Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gregor Krämer
Gemeente
:   Bad Hönningen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2147-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1'

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9. Diese Aufnahme zeigt den Gasthof 'Zum Hubertussprudel' um 1912. Der Gastwirt Josef Rüssel steht irn Eingang seiner Gaststätte. Der Fotograf hat einiges Aufsehen erregt, denn zahlreiche Gäste und auch eine Gruppe Kinder haben sich in Positur gestellt. Ein solches Bild läßt erkennen, daß der nachbarliche Kontakt in dem Kleinstädtchen recht eng war. Das heutige 'Hotel Rüssel' ist eines der größten und bekanntesten seiner Art im mittleren Rheintal,

~ Gruß aus Hönningen (Rhld.) ~ ~

10. Eine Ansichtskarte von Bad Hönningen aus dem Jahre 1913 zeigt das alte Rathaus im Winter. Die Honoratioren auf der Treppe sind leider nicht zu erkennen. Rechts der Gasthof 'Zum Westerwald', dessen Inhaber Nikolaus Hoffmann war; in der Mitte die katholische Kirche vor dem Umbau.

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11. Diese Karte von 1909 zeigt einen Panoramabliek auf Hönningen und das Bildehen unten rechts, ziemlich ungenau, den Prüngselter mit dem Mönchhof. Darüber erkennt man Schloß Arenfels mit dem Haus des Verwalters. Interessant ist das kleine Bild links mit dem vor Jahren abgerissenen Kapellehen am 'Burgkreuz' unterhalb des Schlosses.

12. Die Hauptstraße bot bis zum Zweiten Weltkrieg ein Aussehen, daß ihr viele Jahrzehnte geblieben ist. Alle Vorgärten, die auf diesem Bild zu erkennen sind, mußten zum größten Teil einer besseren Übersicht weichen. Die Aufnahme wurde 1930 in Höhe des Schwarzen Weges gemacht.

13. Die Ansicht der Kaiser-Wilhelm-Straße aus dem Jahre 1902 ruft die Erinnerung zurück, als zwischen dem Anwesen Theisen und der Gaststätte de Kiff noch ein Bahnübergang mit Schranke war. Rechts in der Mitte steht das alte Backhaus, auch Backes genannt, in dem später die Feuerwehr untergebracht war. In dem Fachwerkhaus rechts wohnte jahrelang die Familie Hombeul neben der Familie Schneider. Ganz oben im Vordergrund hängt eine Carbidlampe.

14. Als eines der ältesten Geschäftshäuser in Hönningen galt das Zigarrenhaus Franz Haas, das neben dem seines Bruders Jakob Haas, der auch über fünfzig Jahre lang ein Kolonialwarengeschäft an der Ecke Hauptstraße-Kaiser-Wilhelm-Straße unterhielt, lag. Der auf dem Bild aus dem Jahre 1900 sichtbare Stuckputz mußte vor etlichen Jahren einem moderneren Verputz weichen, um ein völlig anderes Aussehen zu erhalten. Gleich daneben stand das Wohn- und Friseurgeschäftshaus des damals recht bekannten Friseurmeisters Bernhard Krämer.

15. Dieses um 1920 aufgenommene Bild zeigt einen Milchwagen vor dem Anwesen Schneider in der Kaiser-Wilhelm-Straße. Auf dem Kutscherbock sitzt der im Zweiten Weltkrieg gefallene Lothar (Lotti) Pyra, Durch die Öffnung des Wagens sieht man, etwas schlecht zu erkennen, Peter Hombeul vor seiner Wohnung. Ganz hinten im Hof steht noch ein altes Regenfaß.

16. In Bad Hönningen, über das hier im Bild berichtet wird, wirkte fast sechzig Jahre lang der humorige Ort friseur Bernard Krämer. Die meisten älteren Hönninger wissen noch von seinem Engagement in den einzelnen Institutionen und von seinem Wirken in den Häusern bei kranken Mitbürgern zu berichten. Oft fuhr er auch mit einem zweirädrigen Karren kranke Menschen in das Krankenhaus, per Zug sogar bis Beuel. Eine nette Begebenheit wird ihm nachgesagt: Sein Nachbar Otten erzählte, er habe von der Seelenwanderung gelesen. Nach dem Tod würde man ein anderes Wesen. Freund Hammertheis: 'Dann wirst Du sicher Ochse.' 'Nein', sagte Bernard Krämer, 'zweimal dasselbe wird man nicht.' In der Tür steht Bernard Krämer um 1910.

17. Ein malerisches Bild bot vielfach die Rückfront der Häuser, spielte sich doch ein Teil des täglichen Lebens auf den zum Teil gepflasterten Höfen ab. Hier zeigt das um 1920 gemachte Bild das gepflegte Fachwerkhaus Johann Weißenfels in der Kaiser-WilhelrnStraße. Im Vordergrund steht das Anwesen Bahles, das 1943 einem Neubau weichen mußte.

18. Im Zentrum des Städtchens stand und steht jetzt noch die alte Linde an der Ecke BischofStradmann-Straße- Neustraße. Generationen lang war um dem Baum eine Bank, wo am Tag ältere und am Abend jüngere Leute sich zu einem Schwätzchen trafen. Pferdefuhrwerke und einkaufende Hausfrauen sorgten für vorübergehende Abwechslung. Auf der Bank sitzt ein Passant, der seinen Handwagen abgestellt hat. An seinem Vollbart erkennt man Herrn Edmund Weidenbach auf der Bank sitzend. Neben ihm steht der Friseurmeister Bernard Krämer mit Enkelin. In jüngster Zeit wurde im Rahmen der Innerortssanierung eine moderne Fußgängerunterführung mit schönen Grünanlagen und Wasserspielen gebaut. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1929.

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