Ankum in alten Ansichten

Ankum in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Tüting
Gemeente
:   Ankum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3283-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ankum in alten Ansichten'

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59. Die beiden nächsten Bilder zeigen uns ein kleines 'Pättken' - einen Pfad = Fußweg - der gegenüber dem Hause Stürenberg ohne Treppe zur Kirche hinaufführte, Der rückwärtige Eingang des Hauses von Bokern an der der Straße abgewandten Seite ist gut erkennbar. Es wurde im Kriege zerstört. Der ganze Raum vor der Kirchhofsmauer ist jetzt bebaut durch die Kreissparkasse und die Gemeindeverwaltung. Die freien Flächen dienen als Parkplatz.

60. Wenn man zur Kirche emporsteigt, bleibt das Haus von Bokem links liegen. Der Weg endet zwischen der jetzigen Borromäus-Bücherei und dem Hause Jäger, dessen Fachwerk auf dem Bilde noch gut sichtbar ist. Es war bis zu seiner Zerstörung im Kriege im Besitz der Familie Schulte zu Rüssel, Das Haus Lohmann jetzt Eisdiele Sich - steht, zwar in veränderter Form, am alten Platz unmittelbar vor der Kirchentreppe. Im Hintergrunde ragt der schon weit fortgeschrittene Neubau der Kirche empor.

61. In dem Büchlein 'Vater Kitzero und sein Omnibus' schildert Dr. Eymann das Leben und Treiben im Omnibus, der im Auftrag des Johann, Gerhard Kitzero, genannt 'Piepenbrink' von 1876 an täglich von Ankum nach Bersenbrück fuhr. Von 1903 bis 1919 führten Josef Düsing und seine Frau Johanna, geborene Kitzero, den Betrieb weiter. Bürger und Gäste, die mit dem Zuge in Bersenbrück ankamen oder von dort wegfuhren und das, was die Post zu befördern hatte, transportierte der. Ankumer Omnibus. Bepackt, beengt saß man darin] Bei Hitze, Staub und Rauchi] Gut durchgerûttelt wurde man/ Fûr 50 Pfennig auch, so hieß es, als zur Eröffnung der Bahn im Saale Crone das feiernde Dorf und die geladene Prominenz am 1. August 1919 zum Festmahl sich vereinten.

62. Schon zu Beginn des Jahres 1915 war die nonnalspurige Kleinbahn Ankum-Bersenbrück in Betrieb genommen. Aber zunächst war - bedingt durch den Krieg - nur der Güterverkehr eröffnet. Am 15. November 1917 wurde die Fahrkarte Nr. 0001 ausgegeben für 35 Pfennig. Der 'Behelfsrnäßige Personenverkehr' war gestattet. Die feierliche Eröffnung fand am 1. August 1919 statt, Die Mädchen und jungen Frauen Ankums hatten das Bahnhofsgebäude geschmückt. Auch einige 'behütete' Herren hatten den Mut, den Damen behilflich zu sein. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, dessen Aussehen sich seitdem kaum geändert hat.

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63. Südwestlich der 'Bleiche', wo heute an der Lindenstraße (ohne Linden) die frühere Kaplanei und der Kindergarten sich befinden, hatte die Kirchengemeinde Ankum ein einmalig schönes Gelände mit Teich und Garten und 'Pastors Höffken' für das Pfarrhaus zur Verfügung, Johann von der Becke baute dort im Jahre 1781 für 997 Reichsthaler ein neues Pfarrhaus (Fachwerk), das bis etwa 1960 fast zweihundert Jahre den Pfarrherren und den Pfarrkindern eine Heimstatt war. Dem Ausbau der Umgehungsstraße, dem Kindergarten und der Kaplanei, also der 'neuen Zeit' fiel einer der letzten Brutplätze der Nachtigallen in Ankum zum Opfer. Unser Bild gibt nur einen ungenügenden Eindruck dieser Insel des Friedens mit dem 'Kindkendiek', Im Vordergrund Pfarrer Krull (1909-1931).

