Ankum in alten Ansichten

Ankum in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Tüting
Gemeente
:   Ankum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3283-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ankum in alten Ansichten'

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39. Ein Bild, das fast genau 100 Jahre alt ist! Das Kriegerdenkmal von 1870/71 vor der Wache im Schmuck der Girlanden am Tage der Einweihung. Im Hintergrund die Knabenschule. Der Aufstieg zur Kirche hat noch keine Treppenstufen. Seit dem 22. Februar 1874 bestand in Ankum ein Kriegerverein. Eine Sammlung für das Ehrenmal erbrachte 'reichlich 800 Mk'. Am 22. Juni 1884 fand die Enthüllung des Denkmals statt, Zwölf Nachbarvereine nahmen teil. Der Präsident des Ankumer Kriegervereins, V. Gösling, begrüßte die auswärtigen Kameraden und brachte das Katserhoen aus ... An dem Festessen nahmen etwa 70 Personen teil ... Mit dem iiblichen Parademarsen auf dem Marktplatz schloß die ohne [eden Mißton ver· laufene schöne Feier (nach Grüter).

40. Wir schauen durch die jetzige Alfred-Eymann-Straße auf das Haus Flinker. Erklärungen, die die Bauten betreffen, sind zu den Bildern 21 und 22 gegeben. Am linken Rande steht das Kriegerdenkmal von 1870/71. Seit seiner Enthüllung am 22. Juni 1884 hat es seinen Standort mehrfach gewechselt. Zwischenzeitlich fand es am Durchgang vom alten Friedhof zum Vogelberg am Eggermühlener Kirchhof seinen Platz. Jetzt unterhält dort die Kriegsgräberfürsorge den Soldatenfriedhof. Seit der Einrichtung dieses Platzes steht es am Aufgang beim Hause Lohmann-Thyen in dem Zipfel zwischen den Treppen vor der Turmtür fast versteekt im Schatten alter Linden.

41. Diesen Teil der Hauptstraße sahen wir auch auf Bild 29, aber in umgekehrter Richtung. Vom Hause Berling-Stürenberg ist nur ein wenig zu sehen. Das kleine Guckloch in der Seitenwand bei Overberg läßt uns ahnen, wie unterhaltsam ein Vorläufer des Fernsehens sein kann. Hinter der Scheune liegt der Gasthof Raming. Auf der Gegenseite erkennen wir die Häuser Schulte (Mertens) und Reischel. Auf dem Platz vor und zwischen diesen Häusern stehen noch die Pfähle mit den Querstangen; an Markttagen fand hier der Rindviehmarkt statt, während die Pferde im Unterdorf bei Klune ihren Stand hatten.

Gruss aus An(um

Dorfan.icht

42. Von den auf diesen Bildern gezeigten Häusern steht heute nur noch das Haus Brinkmann zur Rechten fast unverändert (Schauster Gerdken). Die Scheune des Hauses Lampe (Küppers) - links wurde abgebrochen. 'Bowen Billenkamps' ging in Flammen auf wie auch schon die gegenüberliegende große Scheune. Das Fachwerkhaus - an der rechten Seite der Krankenhausstraße - sahen wir auch auf Bild 25 (Dreesmann-Specker) von Osten her. Die weiträumige Ortseinfahrt der B 214 und die Abzweigung zur Dorfmitte nehmen jetzt den ganzen frei gewordenen Raum ein.

43. Es ist heute kaum vorstellbar, daß mitten auf der Kreuzung der B 214 mit der Tütinger Straße und Eyrnannstraße die alte Molkerei Menke stand. Die Verladerampe befand sich an der Quittstraße fast auf der Höhe des Hauses von Basurn. In alten Verzeichnissen wird dieser Bau (von Basurn) mit Mömkenburg bezeichnet. Es scheint dies der Name eines früheren Besitzers zu sein. Das Original dieses Bildes ist farbig mit einem rötlichen HimmeL Es ist mit unseren heutigen Farbbildern kaum zu vergleichen. Die Aufnahme wurde wohl gemacht aus dem oberen Stockwerk des Hauses Flinker (Bosna- Végé-Gemeinde-Kindergarten, steter Wechsel).

