Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Weissmann
Gemeente
:   Bad Dürrenberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5501-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Dürrenberg in alten Ansichten'

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Solbad Dûrrenberg._

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9. Um Salzspritzer auf der Kleidung zu vermeiden, wurden vielfach weiße Gradiermäntel, die man sich ausleihen konnte, beim Gang auf den Wandelstegen getragen. Die Wandelstege befanden sich auf beiden Seiten der Gradierwerke. Man lief auf ihnen möglichst auf der dem Wind abgelegenen Seite entlang.

10. Auf den Wegen entlang der Gradierwerke und im Park wurde gern flaniert und promeniert. Man zeigte sich, seine Kleidung und seinen Schmuck. Wie es mit dem 'Kurschatten' war, ist nicht so genau überliefert.

11. An den Wegen um die Gradierwerke, aber auch an den Wandelstegen auf den Gradierwerken. waren Möglichkeiten zum Ausruhen vorhanden. Vor Sonne und Regen schützten diese Ruheplätze.

12. Im Park fanden und finden an den Wochenenden im Sommerhalbjahr regelmäßig Parkkonzerte statt. Früher hatte Bad Dürrenberg eine eigene Kurkapelle. Diese musizierte auch, wenn Mittwochnachmittag -aus Leipzig die Kaffeezüge Parkbesucher nach Bad Dürrenberg brachten. Heute werden die verschiedensten Orchester, Kapellen oder Musikgruppen im Wechsel verpflichtet. Der abgebildete hölzerne Musikpavillon wurde 1971 abgerissen und durch den neuen Pavillon ersetzt. Er wurde zu Beginn der Konzertsaison 1972 eingeweiht.

13. Ein Spaziergang im Park war auch früher schon immer angenehm und erholsam. Die Parkgärtnerei hat ständig verstanden, die Anlagen bunt und freundlich zu gestalten. Blumenbeete, weite Rasenflächen, Bäume und Strauchgruppen wechseln sich im weiten Parkgelände wohltuend ab.

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Im Kurpark

14. Parkansicht: Springbrunnen mit dem 1. Gradierwerk und der Windkunst. Die Windkunst wurde gebraucht, um die Sole wieder auf das Gradierwerk zu heben zum nächsten Gradierfall.

15. Die Parkgärtnerei überraschte die Besucher in jedem Jahr mit neuen Anpflanzungen. Wie hier zu sehen, wurden die Kurgäste 'durch Blumen' an ihr tägliches Solebad erinnert.

16. Der Aufforderung 'Badet Sole' konnte man im Badehaus nachkommen. Dort gab es viele Möglichkeiten, seine Gesundheit wieder herzustellen. Geschulte und gut ausgebildete Kräfte standen zur Verfügung. Nicht nur in Sole wurde gebadet, es gab unter anderem auch Moorbäder, Kohlensäure-, Mutterlaugen-, und Jodsolbäder. Auch Massagen wurden durchgeführt, Einzel- und Gruppeninhaliermöglichkeiten waren vorhanden. Leider ist das Badehaus zur Zeit geschlossen und steht der Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung.

Warm-Inhalierhalle

Königl. Solbad Dürrenberg

17. In der Warm-Inhalierhalle im Park (Ansicht von 1912) gab es weitere Gelegenheiten. den Gesundheitszustand zu verbessern. Nach ärztlicher Vorschrift wurde für jeden Kranken die Sole mit den erforderlichen Zusätzen versehen, die er dann in zerstäubter Form einatmete.

18. Abwechslung im Park bringt auch der Goldfischteich mit Seerosen. Er zieht besonders die Kinder an. Auch hier laden Bänke zum beschaulichem Verweilen ein.

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