Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Weissmann
Gemeente
:   Bad Dürrenberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5501-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Dürrenberg in alten Ansichten'

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29. Anfangs wurden die Siedepfannen in der Saline mit Holz beheizt. Dieses wurde zum Teil auf der Saale angeflößt. Ab 1836 aber feuerte man mit Braunkohle aus der Kohlengrube Tollwitz. Die Kohleneisenbahn war die erste Schienenbahn in der Provinz Sachsen. Sie wurde allerdings mit Pferdekraft betrieben, später dann mit Dieselloks.

30. Die Kohlenbahn führte, von Tollwitz kommend, auf der Ostseite des V. Gradierwerkes entlang, dann in Richtung Saline. Um den Verkehr auf der Straße nicht zu sehr zu behindern, wurde die damalige Porbitzer Straße, jetzt Hauptstraße, untertunnelt. Das Bild ist aus der Straßenuntertunnelung heraus aufgenommen.

31. Am 1. August 1935 wurde dann der Grubenbetrieb in Tollwitz eingestellt und die Dürrenberger Saline nicht mehr beliefert. Dadurch wurde auch die Kohleneisenbahn nicht mehr benötigt. Nur innerhalb der Saline wurde die Kohle, die jetzt aus den umliegenden Braunkohlentagebauen durch die Reichsbahn angeliefert wurde, noch mit den alten Kohlenwagen transportiert.

32. Die in Dürrenberg weilenden Kurgäste fanden Unterkunft in den Häusern im Villenviertel im Ortsteil Keuschberg, nahe am Park und an den Gradierwerken. Haus Germania und Villa Herta, an der Hauptstraße/Ecke Kurhausstraße gelegen, sind heute Geschäftshäuser (Eisenwaren und Optik) und Wohnhäuser.

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33. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts baute ein Leipziger Privatmann in der Nähe des 1. Gradierwerkes mehrere Villen und Logierhäuser. Dieses Beispiel fand bald Nachahmer, und so entstand das Villenviertel in Keuschberg. In Bildmitte ist der Turm der evangelischen Kirche zu erkennen, rechts das nicht mehr vorhandene IV. Gradierwerk. Die im Vordergrund vorhandene freie Fläche mit den Spazierwegen gehört heute zum Park.

Bad Dürrenberg,

34. Einige Villen stehen auch direkt im Park, so wie wir es hier sehen. Rechts Villa Suppe, links Park-Villa, rechts oben ist das lIl. Gradierwerk zu sehen. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1910.

35. Das an der Hauptstraße gelegene ehemalige Kurhaus wurde 1893 erbaut. Viele Gäste Dürrenbergs nahmen dort ihr Quartier. So sah das Kurhaus 1898 aus. Seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Kurhaus als Kinderheim benutzt.

36. Bliek vom linken Saaleufer, von Fährendorf, auf die Radhäuser. In ihnen drehten sich die bis 12 Meter im Durchmesser großen unterschlächtigen Wasserräder. Sie trieben die Pumpen in den Türmen an (links Witzlebenturm, rechts Borlachturm). Unter dem Borlachturm befindet sich in 223 Meter Tiefe die Solequelle. Rechts das ehemalige Herrenhaus des Dürrenberger Rittergutes. Borlach kaufte es und es wurde 'das Salzamt'.

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w: 37. Durch die Wasserräder wurde die benötigte Energie gewonnen die erforderlich war, die Sole auf den Borlachturm und auf die Gradierwerke zu leiten. Feldgestänge übertrugen die Kraft von den Wasserrädern auf die Pumpen in den Türmen. Seit 1858 gab es hinter den pumpentreibenden Wasserrädern ein Wellenbad, das sich großer Beliebtheit erfreute. Im Eröffnungsjahr 1858 wurden 800 Wellenbäder verabreicht, 1893 waren es schon über 3 300 Bäder.

38. Im Jahre 1904 wurden die Wasserräder abgebaut und an gleicher Stelle wurde ein Elektrizitätswerk errichtet. Dadurch verschwand auch das Wellenbad hinter den Wasserrädern. Am Größenvergleich der Menschen mit den Wasserrädern sind die Ausmaße der Räder gut abzuschätzen.

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