Bad Driburg in alten Ansichten Band 1

Bad Driburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ursula Wichert-Pollmann
Gemeente
:   Bad Driburg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1566-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Driburg in alten Ansichten Band 1'

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69. Da wir uns nun im sogenannten Jugendviertel der Stadt befinden, können wir noch die Turnhalle anschauen, die zwischen 1929 und 1931 gebaut wurde. Der Driburger Turnverein wurde 1893 gegründet, Lange Zeit übten die Turner in Sälen, so im 'Park-Café' oder im 'Wiener Hof. Ihrer konsequenten Selbsthilfe ist diese kleine Turnhalle zu verdanken. Erst nach 1945 wurde sie weiter ausgebaut.

Bad Driburg

70. So sah das Gelände des heutigen Sportplatzes um 1920 aus. Es war eine große Schlucht, die sich nach Osten etwa bis zur Dringenberger Straße in Höhe des Hauses Spork fortsetzte. Am 14. November 1924 bat der Turnverein die Stadt um die Genehmigung, dieses drei Morgen große Gelände als Spielund Sportplatz herrichten zu dürfen. Am 27. Dezember erfolgte der erste Spatenstich, Ende Februar 1925 waren mehr als zweitausend freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Schließlich beteiligte sich auch die Stadt an dem Ausbau, und am 19. August 1928 wurde der neue Sportplatz eingeweiht. Er erhielt den Namen 'Iburg-Stadion'.

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71. Wenn wir auch bisher mehrfach auf den Fremdenverkehr in Bad Driburg eingegangen sind, so haben wir doch die 'Zentrale', das gräfliche Bad bisher ausgeklammert. Es gehört aber als wesentliche Lebensader zum Leben in unserer Stadt dazu. Während man in der Stadt viel vom Modemen hält, herrscht im Bereich des Bades die Tradition. das Bewußtsein für den Wert des organisch Gewachsenen. Der Besitzer des Bades, der Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und seine Familie weiß das Flair des Gemütlichen, Ruhigen und Formschönen mit dem Praktischen und Modernen zu verbinden, so daß sich die Badeaulagen äußerlich seit 1800 nur unwesentlich geändert haben. Im Inneren der Gebäude, vor allem der Badehäuser sind die technischen Möglichkeiten unserer Zeit voll ausgenützt. Diese Aufnahme der Trinkhalle stammt zum Beispiel aus dem Jahre 1898. Heute ist der wilde Wein entfernt, das runde Beet ist viereckig, die Damen und Herren tragen andere Kleidung - das ist alles.

72. Auch diese Ansichtskarte von 1898 zeigt an den Gebäuden des Bades kaum Veränderungen, Das Bad wurde zwischen 1789 und 1842 von dem Braunschweigischen Oberjägermeister Caspar Heinrich von Sierstorpff in genialer Vorausschau und zäher Energie aufgebaut. Sein Grundkonzept wurde bis heute nicht verändert, vielmehr im Sinn des Gründers erweitert. Amüsant ist der Sinnspruch auf dieser Karte von etwa 1900: 'Wenn du hörst des Sturmes Brausen, wenn du hörst der Winde Sausen, denke, daß in diesem Rauschen ich mit dir will Grüße tauschen!' Rechts noch eine hübsche zeitgenössische Ansicht der Stadt.

BAD DRIBURq.

VERA eEN UNO GRO~SE ALLEE.

73. Um 1900 waren die heutige Garderobe und die Veranda offen. Entweder waren die Badegäste unempfmdlicher oder das Klima war warmer ... Die Allee führte damals bis vor das heutige Restaurant. Im Übrigen sehen die Gebäude noch gleich aus.

74. Die Logierhäuser des Bades 1910. Der Anblick ist heute noch ganz ähnlich, nur die Kutschen verraten, daß es sich um einen relativ frühen Zeitpunkt handelt. Heute ist dieser Teil der Anlagen für jeglichen Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt, aber das Hufklappern der Pferde und das Rollen der Kutschen hat damals sicherlich die Ruhe nicht gestört.

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Caspar Heinrich Quelle

75. Eine wesentliche Erweiterung erfuhr das Bad in der Zeit zwischen 1880 und 1920: 1896 war eine neue Heilquelle gebohrt worden, welche die damalige Besitzerin Hedwig von Sierstorpff-Cramm in Erinnerung an den Gründer 'Caspar-Heinrich-Quelle' nannte. Sie ließ diese Quelle ausbauen und dort eine hölzerne Trinkhalle einrichten, (Zustand etwa 1905.)

BAD DRI BU RG. Caspar Heinrich-Quelle.

76. Diese Aufnahme von 1914 zeigt bereits einen etwas erweiterten Zustand der Anlagen an der Caspar-Heinrich-Quelle. Inzwischen ist ein Türmchen dazugekommen, die hölzernen Ständer sind mit wildem Wein berankt. Die vor zehn Jahren frisch gepflanzten Bäume sind respektabel gewachsen und lassen schon den gepflegten 'Caspar-Garten' ahnen. Diese hölzerne Wandelhalle blieb bis 1959 bestehen, dann entstand hier eine neue Trink- und Wandelhalle.

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