Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 1

Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Rochow
Gemeente
:   Bad Doberan-Heiligendamm
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5184-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Bad Doberan - Pcststraße

29. Dieser Bliek zeigt die Ecke der früheren Post- und Bismarckstraße. Die Poststraße wurde zur heutigen Severinstraße und verbindet den Markt von Bad Doberan mit dem Kampgelände. Man hatte bewußt das Marktzentrum von der Kurpromenade getrennt. Beide Ereignisbereiche verband ein Weg mit buntem und geschäftigem Treiben.

30. Auf diesem Bild erkennen wir nicht nur die Kurvenlage der Mollischienen, sondern auch den Übergang von der ehemaligen Bismarckstraße zur Dammchaussee nach Heiligendamm. Die hier anschließende Allee führt also zum ältesten deutschen Seebad.

31. Großherzog Paul-Friedrich ließ 1838 den Weg zum Damm als Vollchaussee ausbauen. Zunächst säumten schnellwüchsige Pappeln die Straße. Ein sommerlicher Sturm 1851 knickte die Pappeln wie Streichhölzer, so daß die Rennbahnbesucher mit ihren Kutschen über die Felder nach Doberan gelangen mußten.

32. Nach 1851 wurde die gesamte Dammchaussee mit Linden bepflanzt. Diese etwa 140 Jahre alten Bäume stellen auch heute noch den wesentlichen Baumbestand der Allee dar. Seit vielen Generationen genießt sie den Ruf der 'schönsten Allee Deutschlands'. Das Molligleis befindet sich direkt neben der Allee.

yoberan - Rennbahn

33. Auf halbem Weg zwischen Doberan und Heiligendamm treffen wir auf das Gelande der ersten Pferderennbahn nach englischem Vorbild auf dem europäischen Kontinent! Sie ist in den Wirren der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges untergegangen.

Gruss U6n der J)6beraner Kernbahn

34. An der Pferdezucht interessierte Kreise hatten einen Rennverein gegründet, der bereits 1822 sein erstes Rennen abgehalten haben soll. Aber erst am 10. Februar 1823 bestätigte Großherzog Friedrich-Franz I dem Verein die 'Gesetze für mecklenburgisehe Pferderennen'.

Doberan - Rennbahn

35. Diese erste Rennbahn des Kontinents sollte eine allgemeine hippologische Prüfstätte sein und damit auch zur Förderung der mecklenburgischen Pferdezucht beitragen, eine Aufgabe, die sie bis in ihre letzten Tage erfüllt haben dürfte. Der sowjetische Stadtkommandant von Bad Doberan genehmigte am 30. Mai 1945 das letzte Rennen.

j)oberan - Rennbahn

36. Traditionell fand am 10. August jeden Jahres das sogenannte Bauernrennen statt. Bei den Reitervorführungen der Bauern beteiligten sich bereits 1825 über siebzig Reiter. Daran schloß sich in Doberan ein großes Volksfest an, der 'Bauerntanz'.

Cf)fe 8egende Dom beîligen Cf)amm. CJftuh dem (}~mälde oon E. <JJang

9m 12. EJahrhunderl fDtifete in einer CWinternachf ein furchtbarer Orkan, der die &e bis sn die 'Jtlauem des C)(loster~ 3U 00beran trieb und dieses in çefahr brodde. <l>urch anbaliende (}ebete der 'Jtlónche entstand ein beiliger CfJamm der die CWogiln des 'Jtl/leril6

zurüdch,"iI/t und dadurd» das C)(losfilr reiiete

37. Der Legende auf dem Bild ist nur hinzuzufügen, daß der heutige Conventer See vor über 800 Jahren eine zum Meer offene Lagune war. In der besagten Sturmesnacht verriegelte also ein Damm von ca. 4 Kilometern Länge, 20 bis 70 Metern Breite und etwa 3 bis 5 Metern Höhe die Lagunenöffnung.

38. Willkommen in Heiligendarnm! In einer historischen Würdigung heißt es: 'Doberan-Heiligendamm ist nicht nur zeitlich das erste deutsche Seebad, es entwickelte sich auch bald zu einem in vielen anderen Beziehungen ersten Badeort, dessen vortreffliche Einrichtungen selbst die Engländer als die ihrigen überstrahlend anerkannten!'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek