Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Bad Dürrenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Weissmann
Gemeente
:   Bad Dürrenberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5501-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Dürrenberg in alten Ansichten'

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69. Im Jahre 1902 stehen schon viele Villen an der Promenade, ein Zeichen dafür, daß doch recht viele Unterkünfte für die Kurgäste gebraucht wurden. 1900 weilten über 3000 Kurgäste in Dürrenberg, 1906 dann schon 4 300 und jährlich stieg die Besucherzahl weiter.

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70. Unmittelbar am Park gelegen die Villa Meissner, Villa Westphalia, das MartaHohenthal-Haus und das IV. Gradierwerk (von links nach rechts). Die Gräfin Martha von Hohenthal stellte durch eine Stiftung dieses Haus als Kinderheim zur Verfügung. Später wurde es auch als Krankenhaus, Pflegeheim für Behinderte und als Nebenstelle der Poliklinik genutzt.

71. Das Kriegerdenkmal 1870/71 vor der evangelischen Kirche in Keuschberg. Der Grundstein zu diesem Denkmal wurde im März 1897 gelegt. Der Landwehrverein und der Militärverein gaben dazu Gelder. Am 2. September 1900 wurde die Weihe des Denkmals vollzogen. Es besteht aus einem Unterbau aus Feldsteinen, darauf befindet sich ein Sandsteinquader und auf ihm ein Granitobelisk. Die Höhe des Denkmals beträgt fünf Meter.

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72. Ende der zwanziger Jahre wurde die Großsiedlung am Bahnhof für die Beschäftigten des Leuna-Werkes gebaut. Viele neue Einwohner Bad Dürrenbergs kamen aus dem Rheinland und waren katholischen Glaubens. Für sie wurde 1931 die Bonifaziuskirche am Fünf-Straßen-Platz, heute Platz der Freiheit, erbaut.

73. Im Jahre 933 besiegte Heinrich I. bei Riade in einer großen Schlacht die Ungarn. Dieses Riade könnte hier bei Keuschberg gewesen sein, gibt es doch dafür viele Hinweise. Jedenfalls hat Bad Dürrenberg 1933 ein großes Fest zur tausendjährigen Wiederkehr der Ungarnschlacht gefeiert. Viele Veranstaltungen fanden statt, und viele Ereignisse aus vergangener Zeit wurden im Festzug bildlich dargestellt. König Heinrich I. kehrt siegreich aus der Ungarnschlacht zurück (933).

74. Das Brunnenfest wurde und wird zur Erinnerung an die Erschließung der Solequelle 1763 durch den Bergrat Johann Gottfried Borlach jedes Jahr gefeiert. Oft, wenn auch nicht jedes Jahr, bewegt sich ein langer Umzug durch die Straßen Bad Dürrenbergs. Allen voran die Bergleute in ihrer Festkleidung mit der goldgestiekten Fahne (sie befindet sich heute im Museum). Dahinter einige übergroße Salzpakete aus der Saline.

75. Die Bergmannskapelle mit am Anfang des Zuges sorgt für den nötigen Schwung.

76. Auch 'Lehmanns Unter', ein Dürrenberger Original aus dem Ort steil Lennewitz, war im Festzug vertreten. Von und über ihn sind heute noch bei älteren Einwohnern Schnurren und Anekdoten bekannt. Hier ein Beispiel: Am 15. Januar 1915 sollte die neue Saalebrücke festlich eingeweiht werden. Viele Gäste und Zuschauer hatten sich eingefunden und warteten auf die 'Hohen Persönlichkeiten'. Lehmanns Unter aber hatte sich rechtzeitig vorher Kutsche und Pferde besorgt, sich festlich mit Gehrock und Zylinder bekleidet und fuhr so über die Brücke. Man jubelte ihm zu, bis dann festgestellt wurde, daß die erwarteten 'Hohen Persönlichkeiten', erst einen Kilometer weiter hinten ankamen. Lehmanns Unter war auch recht musikalisch. Er spielte verschiedene Instrumenten und hatte Spaß daran, Geburtstagskindern ein überraschendes Ständchen zu bringen. So auch den Keglern im Ortsteil Groß Ostrau.

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