jetzt die Kreissparkasse, das Gemeindebüro und ReischeI. Gegenüber an der Hauptstraße auf der Ecke 'Hotel Düsing-Kitzerow', dann Stürenberg, Overberg und Raming. Am oberen Rand des Bildes steht - mitten auf der jetzigen Bundesstraße gegenüber dem Hause Flinker - der Schornstein der Molkerei mit der Molkerei selbst. Links daneben - in der heutigen Form - das Haus von Basum und das alte Haus Lünnemann. Links vom Schornstein der Molkerei steht an der Einmündung der Tütinger Straße das Haus Brinkmann - früher eine Schmiede.

23. Wir blieken vorn Turm über den links unten sichtbaren Vierungsturm auf den alten Friedhof. Auf der Umfassungsmauer der Kirchenburg steht ein Haus (jetzt Jäger), das noch lange zum SchuItenhof Rüssel gehörte wie auch das dahinter liegende Geschäftshaus Schulte-Merten mit dem Garten. Heute befindet sich dort das 'Rathaus' der Gemeinde Ankurn. Die Lage der zum Teil noch alten Häuser entspricht weitgehend der jetzt noch bestehenden. Wo jetzt die Bundesstraße am Parkplatz des Krankenhauses verläuft, liegt noch rechts am Bildrand das Haus Heile, jetzt Wiesing, Dr. Krüsselmann und Raming. Oben links im Bild ist die Mittelschule hinter Eilfort zu erkennen. Der Erweiterungsbau wurde 1926 vollendet.

24. Bliek auf das Unterdorf! Am rechten unteren Bildrand steht das Lagerhaus der Fa. Hutrnacher arn 'Notkirchenweg'. Am Ende des Weges rechts ist das - jetzt restaurierte - Fachwerkhaus zu erkennen (Tiefer Weg), dessen Inschrift auf den Brand des Jahres 1848 hinweist. Zu beiden Seiten des Pferdemarktes und an der Druchhorner Straße stehen noch die alten Fachwerkhäuser, An der Miehels Stiege ist das 'Heirnathaus' zum Teil hinter Bäumen versteekt, während 'Raotermes ut'n Drecke' deutlich erkennbar ist wie auch die Bauernhöfe Rauert (Wilbert) und die Mühle des Boitinghofes. Fast alle Fachwerkhäuser des Unterdorfes waren 1788 durch den großen Brand vernichtet. Die Jahreszahlen an den 'Neubauten' jener Jahre zeugen noch davon.

25. Wo die Straßen von Alfhausen und Bersenbrück sich im Oberdorf treffen, ist der Standort des Fotografen. Keine Autos stören die 'glücklichen Hühner'. Aber auch von den Häusern auf diesem Bilde steht keines mehr, Fritz Bühren vorn rechts hat Hermann Steffen Platz gemacht. Und die folgenden Häuser der rechten Seite 'Bowen Büters' (Billenkamp) und Wohnhaus und Scheune Küppers (Lampe) sind abgebrochen, abgebrannt und erneuert. Links verdeckt das alte Haus Schröer-Dreesmann (Speckers Klüten) die Seilerei Mohs und die Häuser vor der Einfahrt zum Krankenhaus. Das 'Photoatelier Lohmann' stand unter der Kastanie, die in dem Zwickel Krankenhaus-Hauptstraße steht. Aber der Fotografhat sein eigenes Atelier wohl nie 'geknipst',

Hauptstraße.

26. Die Hauptstraße des Oberdorfes! Hinter dem hohen Lindenbaum in der Mitte ist nur ein wenig von der Kirche zu sehen. Das Haus Vahlmann und die Spar- und Darlehnskasse (Praxis Loch sen.) sind noch erkennbar. Rechts an der Straße steht der Prachtbau der Firma Lampe (Küppers), ein Beispiel der 'Gründerjahre' Ankums, vor den Häusern Mö!lmann mit Scheune und Billenkamp (früher Menke). Links befindet sich die alte Kaplanei (jetzt Wesselkämper). Der Garten des Hauses Menkc-Billenkamp wurde von der lange in Ankum tätigen Lehrerin Winkier später bebaut; jetzt steht dort die Gärtnerei Kröger, Das nur im Giebel zu sehende Haus wurde erbaut von dem Leiter der früheren Höheren Bürgerschule, Kürten, dessen Nachkommen es heute noch bewohnen.

27. Die auf dem Bilde 26 kaum sichtbaren Häuser sind hier besser zu erkennen. Hinter der mächtigen Linde zur Rechten steht das Haus Rabe mit dem bis an die heutige Schulstraße reichenden Garten. Der Holzlagerschuppen des Holzhändlers Lampe (Brettgerd) wurde schon von Dr. Eymann besungen zum Weihnachtsfest der Concordia 1924. Das Haus Kürten ganz links versteekt sich hinter den Büschen. Das bis an die Straße vorspringende Fachwerkhaus ist die Bäckerei Siemer. Diesen Platz nimmt jetzt die erweiterte Gärtnerei Haverrnann ein.

28. Wir sind auf der Hauptstraße wieder dem Dorfkern nähergerückt. Zeitlich aber sind wir Jahrzehnte zurückgegangen. Nur das Haus Vahlmann mitten im Bild an der rechten Straßenseite hat schon weitgehend das heutige Aussehen. Das Fachwerkhaus an der rechten Straßenseite, die Gaststätte von 'Korten Piepker' wurde nach einem Brande durch den Neubau der Spar- und Darlehnskasse (ursprünglich kirchlich) ersetzt. Der alte Korte Piepker war Drechsler und verfertigte unter anderem schön geformte Rohre für die langen Pfeifen. Die Front der Fachwerkhäuser links von Havermann bis Ratermann ist der Zeit zum Opfer gefallen. Aber das Fachwerk ist an dieser Stelle auch in den erneuerten Bauten lebendig geblieben.

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