64. Dieses Bild muß kurz vor 1900 entstanden sein. Wohl alle Geistlichen, Lehrerinnen und Lehrer des Kirchspiels Ankum sind vor dem alten Pfarrhause Ankum zu dieser Aufnahme zusammengekommen. War der Anlaß die Einweihung der neuen Kirche? Obere Reihe, von links: ? ; Lehrer Rakel, Ahausen; Lehrer Wesseis, Ankurn; ? ; Konrektor Cl. Möllenbrock, Ankurn; ? Mittlere Reihe: ? ; Rektor Kürten, Ankurn; Lehrerin Schmidt, Ankurn; Lehrerin Rickermann, Ankurn; ? ; Lehrer Ahrens, Ankurn; Lehrer Braerner, Rüssel. Untere Reihe: Lehrer Behnen, Ankurn; Vikar Krull, Nortrup; Dechant Tapmeyer. Ankurn; Lehrer Förster, Striekel; Lehrer Nankemann, Ankurn; Kaplan Düvelius, Ankurn; Vikar Leffers, Ankurn; Lehrer Quaing, Kettenkamp.

65. Wenn in früheren Jahren der Bischof von Osnabrück die Pfarre Ankum besuchte, um das Sakrament der Firmung zu spenden, die Gemeinde zu 'visitieren' und mit den verantwortlichen Geistlichen, Lehrern und Mitgliedern des Kirchenvorstands sich zu besprechen, dann war das ganze Dorf auf den Beinen. Mit geschmückten Fahrrädern, Kutschen, Reitern, mit allen erdenklichen äußeren Ehrungen, Girlandenbogen und Pforten wurde der hohe Gast empfangen. Unser Bild zeigt den Landauer des Hofes Schulte zu Rüssel. Auf dem Bock sitzt als 'Kutscher' Wilhelm Schulte, dessen Familie seit langer Zeit die Ehre hatte, den hohen Gast vom Nachbarort einzuholen. Unser Bild ist an der Tütinger Straße aufgenommen. Im Hintergrund steht die Landwirtschaftsschule,

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66. Franz Hecker, der berühmte Osnabrücker Maler, hat Ankum und einige seiner Einwohner in weitem Umkreis bekannt gemacht. Sein Vater war über lange Zeit als Amtsvogt in Ankum tätig. Er war als solcher der Planer der Ankumer Arkaden, deren Bau 1839 genehmigt wurde. 'Die Dorfpolitiker' tagten in der Küche der 'Litzenburg'. Auf dem Bilde sind dargestellt: Hermann Rechtien, Ankurn; Fritz Barklage, Ankurn; Theodor Meyer, Ankum, und Fritz Rumke, Aslage. Die 'Litzenburg' war ursprünglich Wohnsitz der Freiin Felizitas von Boeselager, deren Vorname dem Hause seine volkstümliche Bezeichnung gab, Vielen alten Bürgern ist der Name geläufig, seine Herkunft aber unbekannt.

67. Am 15. August 1863 gründeten sangesfreudige Ankumer Bürger den Männergesangverein Concordia. Seit dieser Zeit sind die Mitglieder dem damaligen Hotel F.A. Kuhlmann und allen Nachfolgern treu geblieben bis zum heutigen Tage, Unser Bild zeigt in der Mitte der vorderen Reihe den Lehrer Ahrens, der laut Chronik von 1892 bis 1900 Dirigent war. Sonstige Mitglieder: vordere Reihe von links: Telscher, Paul Vennemann und Schmitz (genannt 'Ichi'), Neben dem Dirigenten Heinrich Middendorf (Verstand 1866-1894), Theodor Ratermann und? Mittlere Reihe, von links: Friedrich Appelman, Franz Schlarmann, Georg Siemer, Anton Lohmann, Theodor Ratermann, Josef Backmann und? Obere Reihe nur bekannt: 4. von links: Wilhelm Ratermann und 5. Bernhard Hutmacher.

68. Seit dem 29. Juli 1850 'steht jedem Grundeigenthümer das Jagdrecht auf eigenem Grund und Boden zu'. So konnte Amtsvogt Hecker schon 1850/51 im Kirchspiel Ankum (20 Gemeinden) 304 Jagdscheine ausstellen. Über längere Zeit war die Mooshütte im Staatsforst für die Jäger ein Sammelpunkt mit Schießständen. Unser Bild zeigt eine Gruppe Ankumer Jäger, Obere Reihe von links:

Gendarm Wilke, Th. Mertens, G. Wöllennann, Scheiper, J. Vahlmann, Förster Gohr, J. Menke, P. Vennemann, H. Groter, O. Flinker, Fr. Schlarmann und E. Sander. Mitte: D. Hackmann, A. Lohmann, J. Düsing, J. Backmann, Lohmann und Fr. Appelmann. Unten: Th. Raming und H. Schmidt,

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