Auerbach in alten Ansichten Band 1

Auerbach in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Helmut Martin
Gemeente
:   Auerbach
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5183-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Auerbach in alten Ansichten Band 1'

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68. Der Bliek auf diesem Bild geht von der vorderen Seite der Reichsstraße hin zum Neumarkt zu. Rechts im Bild, das Café Canis (heute Temper). Links die Eisenwarenhandlung Theodor Thurn. Danach führt die Burgstraße links hinein von der die Steinbrunnstraße abbiegt. Rechts am Neumarkt ist die Kastanienallee zu erkennen die den Lauf des Mühlgrabens säumte.

69. Das alte Auerbacher Schützenhaus. Vorerst wurde auf dem Gebiet der 'Scheibe' an der oberen Bahnhofstraße (heute noch die Flurbezeichnung und das dort liegende Bauerngut-Scheibengut so genannt) geschossen. Dann wurde der Schießplatz an die 'Ziegelohe' ein Gelände neben der Realschule verlegt. Auf dem Gelände wo heute die Baracken der Auerbacher Maschinenfabrik stehen, stand dieses alte 'Schießhaus' , das im Jahre 1813 errichtet wurde. Wegen der Streckenführung der 'KöniglichenSächsischen-Bahn', die ab 1875 oberhalb des Schießplatzes vorbeiführte, mußte das Schießen an dieser Stelle eingestellt werden. Im Jahre 1902 brannte dieses baufällig gewordene Gebäude ab.

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70. Die privilegierte Schützengesellschaft wurde im Jahre 1725 gegründet. Sie war neben der Harrnoniegesellschaft die beliebteste in der Stadt. Zur Jahrhundertwende zählte diese schon über 100 Mitglieder. In jedem Jahr im Monat Juni, dann später im Monat Juli, wurde ein Vogelschießen auf einem Holzvogel veranstaltet. In einer Urkunde nannte man es 'das größte Fest aller Lustbarkeiten' an denen alle Bürger der Stadt teilnahmen. Ab dem Jahre 1800 begann man auf eine Scheibe zu schießen. In jedem Jahr wurde der Schützenkönig anläßlich des Schützenfestes 'ausgeschossen'. Im Bild vorn die drei Generationen der Auerbacher Tambourfamilie Martin.

71. Das im Jahre 1893-1895 von der Schützengesellschaft erbaute neue Schützenhaus an der Breitscheidstraße (vorher Schützenstraße). Dort befand sich auch die neue 200-m. Schießanlage zur Gö!tzsch zu, neben der sich der untere Schützenplatz befand (heute Sportstadion). Zu den Schützenfesten waren beide Plätze auch der dem Schützenhaus gegenüberliegende Platz, der obere Schützenplatz (heute Phillip-Müller-Platz) mit Karussels, Riesenrad, Achterbahn und vielen anderen Schaustellern voll gestellt. Das Schützenfest wurde eine Woche lang gefeiert. Vom Neumarkt über die Bebelstraße, der gesamten Schützenstraße sowie der Falkensteiner Straße entlang, standen die Verkaufsstände der Händler. An der Herrenwiese befand sich der bekannte Auerbacher Topfmarkt.

72. Oben: im Jahre 1925 anläßlich des 200jährigen Bestehens der Schützengesellschaft wurde 14 Tage lang ein besonders großes Schützenfest gefeiert. Aus diesem Anlaß wurden auch zwei neue Fahnen geweiht.

Unten: jeden Tag zum Schützenfest wurde von den Tambouren der Schützengesellschaft mit Trommelklang am Morgen und am Abend, der Lockruf 'Kamerad komm' getrommelt. Dabei zogen die Tamboure durch die Hauptstraßen der Stadt. Auf diesem Foto die beiden Tamboure, Max und Adolf Martin, auf der Klingenthalerstraße, im Jahre 1929.

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73. Im Jahre 1925 gab es in der Stadt: 24 Berufsvereine, 9 politische, 12 gemeinnützige, 13 religiöse, 13 zu Bildungszwecken, 15 Militär-, 16 Musik-, und Gesangs-, 27 Sport-, 4 Spar- und 13 Vergnügungsvereine. Vor der 'Reichshalle' wurde dieses Bild aufgenommen, das einige militärische Vereine zeigt. Die Reiter vorn sind von den Husaren, Kavallerie, Ulanen, daneben ein Spielmannszug und Musikkorps der Reichsflagge, es folgt eine Abordnung des Militärvereins - Offiziere. Dann die Beamten der Amtshauptmannschaft und anderer staatlichen Dienststellen.

74. Zum 175jährigen Bestehen der Fleischerinnung entstand dieses Bild mit allen Fleischern der Stadt.

75. Die Fahne des im Jahre 1840 gegründeten Turnvereins Auerbach. Die im Jahre 1843 hergestellte Fahne ist die zweitälteste Turnerfahne in Deutschland. Die Inschrift heißt: 'Leben ist was Leben schafft.' Die Auerbaeher Turner standen stets an der Spitze von fortschrittlichen Bewegungen.

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