Ansbach in alten Ansichten Band 1

Ansbach in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Adolf Lang
Gemeente
:   Ansbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2552-9
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ansbach in alten Ansichten Band 1'

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39. Unter den Ansbacher Werken Gideon Bachers nimmt die Hofkanzlei den herausragenden Platz ein. Sie wurde an der Stelle eigens abgebrochener Stiftsgebäude errichtet. Nicht nur die Außenfassade mit ihren sieben mächtigen Renaissance-Giebeln ist sehr sehenswert, auch der Innenhof ist ein unverwechselbares Kind seiner Zeit. Charakteristisch dabei der in Ansbach immer wieder anzutreffende Treppenturm. Die Restaurierung nach dem Zweiten Weltkrieg hat dem Hof die alte Schönheit wiedergegeben.

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Rnsbach I. B. Unterer Markt.

40. Der heutige Johann-Sebastian-Bach-Platz hieß noch zu Anfang dieses Jahrhunderts funktionsgerecht 'Unterer Markt'. Er wird im Norden von der barocken Fassade der Hofkirche St. Gumbertus beherrscht. Gegenüber stand die Restauration 'Silberne Kanne'. Daneben einer der bedeutendsten Renaissance-Bauten der Stadt, der Eybhof, das einstige Café Roth. Veit Asmus von Eyb und seine 'liebe Hausfrau' hatten den respektablen Bau 1593 durch Gideon Bacher aufführen lassen.

41. An einer städtebaulich reizvollen Stelle des Johann-Sebastian-Bach-Platzes, vor dem spätgotischen Chor der Gumbertuskirche , steht der 1746 datierte Markgraf-Carl-Wilhe1m-FriedrichBrunnen. Der legendenumwobene Fürst, dessen Porträtbüste den Brunnenschaft ziert, zählt zu den interessantesten Herrschergestalten auf dem Ansbacher Markgrafenthron. Auch dieses Hohenzollemdenkma1 hat von der inzwischen erfolgten Restaurierung entscheidend profitiert.

42. Märkte am Johann-Sebastian-Bach-Platz waren früher an der Tagesordnung. Heute versucht die Stadt Ansbach, durch den Christmarkt einen Teil der alten Funktion zurückzugewinnen. In der Mitte schiebt sich als Querriegel das einstige Haus der Landstände hervor. Der schöne Bau dient nun dem Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung. Früher hielt hier das 'Kaiserliche Landgericht Burggraftums Nürnberg' seine wichtigen Sitzungen.

43. Am Johann-Sebastian-Bach-Platz liegt eine Reihe von Anwesen, die einst zum Gumbertusstift gehörten. Zu ihnen zählt der Behringerhof, der seit der Aufhebung des Stiftes eine Fülle prominenter höfischer Bewohner sah: Graf von Mansfeld, Schell, Baumgärtner, Hirsch, Später fiel er im Rahmen einer Stiftung der Gumbertusgemeinde zu. Sein feines Barockportal, an dem die alte, bis 1903 gültige Hausnummer A 134 zu erkennen ist, lädt den interessierten Besucher ein.

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44. Der Behringerhof bildet den romantischen Kontrast zur komplizierten Baumasse von St. Gumbertus, wo sich die gotische Senwanenritterkapelle, der barocke Saalbau und die Renaissancetürme wirkungsvoll in die Tiefe staffeln. Der Treppenturm des Behringerhofes ist hier in seinem obersten Geschoß noch verputzt. Anheimelnd wirken die Laubengänge mit ihren Balusterbrüstungen, die zu den fränkischen Innenhöfen unverwechselbar gehören.

45. Reizvoll am Behringerhof ist das nahtlose Ineinandergehen von Elementen des 16. und 18. Jahrhunderts. Da verbindet sich das barocke Doppelwappen mit den trapezförmigen Fenstern des Treppenturms, die den Rhythmus der Stiege mitteilen. Bezeichnend auch das Fachwerk: einfache, konstruktive Partien neben ausgesprochenen Schmuckformen mit Andreaskreuzen, Ein bißchen Grün vervollständigt diese Idylle inmitten der Altstadt, geschichtsträchtig und romantisch.

46. Auch der Nennichshof gehörte dereinst zu den Bauten des Stifts, selbst wenn dies die Außenfassade nicht mehr ahnen läßt. Früher befand sich hier die Stiftsdekanei. Das heutige architektonische Kleid geht auf das 18. Jahrhundert zurück und zeigt alle Merkmale des Ansbacher Markgrafenbarock: Putzfassade mit rustizierten Lisenen, Feldergliederung, Mittelrisalit. Hinzu kommt der hübsche Segmentgiebelabschluß sowie ein feiner schmiedeeiserner Balkon.

47. Der Nennichshof besitzt zwei Gesichter. Draußen, am Johann-Sebastian-Bach-Platz, zeigt er sein barockes Antlitz. Doch ist das 18. Jahrhundert nur vorgeblendet, nur Etikette. Im Inneren des Anwesens lebt das 16. Jahrhundert weiter. Da findet sich, wenngleich in bescheideneren Dimensionen, erneut der Treppenturm; da sind auch wieder die Laubengänge. Das Ensemble wird schließlich von einer Fülle von Fachwerk eingerahmt romantische Phantastik im Herzen der Stadt.

48. Reiche Ansbacher Geschichte könnte der Kronenhof erzählen. Ursprünglich diente er als 'Heilsbronner Hof den Zisterziensern. Später nahmen hier markgräfliche Witwen ihren Sitz. Die großte Zeit aber kam im 18. Jahrhundert, als das Anwesen den Seckendorff gehörte, und der Soldatenkönig mit dem preußischen Kronprinzen, dem späteren König Friedrich n., zu Gast war. Erst zu Ende des 18. Jahrhunderts wurde aus dem Adelssitz der Gasthof 'Zur goldenen Krone'.

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