Ansbach in alten Ansichten Band 1

Ansbach in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Adolf Lang
Gemeente
:   Ansbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2552-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ansbach in alten Ansichten Band 1'

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Ansbach. Evangel. Vereinsheus u. Vi/la Bayer am Neuen Weg.

89. Der ständig zunehmende Eisenbahnverkehr machte es 1891 notwendig, am Neuen Weg, der späteren Triesdorfer Straße, eine Unterführung zu bauen. Dahinter erheben sich noch heute, wenngleich im baulichen Gewand der Moderne angepaßt, das Evangelische Gemeindehaus (einstmals mit dem Restaurant Tivoli) und das Wohnhaus von Dr. Ado1f Bayer, des verdienten Lokalhistorikers und vorzüglichen Kenners von Ansbacher Fayence und Porzellan.

llnsbaCh i. B. Karistrasse.

90. Die Karlstraße bildet die Nord-Süd-Achse der Neuen Auslage, eines einheitlichen Bauquartiers des 18. Jahrhunderts. Der einzige stilistische Fremdling ist die katholische Pfarrkirche St. Ludwig. Sie stellt das erste große Baudokument der bayerischen Zeit Ansbachs dar. 1834 war der Grundstein gelegt worden, 1840 die Weihe erfolgt. Die Kirche, als deren Architekt Leonhard Schmidtner zeichnet, ist ein typisches Zeugnis des Münchener Klassizismus.

Ansbach

KarIsstrasse

91. Baulich wurde die Karlstraße in Nord-Süd-Richtung vom Mardefeldschen Palais abgeschlossen, das zu einem Teil 1945 unterging. Die Architektur unserer Zeit hat es nicht vermocht, eine gleichwertige Dominante zu schaffen. Inzwischen sind erhebliche Teile der Karlstraße durch Geschäftseinbauten verändert worden, einige der Freitreppen verschwunden. Trotzdem ist der Wille zur geschlossenen Gestaltung der Straße (und des Viertels) weiterhin deutlich spürbar.

St. Ludwigskirche am Kar1splatz

Ansbach

92. Das einheitliche Bild des Karlsplatzes, der ein überregiorial bedeutsames Dokument barocker Stadtplanung darstellt, wird nur durch die Ludwigskirche unterbrochen, die kunstgeschichtlich ihren eigenen Stellenwert im Reigen Ansbacher Sakralbauten besitzt. Daneben erhebt sich das 'Hotel d'Anspac', ein feiner Bau von Johann David Steingruber. Einst dem Minister von Gemmingen gehorig, sah er glanzvolle Tage als Redoutenhaus.

Htisbadi

Har/ss/rasse

93. Der nördliche Teil der Karlstraße zeigt in beeindruckender Weise die Charakteristika des Ansbacher Markgrafenbarock. Optisch wird sie gegen die Altstadt durch das Neue Tor abgeschlossen, ihre Straßenachse scheirit auf die Türme von St. Gumbertus hinzuführen. Die Putzfassade des 18. Jahrhunderts bestimrnt das Gesamtbild, dazu Mansardendächer, Lisenen- und Feldergliederung, Fensterläden und Fenstersprossen, eben Unverwechselbares des Ansbacher Stadtbildes.

ANSBACH

Karolinerstr asse

94. Im Jahre 1876 wurde das Karolinenschulhaus eingeweiht, der erste große Schulhausneubau der Stadt Ansbach. Er bildet den Schwerpunkt des östlichen Teils der Karolinenstraße, die 1945 schwere Zerstörungen erlitt. Vollkommen vernichtet wurden die an die 'Bürgerschule' anschließenden und gegenüberliegenden barocken Bauten, darunter der 'Gambrinus' und das ehemalige 'Geflügelhaus' , das zeitweilig den Seckendorff gehört hatte.

95. Wenige Meter östlich der Karolinenschule stand das Anwesen Karolinenstraße 29, das der katholischen Gemeinde seit 1851 als Pfarrhaus gedient hatte. 1945 wurde es restlos zerstört. In diesem Haus war 1731 der Dichter und Dramatiker Johann Friedrich von Cronegk geboren worden, den Uz, Lessing, Gellert und andere Zeitgenossen sehr schätzten. Cronegk starb allerdings schon in der Neujahrsnacht 1757/58, bevor er, so Lessing, die volle künstlerische Reife erlangt hatte.

Ansbach, untere Promenade m. Luilpoldbrunnen

96. Ansbachs Prachtstraße ist die Promenade, nachdem das 18. Jahrhundert dafür gesorgt hatte, daß der hier fließende Onolzbach eingewölbt wurde. Auch die Baumbepflanzung geht auf diese Zeit zurück. Die Einfüllung des Stadtgrabens gestattete die Anlage der schönen Vorgärten auf der Nordseite. Durch die heutige hohe Verkehrsbelastung (immer noch werden die Bundesstraßen 13 und 14 durchgeführt) besteht allerdings die Gefahr nachteiliger Veränderungen.

97. Zu den repräsentativen Bauten der Promenade zählt das einstige Poellnitz-Palais, heute Hauptsitz der Stadt- und Kreissparkasse Ansbach. Bis zu seinem Umbau war das eindrucksvolle Gebäude mit einem originellen Portal nebst Baldachin und Putten versehen. Das Innere des Anwesens war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg seinem Verwendungszweck angepaßt worden, während die Außenfassade des alten Baubestandes (ohne störende Ladeneinbauten) erhalten wurde.

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AN5BIKH, PRÜME"NP'OE"

98. Die Promenade ist die städtebauliche Nahtstelle zwischen der barocken Neuen Auslage und der Altstadt. Die drei erhaltenen Stadttore - Herrieder, Neues und Schloßtor führen auf sie zu. Nicht zuletzt deshalb ist die Promenade zu einer wichtigen Verkehrsachse der Stadt geworden. Ihr Häuserbestand weist zum Teil repräsentativen Charakter auf, auch in den nördlichen Partien, wo die Stadtmauer im Barockzeitalter fast durchweg überbaut wurde.

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