Ankum in alten Ansichten

Ankum in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Tüting
Gemeente
:   Ankum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3283-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ankum in alten Ansichten'

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29. Wir nähern uns weiterhin dem Mittelpunkt des Ortes. Links stehen die Häuser Raming (Gaststätte), Overberg, Berling-Stürenberg und Hotel Kitzerow-Düsing. Unser Bliek fällt auf die 'alte Post'. Links daneben ist der Anbau des Hauses Dr. Hartmann - später Dr. Eymann - zu erkennen und rechts das Haus Hiltermann - später Kuhlmann - Ihr Platz. In diesem Hause war vor 150 Jahren die 'Legge' eingerichtet. Die Qualität und Menge des Linnens und des Wollakens wurden überprüft. Von 1830 bis 1835 wurde Ware im Werte von 34.697 Rthr, 15 ggr. und 3 Pf; vorgelegt. Das Haus zur Rechten war im Besitze eines vom Schultenhofe zu Rüssel abgegangenen Sohnes, Joseph Schulte - später Merten. Hinter der Linde rechts stand das Haus Hardebeek (Bild 31, 32).

30. An der Gaststätte Raming vorbei schauen WIr m die Quittstraße, die in die Tütinger Straße übergeht, Das Fachwerkhaus im Hintergrunde ist das alte Heuerhaus des Hofes Hackmann, das Bäckermeister Heinrich Berens erwarb. Heute Lebensmittelgeschäft und Bäckerei Berens. Davor erkennt man die Schmiede Brinkmann, die nicht mehr als solche besteht. Das Haus von Basum (Mömkenborg) zeigt schon die heutige Ansicht. Nach dem Brande von 1929 entstanden in mehreren Bauabschnitten an gleicher Stelle Ladenräume, eine bedeutend erweiterte Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten und eine entsprechende Anzahl von Garagen.

31. Hinter der Linde (Bild 29) stand - parallel zur Mauer der Kirchenburg - das Haus Hardebeck. Auf dem Bilde ist das große Tor an der Giebelseite zu sehen - wahrscheinlich aufgenommen aus dem ersten Stock des Hauses Vahlmann. Rechts steigt der Weg zum Friedhof und zur Kirche steil an, Das Bild 9 zeigt diesen Aufgang vom Friedhof her. Im Hause Hardebeek fanden in der ersten Zeit nach dem Brande der Kirche (21. Juni 1892) die Gottesdienste statt. Die Gläubigen hielten sich dann zum größten Teil auf dem Friedhof auf.

32. Die volle Größe des Hauses Hardebeek ist auf dem vorliegenden beschädigten Bilde gut erkennbar, Das Fenster auf der Ecke zum Hause Vahlmann und zum Kirchenaufgang ist offensichtlich als Schaufenster genutzt. Uhren, Gold- und Silberwaren wurden hier angeboten. In einem alten Verzeichnis der Ankumer Häuser (Heimatarchiv) heißt es: Die Kirchhöferei 122 war früher der Ratsspeicher ... Die Kirche verkaufte diesen an den Goldarbeiter Hardebeek. Dessen Sohn Wilhelm Hardebeek (1843-1929) verkaufte das Haus ... an den Kaufmann Christian Reischel. Es brannte schon vor dem Ersten Weltkriege ab und wurde darauf weitgehend in der jetzigen Gestalt neu errichtet.

33. Auf dem Bild 28 steht gegenüber von 'Korten Piepker' der Altbau von Ratermann (Hoppen Jopp) mit der großen Tür; die Hausecke steht fast mitten auf der Straße. Das Haus ist seit jener Zeit mehrfach umgebaut, wie dieses Bild zeigt, Ganz links sieht man den Holzschuppen der Firma Lampe (Brett-Gerd). Dr. Eymann ließ Weihnachten 1924 schon den 'Onkel Fritz aus Neu-Ruppin', Bänkelsänger der Concordia, auf die 'Holzbaracke' singen: Ach, das Ding ist schon, bei Regen kann man drunter stehn. Seit jener Zeit sind Elektromasten und leider auch der Baum verschwunden und 'das Haus der Geschenke' ist weiter gewachsen,

34. Das Hotel Kitzerow-Düsing war lange Zeit eine der 'guten Stuben' des Dorfes, wo Reisende besonders gut aßen und übernachteten. Die Straße bot noch Platz für eine abgeschirmte Laube, überwuchert von den zum Teil heute noch grünenden und blühenden Glycinien. Nach dem Tode des kinderlosen Ehepaares Düsing blieb zunächst die Gaststätte bestehen - dann folgte später unter anderem die Lehrerbildungsanstalt, ein Altenheim und - mit schalldicht vernagelten Fenstern 'Down Town'. Welcher Wandel in wenigen Jahrzehnten! Vernichtet durch Brandstiftung am 25. November 1985.

35. Wir schauen vorn Unterdorf in Richtung Kirche-Hotel Schmidt. Von links kommt die Straße vorn Pferdemarkt-Franzken Patt-Druchhorner Straße. Dieses alte Haus bewohnte Karussellbesitzer Kar! Meyer (nach alten Karten vorher Wehberg), von dem Hubert Telscher es kaufte, abbrach und durch einen Neubau ersetzte. Es folgen dann links die Häuser Schröder (Zinngießer Bernhard; Kupferschmied Josef und Albert) und Kupferschmied Philipp mit dem typischen 'Ausstich' mit Bliek auf die Straße, An der rechten Seite steht heute noch das Haus Wilke, früher Telseher, die Apotheke (von Lengerken, dann Hesse, jetzt Neubau), Uhrmacher Backmann, dann Berling und Sattlermeister Thesing.

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36. Hier an der Nordwestecke der Kirchenburg stand einmal 'die Boitmannsche Pforte' - eine der drei Pforten, die den Zugang zum Gotteshaus bildeten. Als Bewohner finden wir in einem Verzeichnis: Wagen er, Heinrich; Kirchhöfer, Mützenmacher. Die Bezeichnung 'Kirchhöfer' deutet noch darauf hin, daß der Inhaber innerhalb der Kirchenburg zu Hause ist. Es folgen dann: Wegener, Hermann; Caroussellbesitzer; Lohmann, Anton; Buchbindermeister; Thyen, Heribert, Ehefrau geborene Lohmann. Vor diesem Hause führten der ansteigende Weg und die Treppe zum Turm empor. Die alten Bögen waren ab 1839 nach Plänen von Hecker, dem Vater des Malers Franz Hecker, erbaut. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielten sie die jetzige Form, als gleichzeitig die Kriegergedächtniskapelle errichtet wurde.

Gruss aus Ankum

37. Zur Rechten sehen wir denselben Aufgang wie auf Bild 36. Die massiven Säulen der Heckerschen Bögen sind gut zu erkennen. Zur Linken steht das Haus Hecker - später Rensen, Bräkel - heute Frerker. Das Fachwerkhaus Frerker vor Cronen Stiege ist völlig verändert, wie auch das alte Hotel 'Zum König von Hannover' (Crone), in dessen Saal noch nach dem Zweiten Weltkriege Kinovorführungen stattfanden, Vorträge gehalten und Versammlungen durchgeführt wurden. Hier stehen jetzt das Haus der 'Volksbank' und ein modernes Wohnhaus. In dem benachbarten Fachwerkbau war die Firma von der Beke untergebracht. Das an der rechten Straßenseite bis an die Fahrbahn vorspringende Haus - heute ÖVermann - wechselte nach alten Verzeichnissen mehrfach den Besitzer oder Inhaber.

38. Nur wenige Schritte zum Unterdorf hin wird der Bliek frei auf die Straße bis zur Gabelung Bippen-Druchhorn. Deutlicher treten die Häuser Frerker und das Hotel 'Zum König von Hanover' (Crone) hervor, Mitten im Bild steht das heute zweistöckige Haus Kuhlmann - ebenfalls durch eine 'Gaststätte' (Schickeria) besetzt. Lange Zeit wohnte dort der 'Ankumer Jude' Prag, ein angesehener und in weitem Umkreise bekannter Händler, Vor der Bäckerei Frerker lagern noch einige Holzstämme, die wohl zerkleinert werden und im gefräßigen Backofen für die erforderliche Hitze sorgen werden.

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