Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gregor Krämer
Gemeente
:   Bad Hönningen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2147-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1'

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39. Im Dezember 1928 wurde dieses Foto vom Fenster des Hauses Klutmann, Hauptstraße, heute Maser, aufgenommen. Der Hönninger Bach war noch nicht kanalisiert. Das Fotoatelier des Fotografen Schroers ist zum Teil zu sehen. Das alte Kloster im Hintergrund war vom Wasser fast eingeschlossen. Heute verläuft anstelle des Baches die Friedrich-Ebert-Straße und in Richtung Rhein - links - sind die Kuranlagen mit Rosengarten, Springbrunnen und Deutschlands größtem Thermalbad. Daneben steht seit einigen Jahren ein modern eingerichtetes Hallenbad mit direkter Schwimmschleuse zum Freibad.

40. Im Januar 1929 präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr beim Einsatz während des Hochwassers. Mit Pickelhauben und einreihig geknöpften Uniformen bemühten sich die Männer vorbildlich für die Nöte der vom Wasser überraschten Anwohner der Rheingassen. Mit Leitern erreichten die Wehr1eute die oberen Etagen. Für die Kinder war es eine willkommene Abwechslung. Rechts vor dem Nachen steht der damalige Wehrführer Johann Krärner.

41. In ganz besonderer Dankbarkeit erinnern sich die Bad Hönninger an Schwester Sarmatia. Sie wirkte als ambulante Krankenschwester. Am 25. Februar 1877 wurde sie in Westerloh bei Paderborn geboren. Am 10. März 1903 trat sie in den Orden der 'Armen Dienstmägde Christi' zu Dernbach ein. 1905 legte sie die ewige Gelübde, 1914 die ewige Profeß ab. Am 21. Juli 1907 trat sie ihren Dienst in Bad Hönningen an und blieb bis zum 7. Februar 1956. Damals kannten sie alle und auch sie kannte jeden. In Anerkennung ihrer großen Verdienste wurde sie 1947 zur Ehrenbürgerin von Bad Hönningen ernannt. Das Bundesverdienstkreuz erhielt sie 1953. Es ist unmöglich, in wenigen Sätzen von ihrem Wirken als He1ferin in allen Nöten des Lebens zu berichten. Unvergessen wird sie immer bleiben.

42. Recht malerisch präsentierte sich der alte Zenthof in der Hofstraße. In diesem Gebäude, das eines der ältesten Bauwerke von Bad Hönningen ist, war jahrzehntelang das Kloster der 'Armen Dienstmägde Christi'. Dieser Nonnenorden hat Generationen lang in Bad Hönningen segensreich gewirkt. Das alte Haus wurde vor Jahresfrist in ein neuzeitliches Altenheim umgebaut und dient etwa neunzig älteren Menschen als Heimat. Caritasschwestern leiten das Heim.

43. Allen älteren Mitbürgern in guter Erinnerung ist diese Rheinansicht von der katholischen Kirche, dem Pfarrhaus und der Küsterwohnung. Gut zu sehen ist der Treppenaufgang zum höher gelegenen Kircheneingang. Die beiden Häuser links wurden 1965 abgerissen, damit an dieser Stelle ein modernes Jugendzentrum mit Pfarrhaus errichtet werden konnte. Diese Aufnahme wurde etwa 1913 gemacht.

44. Vor dem Ersten Weltkrieg bot die Rheinstraße dieses Bild. Ein romantisches Motivaus dem Hönningen vergangener Tage. Ein Wintertag nach starkem Schneefall, heute ein ungewohntes Bild. Rechts hinten, etwas schlecht zu erkennen, der kleine Pavillon unterhalb der Schultheißgasse. Daneben steht das seinerzeit populäre Hotel 'Zum Treppchen'. In diesem Haus lebte etwa vor hundert Jahren der durch seine rheinische Schriften bekannte Professor August Schaap. Daran schließt das Haus Nonnen an. Das Dach des bruchsteinernen Anwesens Scheid war fast völlig von Efeu überwachsen. Ganz rechts steht die Mauer des alten Pfarrgartens. Leider hat keines dieser Häuser die Zeit bis heute überdauert.

45. Nicht mehr wiederzuerkennen ist auch der untere Teil der Schultheißgasse. Dieses Bild gibt eine kleine Hilfe: rechts, mit großem Tor und Mauer, das Anwesen Bath, daran grenzt, getrennt durch einen Hof, das Haus Rüddel. Das Gebäude mit gebogenem Balken war die Scheune von Röhrig. Es folgen mit Garten die Wohnhäuser der Kali-Chemie. Die älteren Wohnhäuser wurden durch große Neubauten ersetzt.

46. Die obere Schultheißgasse, wie sie sich in den letzten fünfzig Jahren darbot: die alte, große Türe am linken Bildrand gehörte zum Anwesen der ehemaligen Metzgerei Isidor Levi. Anschließend das Haus Leurs, heute Schmitz, daneben das schmucke Gebäude Bath, heute Weißenfels. Vor der Haustüre stehen Frau Leurs, Tochter Lore, Enkelin Helma und mit Regenschirm Josef Kraus.

47. Sieht der Betrachter diese Fachwerkfront aus der Kreuzgasse, so fühlt er sich gleich in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg versetzt. Viele idyllisch anmutende Rheinstraßen mit blühenden Bäumen und Sträuchern prägen auch heute noch das Rheinstädtchen Bad Hönningen. Auffällig ist das Straßenpflaster mit den sauberen Abflußrinnen.

Schloss Arenfels.

no INOEN a. Rh.

Zebnt-Hof.

48. Diese Postkarte aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt gleich vorn rechts, neben der katholischen Kirche, das alte Hotel Müller, heute 'Rheinhotel'. Etwas oberhalb (rechts) der Zenthof, in dem die Schwestern der 'Armen Dienstmägde Christi' segensreich wirkten. Heute ist dort das städtische Altenheim untergebracht. Schloß Arenfels blickt aus halber Höhe auf Bad Hönningen und das Rheintal. Unterhalb des Schlosses ist das Burghaus zu erkennen, auch eines der ältesten Gebäude Bad Hönningens. Es ist heute im Besitz der Kali-Chemie.

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