Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten

Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Nehlsen
Gemeente
:   Aumühle-Friedrichsruh
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5306-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Aumühle-Friedrichsruh in alten Ansichten'

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39. Villa Leisewitz von der Bille gesehen um 1900. Von dieser Seite wirkt die Villa beinahe schloßähnlich. Zu ihr gehört ein Grundstück zwischen Hofriedeallee, Bergstraße, Großer Straße und der Bille bis zu dem auf den Bildern 31 und 33 genarmten Tal. Es umfaßt annähernd vier Hektar und enthält mehrere Nebengebäude: Geräteschuppen und Gärtner-, Gewächs- und Hühnerhaus. Zwei Längen des auf dem vorigen Bild gezeigten eisernen Gartenzaunes umfrieden noch immer die Grundstücke Hofriedeallee 14 und 16. Die Villa wird zur Zeit der Weltwirtschaftskrise um 1930 abgebroehen und bald daraufwird ein Aufteilungsplan für das Grundstück entworfen.

40. Dora-Specht-Allee in Richtung Bahnhof um 1920. An ihren Ende leuchtet der Wegweiser an der Ecke Emil-Specht-Allee auf. Ihre Alleebäume sind bei Kabelarbeiten in den fünfziger Jahren gefällt und erst vor wenigen Jahren teilweise ersetzt worden. Links werden die Häuser 6 und 4 sichtbar: Das Landhaus 6, 1924 errichtet, bildet ein gutes Beispiel für den Heimatstil, der an niederdeutsche Bauernhäuser erinnern soll. Weiß leuchtet sein Fachwerk aus den roten Backsteingefachen hervor. Ein Giebeldreieck deutet die 'Uhlenflucht' eines Bauernhauses an. Das Haus 4 trägt noch ein hohes Steildach, wirkt aber durch den Abbruch seines Obergeschosses in den siebziger Jahren jetzt völlig verändert.

41. Dora-Specht-Allee am Aufgang Tannenweg um 1906. Wer vom Bahnhof kommt oder dorthin will, eilt an dieser Stelle vorüber. Die Steine jenseits der Treppe liegen noch immer dort. In der Mitte des Tannenweges wird vor dem Ersten Weltkrieg die Aumühler Kirche geplant. Wir blieken bergab zur Kreuzung mit der Linden- und Sachsenwaldstraße und weiter bergauf in die Börnsener Straße hinein. Im Hintergrund erscheinen mehrere Häuser, links entlang der Sachsenwaldstraße und rechts entlang der Lindenstraße. Über den Waldrand dahinter gucken die Turmspitze der 'Villa Maria' an der Bergstraße 3 und der Bismarckturm herüber.

42. Emil-Specht-Allee um 1905. Wir sehen in Richtung Pfingstholzallee. Vorn rechts liegt einer der Spechtsehen Straßenböcke, die durch wechselnde Standorte das gleichmäßige Befahren seiner Privatstraßen bewirken sollen. Diese bestehen noch aus festgewalztem Schotter in einer Kiesschicht, dem sogenannten Makadambelag. Die drei hellen Putzbauvillen hat Emil Specht 1904 in etwas unterschiedlicher Bauweise auf eigene Rechnung errichten lassen und bald darauf verkauft. Es sind die Häuser 12, 8 und 4. Bei der mittleren Villa fallen die Fachwerkgiebel und -erker, sowie die bunten Scheiben im Oberteil der Fenster auf.

43. Pfingstholzallee nach 1912. Der Fotograf sieht von einem Grundstück zwischen überförsterkoppel und Pfingstholzallee auf drei Villen unterschiedlicher Bauweise. Sie tragen von links gerechnet die Hausnummern 1, 7 und 9. Die beiden ersten stehen seit 1906, die dritte besitzt die Jahreszahl 1912 über dem Erdgeschoßfenster zwischen den beiden Veranden. Sie weist auch fachwerkähnliche Giebel auf. Die Hamburger Flagge neben der Nachbarvilla zeigt die Herkunft der meisten Villenbewohner. Diese Villa fällt durch ihr Fachwerk und mehrere Giebel mit Pferdeköpfen auf und bildet auch ein Beispiel des Heimatstils.

