Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten

Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Nehlsen
Gemeente
:   Aumühle-Friedrichsruh
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5306-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten'

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9. Fernblick über die Dorfschaft Billenkamp 1893. Es ist das erste Bild einer dreiteiligen Panoramafolge von rechts nach links: Man blickt vom Höhenrand oberhalb der heutigen Gärtnerstraße über das Feld in Richtung Bleicherstraße. Dieses stark eingeebnete Feld trägt heute eine Wohnanlage. Hinter der Höhe erscheint rechts eine Kate am damaligen Ende der Bleicherstraße, heute Ecke Mittelweg. Weiter links sehen wir die Kate der Familie Brandt, die seit 1781 ununterbrochen auf dem BiIIenkamp wohnt, 1893 an der Bleicherstraße 7. Ihre Kate wird 1905 abgebrochen. Die Großkate links steht heute noch an der Bleicherstraße 4 (Bild 14).

10. Bliek auf die Dorfschaft Billenkamp 1893. Etwa von der gleichen Stelle aus geht unser Bliek in Richtung Bleicherstraße und Großer Straße, der damaligen Billenkamper Dorfstraße. Wiederum fällt die noch stehende Großkate Bleicherstraße 4 auf (Bild 14). Rechts von ihr trifft ein Durchblick die ehemalige Kate an der Ecke der Großen und Bergstraße, auf dem heutigen Gärtnereigelände gelegen. An der Dorfstraße steht quer zur Blickrichtung eine weitere Großkate (Große Straße 19). Sie wird schon 1897 abbrennen.

11. Bliek auf die Dorfschaft Neu- Wohltorf mit angrenzendem Sachsenwald 1893. Der Fotograf steht auf dem hochgelegenen, noch immer genutzten Wohltorfer Ackerland südlich der Weggabel Vor den Hegen/Kirchberg/Lchrnberg. Er sieht rechts die Große Straße. Das dort sichtbare Reetdachhaus steht unterhalb des heutigen Schützenhauses an der Großen Straße 39 (Bild 12) und gehört zu Billenkamp. Erst die Häuser jenseits der Straße gehören zu Neu-Wohltorf, wo eine Ansiedlung von Gewerbetreibenden an den Billenkamp heranwächst. Der Waldstreifen links erstreckt sich noch heute zwischen Kirchberg und Haidrath.

12. Reetdachhaus Große Straße 39 am Lehmberg um 1905. Wie auf dem vorigen Bild werden die Südseite des Hauses und hinter ihm einige Häuser in Neu-Wohltorf sichtbar. Die Nordseite des liebevoll restaurierten Hauses trägt eine Balkeninschrift über dem ehemaligen Dielentor. Diese verrät die Erbauer des Hauses: 'Hans Jürgen Bumann Catrina Elisabet Baumannsch AO 1782 Den 25. Juliu.' Den 25. Juli 1982 haben die jetzigen Besitzer, ihre Nachbarn und Bekarmten mit einem netten Gartenfeste begangen. Hinter der Birkengruppe rechts des Hauses hat vordem ein sandiger Weg über den Billenkamp unterhalb des Lehmberges als Mühlenweg zur Au-Mühle geführt.

13. Sommerfrischler im Garten Große Straße 39 um 1907. Billenkamp als Ort im waldreichen Billetal nahe am Sachsenwald gelegen und von Hamburg aus mit der Eisenbahn leicht erreichbar, eignet sich als Sommerfrische. Eine Gruppe Sommerfrischler sitzt im Schatten unter einer Baumgruppe, von deren drei Stämmen noch zwei emporwachsen. Die jüngeren Damen tragen die damals modernen Reformblusen und -röcke, Der Junge in seiner Matrosenbluse wirkt auch zeitgemäß, denn Kaiser WilheIms Il. Flottenbau wirkt sich bei Mädchen und Jungen modisch aus.

14. Reetdachhaus Bleicherstraße 4 um 1930. Wir sehen die Straße aufwärts und dadurch die Nordseite dieser Großkate, die mit großem Aufwand restauriert worden ist. Sie findet sich bereits auf der 'Charte von dem Bickberenrade, welches den Einwohnern zum Billencampe beygelegt' von J.H. Kaltenbach aus dem Jahre 1790 eingezeichnet. Damals haben die armen Anbauern den Amtmann in Schwarzenbek dringend um mehr Ackerland gebeten und allerdings nur eine Bickbeerenrodung erhalten, auf der als wahre Sandbüchse nicht viel wächst.

Dampf~WäS

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I' 15. Ehemalige Dampfwäscherei Bleicherstraße 3 um 1910. Nach der Parzellierung mehrerer Anbauernstellen siedeln sich um die Jahrhundertwende verschiedene Ladengeschäfte und Handwerksbetriebe in Billenkamp und Neu-Wohltorf an. Villenkolonien und Nachbarorte bringen Arbeit und Umsatz. Im Jahre 1900 entsteht eine Dampfwäscherei, die bis 1968 arbeitet. Obwohl ihr Schornstein für den Dampfwaschkessel und die Dampfbüglerei manchmal qualmt, stehen auf dem Bild die weißgekleideten 'Plätthusaren' der Plättstube aufgereiht nebeneinander. Das Wäschereigebäude ist längst zu Wohnhäusern umgebaut worden, aber noch heute erkennbar.

16. Ehemalige Krämerei Große Straße 12 um 1920. Das Haus steht auf einem der ersten Anbauerngrundstücke. An seiner Vorderfront erkennt man rechts noch immer den Umriß des Dielentores, denn der Laden ist links an das ältere Haus angebaut worden. Seit 1885 besteht hier die erste Billenkamper Krämerei. Der erste Inhaber, vordem Maurer gewesen, holt anfangs seine Waren zu Fuß von Bergedorf her. Sein Angebot reicht von Mehl und Zucker bis hin zu Petroleum und Holzpantoffeln. Die Mehlkammer liegt damals hinter dem früheren Dielentor. Nebenher wird noch Viehzucht betrieben, und ein pferdebespannter Krämereiwagen fährt die Waren aus. Das Geschäft wird bis 1977 bestehen bleiben.

17. Ehemaliger Schauer in Billenkamp 1918. Zu den Anbauerngehöften gehört eine Vielzahl von Nebengebäuden wie Ställe und Schuppen (Schauer). Eine Beschreibung aus dem Jahre 1895 sagt: 'Man gelangt in die zwischen Sand, langhaarigen Birken und ernsten Föhren sich versteekende. einsame Ansiedlung Billenkamp. Verstreut liegen die alten, moosgedeckten Hütten regellos dureheinander. Barfüßige Kinder waten spielend durch den tiefen Sand; geschäftiges Gackern und Blöken begrüßt uns aus Ställen und Gärten, und hie und da nickt freundlich ein altes Mütterchen über ein mit bunter Wäsche und irdenern Geschirr trefflich geschmücktes Stacket.' (A. Trinius, Hamburger Schlendertage , Seite 155. )

18. Reetdachhaus Große Straße 12 um 1925. In den Generalakten des Amtes Schwarzenbek wird im Jahre 1781 Jürgen Hackmack als Anbauer genannt, der wahrscheinlich dieses Haus gebaut hat. Er gehört auch zu den Anbauern, die 1790 auf der Bickbeerenrade etwas Land erhalten. Die Familie, noch jetzt auf dem Billenkamp ansässig, hat jahrzehntelang eine Zimmerei mit Baugeschäft und einer Sandkuhle am heutigen Billeweg betrieben. Auf dem Bild liegt das Haus noch in gleicher Höhe wie die Straße, die dort seitdem stark aufgehöht worden ist.

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