Auerbach in alten Ansichten Band 1

Auerbach in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Helmut Martin
Gemeente
:   Auerbach
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5183-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Auerbach in alten Ansichten Band 1'

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58. Das Göltzschwehr im Jahre 1928 bei Hochwasser.

59. Bei Hochwasser der Gö!tzsch (wie hier auf diesem Bild im Jahre 1928) machte diese die neben ihr liegenden Straßen zum zweiten Flußbett. Wie auf diesem Bild, stand die Königstraße (heute Bebelstraße) immer unter Wasser, das großen Schaden anrichtete.

60. Die Göltzschregulierung, begonnen im Jahre 1930, zwang den Fluß in seine mit Flutrinne und hohen Mauem gebautes neues Flußbett. Das Göltzschwehr wurde beseitigt. An seiner Stelle ergießt sich heute ein mächtiger Wasserfall.

61. Mit der Göltzschregulierung wurde gleichzeitig eine neue Straße von Rodewisch über das Freudental bis zur Falkensteinerstraße angelegt. Diese diente auch dazu den stärker werdenden Verkehr aus der Innenstadt herauszunehmen. Das Foto entstand zur Zeit des Baues an der 'Hohle'. wo heute die Omnibuswartehalle am Goethepark steht. Links führt die Fußgängerbrücke über die Göltzsch in Richtung Friedensplatz (vorher Neumarkt) .

62. Dort wo die Bebel-Breitscheid-Straße (vorher König-Schützen-Straße) und Herrenwiese aufeinander treffen, stand bis zum Jahre 1928 quer zum Straßenzuge, das Restaurant und Fleischerei Albert Lauckner (vorher MeiseIs Restaurant) die legendäre 'Dachrinne'. Die Fahrzeuge die sich dort bewegten, mußten in scharfer Rechtskurve und dann wieder nach links sich durch diese Einengung der Straßenführung zwängen. (Wie hier auf diesem Bild der Omnibus.) Zwischen der 'Dachrinne' und der damaligen Königsstraße (BebeIstraße) und der Schmiederei Eckert führte die Gerbergasse zum Neumarkt. Der Abriß der 'Dachrinne' erfolgte imJahre 1928.

63. An der ehemaligen Schützenstraße, heute Breitscheidstraße, standen, wie hier auf dem Bild zu sehen, diese Häuser. Mit der neuen Verkehrsführung an der Dachrinne wurden auch diese zu Beginn der dreißiger Jahre nacheinander abgerissen. Diese Häuser trennten einst die Schützenstraße von der Gerbergasse. Bis auf ein Haus fielen alle der Spitzhacke zum Opfer. Nur das Haus, liebevoll von den Bürgern 'Vogelwittig' bezeichnet, blieb bis heute erhalten. Gegenüber im Eckgebäude befindet sich ein Café (früher Café Leistner).

64. Das Häusergeviert, Breitscheidstraße-Hainstraße-Dr. Wilhelm Külz-Straße. An dessen Eckhaus befand sich bis zum Jahre 1886 das Gasthaus 'Anker'. Einige Jahre später wurde es 'Kronprinz' und um die Jahrhundertwende 'Hotel Kronprinz' genannt. Nach 1945 wechselte der Name in 'StadthotelGastronom'. Heute wird es wiederum 'Hotel Kronprinz', genannt. Im Vordergrund des Bildes der Mühlgraben, der an dieser Stelle mil einem Geländer versehen war.

65. Der Neumarkt (heute Friedensplatz). Hier befand sich bis zum Jahre 1857 der Stadtteich. Er wurde durch das Wasser des Hainbaches der von dem Gelände des heutigen Schraderparkes, von den 'Pferdeteichen' kam, offen an der Klingenthaler und durch die Hainstraße floß gespeist. Da im Jahre des Stadtbrandes 1857 diese Häuser die den Teich umstanden ein Raub der Flammen wurden, schüttete man mit deren Brandschutt den Stadtteich zu. Es wurde ein freier Platz angelegt, der ringsherum mit Häusern bestanden war und machte diesem zum neuen Markt. Im Jahre 1897 weihte man dieses hier im Bild gezeigte Denkmal zur Erinnerung an die Kriege 1813 und 1870/71 ein.

66. Ab dieser Zeit wurde der Neumarkt immer mehr zum kommunalen Mittelpunkt in der Stadt. Die Stadtverwaltung verlegte fast alle Märkte dorthin. Im Hintergrund an der Nordseite des Marktes steht ein Haus das im Jahre 1840 erbaut wurde. Vom Brand des Jahres 1857 blieb es verschont. Der Fabrikbesitzer Keffelließ es erbauen. In den Jahren 1876-1878 befand sich in diesem Haus das königliche Lehrerseminar. Ab 1879 war es Gasthaus 'Zurn Stadtkeller' , von den einheimischen 'Roter Ochs' genannt. Danach wurde es in Folge Warenhaus von Rohrbeck , Schocken, Merkur, bis zum Konsumkaufhaus unter dem Namen 'Kontaktkaufhaus' noch heute. Im Jahre 1914 brannte der Dachstuhl ab, auf dem Bild wo gerade eine Pferdemusterung stattfindet, schon abgedeckt noch sichtbar.

67. Neben dem Neumarkt führt die Friedensstraße (früher Reichsstraße) eine Ladenstraße, in Richtung Altmarkt. An der linken Seite des Neumarktes, ist an diesen alten Gebäude noch die Aufschrift 'Stadtkeller' zu erkennen. Auch erkennt man das Geländer am Mühlgraben der die Straße und dem Markt voneinander trennt. Rechts vor dem Gebäude (früher Zigarren-Döring) am Zugang zur Steinbrunnstraße, erkennt man den 'Stadtausschreier' der in der Hand eine Glocke trug und nach deren Klang er die amtlichen Bekanntmachungen verlesen hatte.

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