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44. Bismarckturm am 12. Juli 1901. Flagge und Wimpel verraten, daB Emil Specht die bronzene Bismarckbüste über dem Doppelfenster enthüllt hat. Sie wird im Zweiten Weltkrieg abgeliefert und durch eine Büste aus Mainsandstein ersetzt. Der Turm mit seinen 27 Metern Höhe enthält oben den Trinkwasserbehälter für die Villenkolonie und darunter eine Bismarckgedächtnisstätte im Sinne der noch vorhandenen Tafel: 'Erbaut aus Dankbarkeit, Liebe und Verehrung für den Fürsten Otto von Bismarck von Emil Specht, Sachsenwald-Hofriede 1898/99.' Links des Turmes sehen wir das Wärterhaus, jetzt am Berliner Platz 5 gelegen.

45. Bismarckturm, 1. Stockwerk, um 1903. Die Galerie von siebzig Wappen derjenigen Städte, die den Reichskanzler zum Ehrenbürger erwählt haben und somit eine Auswahl aus annähernd vierhundert bilden, ist noch fast vollständig erhalten. Die lebensgroße Bismarckbüste auf dem Bild haben Hamburger Reeder Emil Specht geschenkt. Darüber hängt das Bismarcksche Familienwappen aus gepunztem Leder. Weitere Statuetten, Erinnerungstafeln, Bilder, Kannen, Becher, Tabletts, Medaillen und eine umfangreiche Bismarckbücherei befinden sich in diesem oder in den anderen Stockwerken.

46. Bliek vom Bismarckturm in Richtung Bismarckallee um 1905. Blutahornbäumchen säumen noch die Alleestraße. Vorne steht die Villa Amsinck. Sie gehört einem Hamburger Reeder, der sie mit einer vergoldeten Segelschiff-Windfahne schmückt. Diese Jugendstilvilla, 1904 errichtet, dient seit 1957 als Rathaus. Links der Allee fällt hinter Buschwerk der dunkle, festungsartige Backsteinbau des Spechtschen Elektrizitäts- und Wasserwerkes an der Bergstraße 9 kaum auf. Beginnend mit der Villa Berner (Bild 36), reihen sich nach links die Häuser an der Bergstraße aneinander. Das nächste Bild schließt nach rechts an dieses an.

47. Bliek vom Bismarckturm in Richtung Birkenstraße um 1905. Das Grundstück der Villa Amsinck grenzt mit seinem Gartenhaus an die Straße, die auf die 'Villa Maria' mit ihrem Turm zuführt. Links dahinter erscheint das 'Waldhaus' mit seinem Türmchen (Bild 37). Die Birkenstraße mündet noch in einem Bogen in die Börnsener Straße ein. Hinter dem dunklen Waldstreifen und dem freien Feld sehen wir Villen an der Emil-Specht-Allee (Bild 42). Am rechten Bildrand reihen sich drei Villen, die Ende der neunziger Jahre entstanden sind und nicht zur Spechtschen Kolonie gehören: Birkenstraße 5 und 3, Börnsener Straße 8. Diese Villen bilden auf dem nächsten Bild ein Merkmal.

48. Bliek vom Bismarckturm zur Börnsener Straße um 1905. Unser Bliek erweitert sich noch weiter nach rechts. Die Börnsener Straße durchquert die ganze Bildmitte. Senkrecht zu ihr schlängelt sich der Katerstieg über die Sachsenwaidstraße hinweg bis in den Hintergrund. Links vom Katerstieg steht die ehemalige Villa Börnsener Straße 7 und dahinter sind unter anderen die Villen Sachsenwaldstraße 2 (Bild 26) und 15 (Bild 28). Hinter dem Reetdachhaus Sachsenwaldstraße 6 mit seinem Ackerland (Bild 29) sind auf der Bauernvogtskoppel schon in den neunziger Jahren die Landhäuser Sachsenwaidstraße 19 und 21 und Waidstraße 2-6 errichtet worden (Bild 24).

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