Ankum in alten Ansichten

Ankum in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Tüting
Gemeente
:   Ankum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3283-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ankum in alten Ansichten'

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69. Aus den Unterlagen des Sportvereins 'Quitt Ankurn' (Festschrift 1919-1969). Zunächst wurde vor allem Fußball gespielt. 'Das erste Wettspiel wurde auf Allerheiligen 1919 im 'Fuß Schnee' auf Schulten Dresch hinter der Litzenburg ausgetragen.' Unsere Aufnahme entstand schon auf dem Platz arn Nonnenberg, den Bauer Th. Schmidt zur Verfügung stellte, etwa 1925. Hintere Reihe (alte Herren): H. Hörner, R. Drobeck, H. Boitrnann, F. Kuhlmann, H. Schulte, A. Overberg, J. Feldmann, W. Schulte zu Rüssel, H. Harmeling, F. von Wehde und C. Wegener. Erste Mannschaft: Herren in Weiß: H. Sierner, H. Menke, W. Sierner, E. Reischel, A. Menke, Hüttich, H. Kaufhold und G. Sierner. Vorn: G. HüJsbeck, O. Jutzas und B. Schulte zu Rüssel,

70. Am 7. Mai 1922 trat die Jugend des Quitt schon zu einem 'Staffellauf rund um Osnabrück' an und errang gegen die städtischen Mannschaften einen beachtenswerten dritten Platz. Die Läufer, hintere Reihe von links: H. Bartling, F. Kröger, B. Reischel, C. Reischel, J. Stürenberg, A. Menke und C. Bartling, Mitte: E. Telscher, H. Lahrmann, Th. Lampe, J. Klare, E. Boitmann, Th. Lahnnann und 1. Dierker. Vorn: G. Veseck und Fr. Schlannann. Anläßlich der Gaumeisterschaft Osnabrück (1929) gewannen in ihrer Klasse die 4 x 100 Meter Staffel: E. Telscher, J. Stürenberg, W. Krüsselmann und F. Schlarmann.

71. Im Jahre 1979 feierte der Schützenverein Ankum sein 150jähriges Bestehen. Im Rahmen der dörflichen Feste nehmen die Schützenfesttage schon seit vielen Jahren einen bedeutenden Platz ein. Aber Vertreter des Vereins nehmen auch teil, wenn ein Nachbarverein zu einem besonderen Gedenktage einlädt. Als der Quakenbrücker Verein sein '325. Jubelschützenfest' feierte, fuhr die im Bilde dargestellte Abordnung des Ankumer Vereins unter der Leitung Seiner Majestät Georg Raming, Sitter, nach Quakenbrück; von links nach rechts: A. Billenkamp, V. Gösling, Th. Schmidt, J. Hollenkamp, G. Geers, G. Raming (Majestät 1913), B. Hüdepohl, Th. Gramann, B. Albers, G. Rölkenberg und G. Rohde.

72. Auf den bekannten Bildern des alten Marktplatzes mit den Bögen von 1839/40, der abgebrannten Kirche, dem Spritzenhaus steht immer der stattliche Bau des Hotels Büntker, Brüggernann, Mähler, Dierker, Kuhlmann, Müller, Budde und endlich Schmidt (seit 1914) als zweigeschossiges, den Platz beherrschendes Bauwerk. Die Osnabrücker Firma Baron (Uhren, Gold- und Silberwaren) belieferte die Ankumer Uhrmacher (unter anderen Backmann) schon vor etwa 100 Jahren. Herr Baron besuchte seine Kundschaft zweispännig und ließ sich vor dem Hotel mit seinem vornehmen Gefährt fotografieren. Dieses Bild zeigt uns den Altbau des Hotel Schmidt, einstöckig, etwa im Jahre 1870.

73. Von den Häusern, die den alten Ankumer Marktplatz umrahmen, hat in jüngerer Zeit 'Gastwirtschaft und Café Heinrich Düker' am stärksten das Gesicht gewandelt. Die Karten, die bei dem Bau der Bögen um 1840 entstanden, nennen als Besitzer der damaligen Wohnungen Schröder (neben Hecker), Schäfer und Jacobs. Heute stehen hier die Häuser Dr. Hackmann (stark zurückverlegt) und Gasthaus Dücker. Das Eckhaus Merten (Bäckerei) ist noch in neuerer Zeit abgebrochen; der Verkehr auf der alten Dorfstraße läßt eine erneute Bebauung nicht zu. Gaststätte und Säle des Hauses Dücker sind modernisiert. Auch die Autos, die vor dem Hause parken, sind mit dem 'Oldtimer' kaum zu vergleichen.

74. Einer der 'Nebenflüsse' der Tütinger - dann Ankumer Beeke - entspringt hart an der Grenze zwischen Tütingen und Osteroden, nur 200 Meter vom Voltlager Damm entfernt. An einem kleinen Teich steht hier die Mooshütte, die durch die Forstverwaltung und unter Mitarbeit des Ankumer Heimatvereins erneuert wurde. Die zerstörende Macht des Sturms im November 1973 schuf hier ein unvorstellbares Chaos. Gepflegter junger Wald heilt allmählich die Wunden. Diese Oase der Ruhe mit derben Bänken, Grillplatz und beschaulichem Ausblick auf den kleinen Teich ist einbezogen in den Trimmpfad. Die alten Schießstände sind vergessen und an anderer Stelle in moderner Form neu erstanden.

75. An der Lindenallee Ankum-Üffeln stand bis vor einigen Jahrzehnten ein 'Heiligenhäuschen' an der Südgrenze der Gemeinde Tütingen. In dem Walde hinter diesem kleinen Bauwerk mit der Jahreszahl 1735 sind zahlreiche bronzezeitliche Hügelgräber am Rande des Krähenberges zu finden. Der Bliek geht von dort über den Tütinger Esch bis zum Kirchdorf Ankurn. Das Zeichen christlicher Zeit errichtet vom Meyerhof zu Starten - hat seinen Platz gefunden im Museumsdorf Cloppenburg. Auf dem kurzen Türsturzbalken steht geschrieben: Christus hat sich selbst emiedert und ist gehorsamb worden bis zum Todt, ja bis zum Todt des Crutzes. Die Giebelinschrift lautet: Sacellum in honorem domini nostri Jesu Christi. Aedificatum 1735.

76. Ansicht des Dorfes von Westen um 1930. Der ganze 'Dorfkamp' westlich der Veilchenstraße war noch unbebaut. Nur das langgestreekte, flache Dach liegt diesseits und gehört zur damaligen Seilerei von Wehde. In dem sehr hellen, kleinen Bau mit dem Flachbau davor ist die Druckerei Crone an und über der Beeke untergebracht. Links neben dem Turm ragt der Bau Hecker (Rensen) empor, und dahinter ist noch ein Teil des alten Schulhauses an der Kolpingstraße sichtbar. Die Westumgehung, das neue Feuerwehrgerätehaus und zahlreiche Wohnhäuser am Dorfkamp haben hier Platz gefunden.

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