Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 1

Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Kurt Kronenberg
Gemeente
:   Bad Gandersheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1382-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 1'

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69. Festwagen mit Herzog Ludolf.

Ein Wagen im Festzug der Roswithafeier des Jahres 1926 zeigt Herzog Ludolf von Sachsen und seine Frau Oda, die 852 das Reichsstift Gandersheim gegründet hatten. Sie waren einst nach Rom gereist, um die Zustimmung des Papstes und Reliquien für den Hochaltar der Stiftskirche zu erhalten. Deshalb hat man ein Modell der Stiftskirche zu ihren Füßen angebracht. Viele Pagen in schmucken Trachten umgeben den Wagen. Rechts sehen wir den Bürgermeister und einige Ratsherrn in mittelalterlichen Gewändern. Alle wurden von Gandersheimer Bürgern und Jugendlichen dargestellt. Aufnahme Nissen 1926.

70. Gründung des Heimatmuseums.

Schon seit Anfang dieses Jahrhunderts hatten Gandersheimer Bürger begonnen, Gegenstände zu sammeln, die von Gandersheims großer Vergangenheit Zeugnis ablegten. Unermüdlich hatten sie Mitbürger angesprochen, ihnen Gegenstände zu überlassen, die sie selbst nicht mehr benutzten. Sie waren selbst auf Dachböden geklettert, um zu entdecken. was andere als Gerümpel weggestellt hatten. Erst 1926 hatten sie Erfolg; der Rentner Louis Sinramm (dritter von links) erlebte die Gründung des Museums, das bei der Roswithafeier 1926 seine Schätze im 'Bracken' zeigen durfte. Es wurde später auf dem Boden des Rathauses eingerichtet, wo es sich noch heute, viel zu beengt, befindet. Aufnahme Nissen 1926.

71. Gastwirtschaft zur Wiek.

Nach 1870 begarmen Gandersheimer Bürger, sonntags mit ihren Familien und Bekarmten ins Freie zu ziehen, um sich im Grünen zu erholen. Weitsichtige Gastwirte der Stadt schlugen deshalb in ihren Gärten oberhalb der Stadt Zelte auf und boten Erfrischungen an. Zu ihnen gehörte der Ratskellerwirt Bernhard Prahmann auf der Wiek. Das war 1879. Als er verzeitig starb, ftihrte der Ehemann seiner Witwe Hermann Heuer die Gastwirtschaft weiter und erbaute 1903 ein festes Gasthaus, das sein Schwiegersohn Gustav Winkelmann 1926 zu einern stattlichen Pensionshaus und Hotel mit Gartenrestaurant erweiterte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es Lazarett und beherbergte von 1946 an die Alte Leipziger Lebensversicherung.

72. Einweihung des Ehrenmals an der Tummelburg.

Wo einst die 'Tummelburg' gestanden hatte und später ein Gartenpavillon erbaut worden war (siehe Bild Nr. 47), errichtete die Stadt ein Denkmal für die im Weltkrieg 1914/1918 gefallene Soldaten. Hier wurden später auch die Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges 1939/1945 auf Bronzetafeln angebracht. Der Entwurf für das Denkmal stammte von Gandersheims Bürgermeister Dr. ing. Fritz Hornann, die Gestalt des 'Sterbenden Kriegers' schuf nach einer antiken Vorlage Professor Jakob Hofmann aus Braunschweig. Zur Einweihung am 3. Mai 1925 war neben der Bevölkerung und den vaterländischen Vereinen und Verbänden mit ihren Fahnen auch eine Abordnung des Goslarer Jägerbataillons mit Offizieren erschienen. Aufnahme Nissen 1925.

73. Fahnenweihe der Moritzstraßer Nachbarschaft.

Schon früh hatten sich die Bürger der vier Stadtteile zu Nachbarschaften zusammengeschlossen, die jeweils ein Stadttor bewachten, es bei Gefahr verteidigten und ihr Vieh auf die gemeinsame Weide treiben und hüten ließen. Es sind die Moritzstraßer, die Steinweger, die Hagener und die Neuedorfer Nachbarschaft, zu denen die Bürger gehören, die ein Haus in dem betreffenden Stadtteil besitzen. Der alljährlich gewählte Vorsitzende trägt den Titel Schaffer. Sie feiern gemeinsame Feste, wie hier die Moritzstraßer Nachbarschaft 1928 bei der Fahnenweihe (links im Bild). Daran nahm auch eine Abordnung der Steinweger Nachbarschaft mit ihrer Fahne (rechts) teil. Aufnahme Nissen 1928.

74. Trauerzug durch den Steinweg.

Am 23. Oktober 1925 wurde der Bäckerrneister Karl Kassel von der Burgstraße unter großer Teilnahme der Bevölkerung beigesetzt; er war erst dreißig Jahre alt. Damals wurden alle Beerdigungen vorn Trauerhause aus begonnen, man zog im Zuge durch die Stadt. Erst nach dem Bau einer Friedhofskapelle und dem starken Verkehr in den Straßen, wurde diese Sitte nicht mehr gehalten. Da Kassel Kriegsteilnehmer gewesen war, wurde der Sarg auf der Geschützlafette des Artillerievereins gefahren, Mitglieder des Jungdeutschen Ordens begleiteten ihn. Im Hintergrund sieht man die vaterländischen Vereine und Verbande mit ihren Fahnen. Das Bild zeigt das Haus Stemweg 31, in dem sich die Schlachterei von Karl Schünemann befand; es brannte 1928 ab. Aufnahme Nissen 1925.

75. Musikdirigent Robert Peinemann und seine Kapelle.

Im Mittelalter spielte der Stadtpfeifer, der auf dem Rathausturm wohnte, mit seinen Gesellen bei festliche Gelegenheiten zu Tisch und Tanz auf. Daraus entwickelte sich die Stadtkapelle, die der Stadtmusikus, seit dem 19. Jahrhundert hieß er Musikdirigent, selbst unterhielt. Wer Musiker werden wollte, mußte bei ihm in die Lehre gehen, Lehrgeld zahlen und wurde auf mindestens zwei Instrumenten (ein Blas- und ein Streichinstrument) ausgebildet. Die Kapelle gab öffentliche Konzerte, spielte bei festlichen Anlässen, im Gottesdienst, bei Hochzeiten und Beerdigungen, auch auf den Dörfern bei der Kirmis. Robert Peinemann (1876-1959) war der letzte Leiter einer solchen Stadtkapelle in Gandersheim. Aufnahme Nissen um 1925.

Die Abbildungen nach Stichworten:

Abtei 11, 13.

Alte Gasse 5, 6. Artillerieverein 62, 63, 64. Automobil58, 21.

Lohmühle 50.

Marktplatz 33. Moritzstraße 3,4,5.

Badehotel49. Badeleben 29. Bahnhof 31.

Bahnlinie nach Hildesheim 48. Beerdigung 38, 74. Bismarckstraße 44, 45, 46, 47. Bliek auf die Stadt 1, 2. Braeken 34, 35, 36.

Brunnen 17.

Burgstraße 14, 17.

Nachbarschaften 73. Neuesdorf 44. Neuestraße 60.

Osterberg 53. Osterfeuer 51.

Plan 14, 15. Plangarten 16. Postamt 30.

Prinz Oskar von Preußen 37.

Domäne 13,43.

Ratskeller 19. Roswithabad 55. Roswithafeier 68, 69.

Clusberg 26, 27.

Ehrenmal 72.

Schulfeier 66, 67. Schützenverein 40, 41. Stadtkapelle 75. Steinweg 24, 25, 74. St-Georgs-Kirche 23. St.-Georgs-Mühle 22. Stiftsfreiheit 10,47. Stiftskirche 7, 8, 9.

Glocken 57. Gymnasium 65, 66, 67.

Heimatmuseum 70. Hennebergstraße 18. Herzogbesuch 20, 21. Herzog Ludolfsbad 28. Hildesheimer Straße 62. Hindenburgfeier 56.

Hotel 'Römischer Kaiser' 39. Hotel 'Weißes Roß' 42. Hotel 'Waidschlößchen' 29. Hotel Wiek 71.

Tankstelle 59.

Überschwemmung 52.

Kaisersaal 12. Kurhaus 54.

'Waldschlößchen' 29. Wiek 71. Wilhelm-Augusta-Stift 32. Wilhelmsburg 59. Wilhelmsturm 26.

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