Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gregor Krämer
Gemeente
:   Bad Hönningen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2147-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1'

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59. Der Junggesellenverein feierte im Jahre 1910 Fahnenweihe. Fähnrich Franz Weißenfels trug stolz die neue Fahne durch den Triumphbogen. Rechts die ehemalige Apotheke Haus Bertche, daneben das heutige Haus van Ackeren, gegenüber ein Kiosk, 'Bertches Büdche' genannt. Hinter den dem Zug vorauslaufenden Kindern die Polizeibeamten Tornhoff, Putsch und Clemen. Vor dem Eckhaus stehen einige Damen in Kleidern der damaligen Mode. Links in der Mitte, am Bildrand, die kleine Brücke, die über den offenen Hönninger Bach führte. Im Hintergrund, nur als Silhouette zu sehen, Schloß Arenfels.

60. Die preußische Postverwaltung richtete am 1. Juni 1844 die erste Hönninger Poststelle ein. Am 15. Januar 1852 wurde zwischen Hönningen und Waldbreitbach eine tägliche Botenpost eingerichtet. Eine eigene Telegrafenstation bekam Bad Hönningen am 1. April 1877. Zu dieser Zeit befand sich die Post im Gasthaus 'Zum Hubertussprudel'. Der Gemeindevorsteher und Wirt Heinrich Rüssel war für die Post zuständig. Die Postanstalt von Hönningen wurde am 4. Mai 1871 Amtsstelle der Deutschen Reichspost. Auf obigem Bild aus dem Jahre 1930 ist links im Vordergrund das Gebäude zu sehen, in dem die Postdienststelle seit 1896 untergebracht ist.

Höndill~t'n IL. Rh.

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61. Aus der Zeit, in der sie weniger hektisch war, stammt dieses Bild. In aller Ruhe steht hier der Bahnhofsvorsteher mit dem gesamten Personal auf dem Bahnsteig und sogar zwischen den Gleisen. 1906 war eine solche Fotografie noch möglich.

62. Bei der Einweihung einer Gedenktafel zur Erinnerung der im Ersten Weltkrieg gefallenen Wehrleute präsentiert sich unsere wackere Feuerwehr vor dem Eingang des ehemaligen Gerätehauses im Keller der neuen Schule. Jahrzehntelang hatte die Wehr im ehemaligen Backhaus an der Ecke Neustraße-Bischof-Stradmann-Straße ihre Unterkunft. Seit 1975 ist die Preiwillige Feuerwehr der Stadt im neuen Gerätehaus in der Sprudelstraße. Die entschlossenen Mienen der auf dem 1922 fotografierten Bild gezeigten Wehrmänner drücken aus, daß der Bürger sich auf diese Gemeinschaft verlassen kann und ruhig kann schlafen.

63. Eine gemischte Klasse der Geburtsjahrgänge 1868 und 1869 ist im Hof an der Mauer der alten Schule aufgereiht. Die in der Mitte oben stehende Lehrerin ist Fräulein Rösch. Früher mußte man noch recht viel Zeit aufbringen, um abgelichtet zu werden. In der oberen Reihe, zweite von rechts, steht die Mutter der Urhönningerin Elisabeth Ehrenstein, geborene Klutmann. Die alte Schule wurde im Rahmen der Innerortssanierung im Jahre 1971 abgerissen.

64. Schon immer entsprach es der rheinischen Neigung zu Geselligkeit und Spiel. So wurde jedes Jahr von den verschiedensten Vereinen ein Laienspielstück eingeübt und meist am zweiten Weihnachtstag aufgeführt. Oft waren es historische Themen. Auf diesem Bild ist es 'Der Primas von England' , das der katholische Gesellenverein 1929 aufführte. Wie wurde da in Kostümen agiert und posiert? Wie würdig sehen die Bischöfe in vollem Ornat aus? Die Begeisterung ist den Mitwirkenden vom Gesicht abzusehen. Für die Zuschauer war es eine große Freude, ihre Väter und Brüder auftreten zu sehen.

65. Zu einem Klassenfoto zurechtgerückt sitzen auf langen Schulbänken die Schüler des Jahrgangs 1920-1921, alle mit einheitlichem Haarschnitt. Beim Erdkundeunterricht steht am Pult Herr Konrad Müller, der einige Jahrzehnte in Bad Hönningen als Lehrer wirkte. Wie unschwer zu erkennen ist, wurde dieses Bild im Sommer 1928 aufgenommen. Viele dieser Schüler kamen aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr in die Heimat zurück.

66. Anläßlich der Einweihung des Badehauses im Oktober des Jahres 1907 wurde eine Aufnahme gemacht. Hier stellen sich uns einige damals sehr gewichtige Hönninger Bürger vor. Von links nach rechts, sitzend: erster Beigeordneter Alexander Schoop; Direktor Dr. Kircheisen; Fabrikant Dr. Bunge; Ambtsbürgermeister Herr Görtz; Sanitätsrat DI. Droste und Besitzer des Badehauses Heinrich Stein. Stehend, von links: Musiklehrer Herr von Gisewetter; Hotelier Herr August Gülden; Angestellter Herr Müller; Bahnhofsvorsteher Herr Heinemann; Apotheker Herr Franzen und Chef des Nickelwerkes Herr Limberg. Heute ist in dem ehemaligen privaten Badehaus die städtische Kur- und Badeverwaltung untergebracht.

67. Mit welcher Begeisterung man bei der Sache war, veranschaulicht dieses Bild im Gründungsjahr des Spiel- und Sportvereins im Jahre 1920. Er ist einer der zahlreichen Vereine, die in unserem Städtchen, besonders bei der Jugend, ständig eine große Rolle spielen. Die wohl populärsten Spieler und Vorbilder waren die Auswahlspieler Fritz Rüssel, Heinrich Feltens und Willi Fischer, der über fünfzig Jahre im Vorstand aktiv tätig ist.

68. Der Kirchenchor St. Peter und Paul von Bad Hönningen feierte im Jahre 1973 sein 125jähriges Bestehen. Früher gehörten dem Chor nur Männer an, später kamen Knaben hinzu. Erst 1921 wird im Jahresbericht ein gemischter Chor erwähnt. Über ein halbes Jahrhundert lang war Wil helm Graben Chorleiter und Organist (von 1900 bis 1952). Ein Bild aus dem Jahre 1906 zeigt die Sangesfreunde um ihren Leiter Wilhelm Graben, mit Vollbart, gruppiert. In der Mitte sitzen Pastor Rausch und Kaplan Begon.

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