Bad Driburg in alten Ansichten Band 1

Bad Driburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ursula Wichert-Pollmann
Gemeente
:   Bad Driburg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1566-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Driburg in alten Ansichten Band 1'

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Brunnens/rasse.

39. Das repräsentative Hotel Schaper wurde 1886 gebaut. Hier der Zustand von 1913. 1929 wurde das Haus von der Tochter Schaper, Frau Bodenstedt, an die Westfälische Frauenhilfe verkauft. Zunächst wurde es als Hotel, später als Kurheim weitergeführt, 1961/62 wurde es abgebrochen, da es der Hausschwamm von innen zerstörte, An gleicher Stelle steht seit 1963 das Müttergenesungsheim der EvangelischenFrauenhilfe.

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40. Um 1927 wetteiferten bereits mehrere Pensionen miteinander. Man hatte sich zusammengetan und aus Rentabilitätsgründen gemeinsam eine Ansichtskarte geschaffen. Haus 'Tanneneck' besteht seit 1927 am Steinbergstieg (Familie Reis-Marx), Haus 'Niedersachsen' wurde etwa 1920 von der Familie Spieker gebaut, Haus 'Nethegau' (Familie Spieker) steht seit 1912. Haus 'Lödige' (früher Villa Münstermann) gehörte Walter Uhlemann, von ihm kaufte es die Familie Lödige. Es wurde 1973 abgebrochen. Franz Hittmann baute 1912 die Pension Haus 'Rosenheim'; 1972/73 wurde es umgebaut und mit den 'Quellenhof' verbunden.

41. Ein weiteres großes Heim war das 'Linke-Heim'. Dieses Haus ist aus einer alten Töpferei hervorgegangen, deshalb nennen es die Driburger noch heute 'Brockmanns Topfhütte'. Das Haus ist am 16. August 1904 abgebrannt. 1914 besaß es der Graf von Oeynhausen-Sierstorpff. Danach wurde es das Kurheim Hermann Linke der heutigen Bundesknappschaft. Inzwischen steht ein voluminöser Neubau der Bundesknappschaft in den 'gräflichen Feldern' kurz vor der Vollendung.

42. Das ist eine der ältesten Luftaufnahmen von Bad Driburg (etwa 1928). Im Vordergrund erkennt man das 'Linke-Heim', dahinter die Anlagen des Bades. Das Gelände der gesamten Nordstadt jenseits der baumbestandenen Pyrmonter Straße im Mittelgrund war noch landwirtschaftlich genutzt. Nur das Studienheim St. Clemens war schon gebaut.

43. Zu den Wahrzeichen unserer Stadt gehört das 'Clemensheim', das aus der Initiative von Bernhard Zimmermann entstand. Dieses Heim diente lange Jahre nur der Ausbildung spätberufener Priester. Monsignore Prälat Zimmermann war selbst spätberufener Priester. Aus eigenem Erleben heraus hatte er besonderes Verständnis für junge Leute in gleicher Lage. Am 1. März 1927 tat er den ersten Spatenstich für das neue Studienheim, das er zielbewußt zu einer wesentlichen Bildungsstätte im gesamten Erzbistum Paderborn ausbaute. In Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste verlieh ihm die Stadt Bad Driburg das Ehrenbürgerrecht.

St.~ Bad D~ Ódulte

44. Das Studienheim St. Clemens um 1929. Es wurde am 26. September 1928 eingeweiht. Heute trägt es den Titel 'Clernens Hofbauer-Colleg' und dient jungen Leuten, die auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur machen wollen. Immer noch wird ein hoher Prozentsatz dieser Jugendlichen Priester.

45. Schon 1917 bauten die Steyler Missionare in der Dringenberger Straße ein großes Missionshaus, das noch heute diesen Teil der Stadt beherrscht. Hier ist das Haus kurz nach seiner Fertigstellung fotografiert. Hinter dem Neubau ist noch die Driburger Ziegelei zu erkennen. Rechts davon die Anlage der heute ebenfalls abgebrochenen Ziegelei Breker. Die freie Fläche im Vordergrund wird zum Teil vom Park, zum Teil von Erweiterungsbauten bedeckt. Das Missionshaus unterhält heute eine Internatsschule, die auch externe Schüler zum Abitur führt.

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Königl. ]Yfiliför-qenesungsheim

46. Neben den der allgemeinen Gesundung dienenden Heimen gab es noch solche mit recht speziellem Auftrag. Dazu gehörte das 'Königliche Militär-Genesungsheim'. Es ist das ehemalige Kaiser-WilhelmBad, das unter der Leitung von Dr. Riefenstahl stand. Dieses Heim ist seit 1900 von der Wehrkreisverwaltung 6 belegt. 1920 wurde das Haus vorn Reichsarbeitsministerium als Versorgungskuranstalt übernommen. Diesem Zweck dient es noch heute. 1956/59 wurde es wesentlich erweitert.

BAD DRIBURG

Tannenschlësschen im Kgi. Militar-Genesunll.sn.elm

47. Das Militär-Genesungsheim an der Bahnhofstraße, jetzt Versorgungskuranstalt, hatte einen besonders großen Park. Im Geschmack der damaligen Zeit wurde auf dem Grundstück ein Tannenschlößchen errichtet. Dieses Gebäude von etwa 1915 ist heute nicht mehr erhalten,

48. Auf der östlichen Seite der Eisenbahnlinie, etwa 100 m südlich der Versorgungskuranstalt richtete Philipp-Adolf Buddenberg am 1. Mai 1917 mit sieben Mitarbeitern eine Sperrholzfabrik ein. Vorher hatte an dieser Stelle ein Sägewerk bestanden, das unter anderem Holz für Fischkisten einschnitt. An die Fischkisten erinnert das Firmenzeichen, drei Fische. Heute produziert Philipp-Adolf Buddenberg, der Enkel des Gründers, mit zweihundertvierzig Mitarbeitern Furniere und Sperrholz sowie im Formholzwerk Fronten für Möbel und andere Gebiete. In einem Schaumstoffwerk fertigt Jürgen Buddenberg Verpackungen und Isolierungen. Die beiden Aufnahmen stammen aus dem Jahre 1925. Die Fabrik ist von Nordwesten gesehen.

Rechts oben ein Portrait von Philipp-Adolf Buddenberg.

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