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Ankum - Volksschule

44. Auf dem Bilde Nr. 18 - Ansicht vom Nonnenberg aus - sind links der Kirche nur die Schulbauten von 1900 und 1911 zu sehen. Die vorliegende Aufnahme zeigt uns die Schulen, von dem früheren 'Karbidhäuschen' aus. Dies steht gegenüber der Sakristeitür an der Maner. Von hier wurde vor Einrichtung des elektrischen Lichtes die Gasbeleuchtung in der Kirche geregelt. Die spätere Kolpingstraße ist noch unbebaut. Etwa gleichzeitig mit der Kriegergedächtniskapelle 1914-1918 und dem Westteil des Krankenhauses baute Architekt Klomp - Hannover - auch das jetzige Pfarrhaus, das zunächst Wohnung des jeweiligen Vikars war. (Vergleiche Bild 481)

45. Die Kriegergedächtniskapelle ist fertiggestellt. Die alten Marktbögen sind abgebrochen und haben ein neues Gesicht erhalten. Kriegervereine mit Fahnen, die Bevölkerung auf dem Platz und auf den mit Girlanden geschmückten Bögen sind um den Festredner, den Bürgermeister Franz Schlarmann, versammelt. Schon 1921 war ein Aufruf an die Bevölkerung ergangen. Pläne entstanden, wurden diskutiert und verworfen. Auf 'Leffers Boll' sollte ein Denkmal entstehen (Bild 14) oder an der Stelle des alten Spritzenhauses. Alle Pläne wurden durch die Inflation vereitelt. Am 8. August 1927 legte man den Grundstein, nachdem man schon am 22. November 1926 mit dem Abbruch der alten Bögen begonnen hatte. ('Die Kriegergedächtniskapelle in Ankurn' von Heinrich Grüter.)

46. In beiden Weltkriegen wurden die Glocken der Ankumer Kirche abgeliefert. Diese Aufnahme stammt aus dem Ersten Weltkriege. Die Schulkinder waren auf dem Marktplatz vor dem Wohnhaus des Dr. Hackmann versammelt. Vor der Turrntür war ein großer Sandhaufen aufgeschichtet. Die Öffnung in der Turrnmauer war entsprechend erweitert, und dann stürzten die Glocken in die Tiefe. Eine Ersatzglocke mußte den Dienst übernehmen.'Bossen Bengel' aus Westrup kam zu unerwarteten Ehren.

47. Wo jetzt die Loxtener Straße in die Westumgehung übergeht, steht auf unserem Bilde ein Transformator. Das Haus Kuhlmann (Betten) befindet sich links vor der Einmündung in die Veilchenstraße. Dahinter ist das letzte Fachwerkhaus verschwunden. Die Schmiede Kuhlmann ist durch 'Waffenkuhlmann' ersetzt, während auf diesem Bilde noch die Hecke vor dem Hof Depeweg zu erkennen ist, Das Fachwerkhaus zur Rechten - Sägewerk Koddenberg - ist einem Neubau gewichen. Hinter dem Transformator erkennt man die Höhe, wo die alte Gemeindesandkuhle nach dem Zweiten Weltkrieg in das 'Quittstadion' verwandelt wurde. Mit der von dort abgefahrenen Erde wurde die Bleiche (neuer Marktplatz) aufgefüllt und dann vor allem von Flüchtlingen beackert.

48. Wir übersehen vom Turm aus das Schulgelände der Volksschule (siehe Bild 44!), die Kolpingstraße und den Tiefen Weg bis zur Einmündung der Schulstraße. Außer der Vikarie (jetzt Pfarrhaus) stehen 14 Wohnhäuser in dem ganzen Geviert. Den Grund und Boden für die Neubauten hatte vor allem die Kirchengemeinde nach der Inflation von 1923 weitgehend in Erbpacht zur Verfügung gestellt. inzwischen ist nicht nur die Gegenseite des Tiefen Weges bebaut, An Parallelstraßen (St.-Georg-Straße) und Querverbindungen bis hin zum Sitterweg und zum Kattenboll reiht sich heute Haus an Haus.

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