Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Weissmann
Gemeente
:   Bad Dürrenberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5501-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Dürrenberg in alten Ansichten'

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39. Auf dem Platz oberhalb der Türme fand jedes Jahr das Brunnenfest statt. Es wird auch heute noch zur Erinnerung an die Erschließung der Solequelle durch Johann Gottfried Borlach gefeiert. Ursprünglich war es hauptsächlich ein Fest für die Saliner und ihre Angehörigen, aber bald wurde es zu einem Volksfest für die Einwohner der näheren und weiteren Umgebung. So ist es auch heute noch. Auf unserem Bild sind auf dem Witzlebenturm deutlich die Gestänge der Solepumpen zu erkennen.

40. Der Borlachturm hatte im Zweiten Weltkrieg schwere Dachschäden davon getragen. Zum Glück sind aber das Mauerwerk und die Balkenkonstruktionen erhalten geblieben. Die Dachschäden konnten Anfang der fünfziger Jahre wieder behoben werden, der Turm wurde originalgetreu wieder mit Schiefer eingedeckt. In einem Raum des Borlachturmes befand sich seit 1936 das Bad Dürrenberger Heimatrnuseum. Dieses wurde auch 1945 zerstört. 1958 wurde dann nach zweijähriger Aufbauzeit das jetzige Borlach-Museum eingeweiht. Es ist ein technisches Museum, das sich mit der Salzgewinnung, mit Johann Gottfried Borlach, mit der Salzverarbeitung und Verwendung beschäftigt.

41. Der Turm, unter dem sich die Solequelle befindet, ist neu eingedeckt. Im Vordergrund das Saalewehr, das auf Johann Gottfried Borlach zurückgeht. Es ist 96 Meter lang, 2,42 Meter hoch. Dadurch wurde das Saalewasser gestaut und zu den Wasserrädern geleitet. Links ist das 1905 erbaute Elektrizitätswerk zu sehen. Mit seinen zwei Zweischaufel-Kaplan- Turbinen erzeugte es im Jahr 2 Millionen Kw/h Strom. 1968 wurde das Elektrizitätswerk stillgelegt und abgebaut.

42. In diesen Häusern im Witzlebenweg wohnten einstmals Betriebsangehörige der Saline. Leider waren diese Häuser doch recht baufällig geworden und so wurden sie 1986 abgerissen. Neue Häuser in alter Form sollten dort entstehen, aber bisher ist leider daraus nichts geworden.

43. Auch über den Borlachplatz lief früher ein Gleisanschluß der Kohlenbahn, um Kohle in die Türme zu bringen. Rechts ist die Einfassung für den 'Solesprudel' zu erkennen, zur Zeit der Aufnahme leider nicht in Betrieb. Es war also ein Springbrunnen mit Salzwasser.

44. Das alljährlich stattfindende Brunnenfest war eine recht festliche Angelegenheit. Es wurde früher Mitte September gefeiert, also in der Zeit der Entdeckung der Solequelle (15. September 1763). Die Saliner in ihrer Festkleidung nahmen mit den Familienangehörigen am Festgottesdienst teil. Die Verlesung einer Lebensbeschreibung Johann Gottfried Borlachs, des Gründers der Saline, erfolgte dann auf dem Borlachplatz (siehe Bild). Konzerte, Tanz, Spiel, Verkaufs-, Schau- und Spielbuden sorgten für Unterhaltung und Abwechslung.

45. Bliek von der Fährendorfer Seite auf die Saale mit der Anlegestelle für die Fähre. Bis Ende 1914 war das Überqueren der Saale nur mit der Fähre möglich. Mitte Januar 1915 erfolgten dann die Einweihung und Freigabe der Brücke für den Verkehr. Rechts im Bild wieder die Radhäuser und Witzieben- und Borlachturm.

46. Die beladene Fähre setzt über die Saale. Die Fähre war so groß, daß nicht nur Personen, sondern auch Fahrzeuge über die Saale gebracht werden konnten. Am linken Bildrand in der Mitte sind Fischernetze und Boote erkennbar. Ein Zeichen dafür, daß damals doch allerhand Fischfang betrieben wurde.

Dürrenberg-·"".J-leue Brücke über die Saale Erbaut von RudoÎf~olle. le.ipzig v, 15. 3. 14 bis 15. 1. 15

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47. Im Jahre 1914/15 wurde von der Fa. Wolle, Leipzig, eine Brücke für Fußgänger und Fahrzeuge über die Saale gebaut. Zum letzten Male setzte die beladene Fähre am 15. Januar 1915 über die Saale. Mit viel Feierlichkeit wurde dann die Brücke der Öffentlichkeit und dem Verkehr übergeben. Unter dem großen Brückenbogen rechts ist die Eisenbahnbrücke erkennbar.

48. Die Eisenbahnlinie Leipzig-Großkorbetha wurde 1856 fertiggestellt. Sie wurde zuerst eingleisig verlegt, später dann zweigleisig ausgebaut. Auch der Bahnhof Dürrenberg wurde damals errichtet.

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