Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gregor Krämer
Gemeente
:   Bad Hönningen
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2147-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Hönningen in alten Ansichten Band 1'

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69. Im Hönningen der zwanziger Jahre, in dem jeder jeden kannte, spielten die geselligen Zusammenkünfte immer eine überaus große Rolle. Nach einem Maiausflug wurde diese frohe Runde auf einer fotografischen Aufnahme Kirmes 1910 festgehalten. Hier stellt sich der Freundeskreis 'Jitsch-Club' vor. Diese Herren, mit rheinischem Humor gesegnet, sind von links, unten: Matthias Bath, ein Unbekannter und Heinrich Schaap; von links, oben: ein Unbekannter, Wilhelm Klein, Josef Hortmann, Karl Vogel und Peter Schmitz.

70. Unter der straffen Leitung von Herrn Meurer wurde eine Jugendwehr ausgebildet. Familienväter und ältere Brüder hatten viele Lücken in den Familien und im täglichen Lebensablauf hinterlassen. Um bei gegebener Zeit gerüstet zu sein und auch gewisse Aufgaben übernehmen zu können, wurden junge Burschen, die die Volksschule verlassen hatten, in diese Organisation eingegliedert. An der Hofmauer in der neuen Schule wurde diese Aufnahme 1916 gemacht. Links hinten erkennt man den Giebel des Hauses Sebastian Kurth.

71. Aus dem Bauern- und Winzerdorf wurde Ende des vergangenen Jahrhunderts innerhalb weniger Jahre, bedingt durch große Kohlensäurevorkommen, ein anerkannter Industrieort. Mit unternehmerischen Fähigkeiten schaffte es der Chemiker Walter Feld im Jahre 1890, eine Idee zu verwirklichen: Er gründete das größte Werk in Bad Hönningen, die Kali-Chemie. Aufgereiht haben sich auf diesem Foto von 1902 in dem damaligen Schwefelsäurewerk: Hornung, vierter von links; Buchwald, fünfter von links; Keiper siebter und ganz rechts Ziegeler.

72. Im Schulhof der alten Volksschule an der Hauptstraße hat sich zu einem Foto der Schuljahrgang 1895-1896 aufgereiht. Die oben rechts stehende Lehrerin ist Fräulein Müller. Auffallend sind die gleichen Haarschnitte der Schüler. Noch bis in die dreißiger Jahre wurde aus hygienischen oder praktisch sparsamen Gründen solche Haartracht bevorzugt.

73. In seiner 'Chronik einer jungen Stadt' lobt Jakob Weiler die Fröhlichkeit und Geselligkeit der Hönninger. Durch die Gründung einer Karnevalsgesellschaft, im Jahre 1891, wurde die Ursprünglichkeit des Volkshumores organisiert und in begeisternder Weise zum Ausdruck gebracht. Wir sehen hier um 1900 einen großen Teil der Gründer. Den würdig dreinschauenden Herren ist anzusehen, daß es ihnen nicht an rheinischem Humor fehlt und daß sie sich über sich selbst lustig machen können.

74. Oberhalb des Schlosses Arenfels, auf dem Vorplatz des zu Westerholt'schen Besitz gehörigen Hofhaus Homborn, haben sich die Mitglieder des 'Kameradschaftlichen Vereins' in Positur gestellt. Alljährlich fand diese Festivität im Beisein der gräflichen Familie und der örtlichen Geistlichkeit statt. In der Mitte des 1910 entstandenen Fotos erkennt man Gräfin von Westerho1t mit Töchtern und Söhnen. In der Mitte links stehen Pastor Rausch und Kaplan Moskopp, oben links Metzgermeister Jakobsen.

75. Hier hat der Junggesellenverein im Hof von Schloß Arenfels Aufstellung genommen. Anlaß zu der Aufnahme war die Fahnenweihe am 29. Juni 1921. In dunklen Anzügen und hellen Hüten stellten sich die Burschen der Kamera. Hauptmann Matthias Weißenfels und Leutnant Toni Wagner erstatteten dem zu Pferde sitzenden Major Hubert Theisen vor den Augen der vollzählig erschienenen gräflichen Familie Meldung. In der mitte rechts ist der reitende 'Doktor' Heinrich Schaap zu erkennen. Er war nach Ende eines Umzuges vom Pferd gerutscht. Danach bemerkte er in seiner launigen Art: 'Et Perd war all!' (Das Pferd war zu Ende). Im Vordergrund sieht man den Winkelmeister mit seinen vollbärtigen Helfern, Sabeure genannt.

76. Ein beliebtes Ausflugslokal im Ortsteil Ariendorf war der Gasthof 'Zum kühlen Grunde'. Der Besitzer war ein Original mit netten Einfällen. Eine Schrift an der Hausfassade verkündete: Wer hier vorbei geht, muß sterben! Diese Aufnahme um 1903 zeigt an der Haustüre den Wirt Bertram Rüssel mit Tochter und Sohn Bertram, der später Chinamissionar war.

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